FAQ

Alle Antworten einblenden
Alle Antworten ausblenden
  • Was bedeutet die Zugangsvoraussetzung „Einschlägiges Bachelorstudium“?

    Ein einschlägiger d.h. zu einem bestimmten Gebiet oder Fach gehörender Bachelorstudiengang hat entweder einen fachwissenschaftlichen oder einen pädagogischen Schwerpunkt. Fachwissenschaftliche Schwerpunkte haben gesundheitsbezogene und sozialpflegerische Studiengänge wie z.B. Pflege/Pflegewissenschaft, Pflegemanagement, Heilpädagogik, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder Hebammenwissenschaft. Pädagogische Schwerpunkte haben Studiengänge wie z.B. Pflegepädagogik, Medizinpädagogik oder Gesundheitspädagogik. Auf Antrag wird geprüft, inwiefern Ihr Bachelorstudiengang ausreichende Anteile an Fachwissenschaften oder Bildungswissenschaften aufweist, um als einschlägig anerkannt zu werden.

  • Was bedeutet „Zugangsvoraussetzung 30 Kreditpunkte/Leistungspunkte in den Bildungswissenschaften/der Berufspädagogik“?

    In der Regel ist der Erwerb dieser Voraussetzung an ein Bachelorstudium im Bereich der „Berufspädagogik für Gesundheitsberufe“ oder der „Medizin-/Pflegepädagogik“ gebunden.

    Aber auch im Rahmen von fachwissenschaftlich orientierten Bachelorstudiengängen (wie z.B. Bachelor Pflegewissenschaft oder Therapiewissenschaften) werden Module mit pädagogischen Inhalten/Bildungszielen angeboten und können angerechnet werden. Dazu gehören Themen wie Kommunikation und Beziehungsgestaltung, Beratung und Anleitung, die berufspraktische Ausbildung in den Gesundheitsberufen, Einführung in die Pädagogik und Berufspädagogik sowie Einführung in die „Allgemeine Didaktik“ des beruflichen Lehrens und Lernens.

    Ferner können einschlägige qualifizierte Weiterbildungen (z.B. didaktische Weiterbildungen, Praxisanleiter*innenweiterbildungen) zumindest teilweise angerechnet werden.
    Eine vorherige Tätigkeit als Lehrende an einer Bildungseinrichtung (oder auch in der Praxisanleitung) kann als Schulpraktikum anerkannt werden.

    Falls die Voraussetzung „30 Leistungspunkte (LP) in den Bildungswissenschaften/Berufspädagogik“ nicht oder nur in Teilen erfüllt werden, können fehlende LP im Rahmen eines Propädeutikums nachgeholt werden.

  • Wie erfahre ich, ob ich die „Zugangsvoraussetzung 30 Kreditpunkte/Leistungspunkte in den Bildungswissenschaften/der Berufspädagogik“ erfülle bzw. ein Propädeutikum absolvieren muss?

    Falls Sie ein Bachelorstudium aus den Bereichen „Berufspädagogik für Gesundheitsberufe“ oder „Medizin-/Pflegepädagogik“ mit integriertem Schulpraktikum absolviert haben, ist kein Propädeutikum notwendig. Sie bewerben sich gemäß den Vorgaben der BTU (siehe auch FAQ Wie verläuft das Bewerbungsverfahren)

    Falls Sie ein fachwissenschaftliches, managementorientiertes oder ein Bachelorstudium mit anderen Schwerpunkten absolviert haben, füllen Sie das Formular Prüfung und Feststellung der Zugangsvoraussetzungen / Bedarfsanalyse (siehe Anmeldeformular) aus und reichen es mit allen geforderten Unterlagen beim Studierendenservice ein. Hier werden zunächst die sonstigen formellen Zugangsvoraussetzungen (Bachelorabschluss, Berufsabschluss) geprüft. Anschließend werden Ihre Unterlagen an die zuständigen Mitarbeiterinnen des Fachgebiets (Studiengangleitung Frau Prof. Dr. Anja Walter oder Studienfachberaterin Dipl.Pfl.Päd. Gabriela Schmitz) zur Prüfung der spezifischen Zugangsvoraussetzungen weitergeleitet. Im Rahmen dieser Überprüfung wird entschieden, welche Module Ihres Bachelorstudiums im Sinne der oben beschriebenen Zugangsvoraussetzung anerkannt werden können bzw. welche Inhalte noch nachgeholt werden müssen. Sie erhalten dann eine Rückmeldung aus dem Studierendenservice, ob und welche Anteile des Propädeutikums Sie noch absolvieren müssen.

    Wichtig: Diese Überprüfung kann nur sachgerecht erfolgen, wenn die Inhalte potentiell anrechenbarer Module transparent sind. Daher reicht es nicht, dass Sie nur eine Liste mit Modultiteln einreichen, sondern Sie sollten auch Moduldeskriptoren der jeweiligen Module anfügen.

    Informationen zu Inhalten und Terminen des Propädeutikum finden Sie auf der Institutswebsite unter Weiterbildungen.

    Anschließend müssen Sie sich trotzdem regulär über das Online-Portal des Studierendenservice für den Masterstudiengang bewerben. (siehe auch FAQ Wie verläuft das Bewerbungsverfahren).

  • Wie organisiere oder gestalte ich ein Schulpraktikum?

    Im Praktikum sollen die Teilnehmer*innen ihre persönliche Eignung für die pädagogische Tätigkeit reflektieren. Ziel des Praktikums ist es, den Teilnehmer*innen bereits vor dem Studium der Berufspädagogik, die Gelegenheit zu geben, den Lernort Bildungseinrichtung kennenzulernen. Erste pädagogische Handlungskompetenzen sollen in Verbindung mit den hochschulischen Angeboten im Rahmen des Propädeutikums angebahnt werden. Das Praktikum kann an freigewählten Einrichtungen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung des jeweiligen Gesundheitsfachberufs erfolgen.

    Die Organisation eines Praktikumsplatzes liegt in der Verantwortung der Bewerber*innen. Die Gestaltung des Praktikums erfolgt in Absprache zwischen Ihnen und der Bildungseinrichtung. Zur Unterstützung stellen wir die Handreichung zum Praktikum in einer Bildungseinrichtung im Rahmen des Propädeutikums zur Verfügung.

  • Mit welchem Zeitaufwand (Anwesenheitszeiten, Selbststudium) für das Studium muss ich rechnen?

    Die Vollzeitvariante  wird in einer Struktur angeboten, die es Ihnen ermöglicht, neben dem Studium einer Berufstätigkeit nachzugehen. Wir empfehlen eine Tätigkeit von maximal 15-20 Wochenstunden. Die Empfehlungen basieren auf unseren Erfahrungen und auf folgender Berechnung der studentischen Arbeitszeit:

    Das Studium umfasst 120 Leistungspunkte (LP). Für 1 LP müssen 30 Arbeitsstunden bestehend aus Präsenzzeit und Selbstlernzeit erbracht werden, d.h. das Studium umfasst 3600 Arbeitsstunden (930 Präsenzstunden und 2670 Stunden Selbstlernzeit). Auf 2 Jahre berechnet ergibt das einen Arbeitsaufwand von 37 Stunden pro Woche.

    Alle Veranstaltungen werden zurzeit an zwei Wochentagen und an 3 bis 4 Wochenenden angeboten. Diese werden langfristig festgelegt. Studienstart ist jeweils im Oktober, die Studientage sind Donnerstag und Freitag.

    Die Ordnungen der BTU schreiben keine Anwesenheitspflicht verbindlich vor. Allerdings sollten Sie von einer regelmäßigen Anwesenheit an den Lehrveranstaltungen ausgehen. Diese sind überwiegend seminaristisch ausgerichtet mit einem hohen Anteil an Übungen, kooperativen Lehr-/Lernmethoden und Diskussionen, so dass Inhalte nur eingeschränkt im Selbststudium erarbeitet werden können.

  • Ich bin berufstätig. Welche Möglichkeiten gibt es, den Studiengang in Teilzeit zu studieren?

    Es gibt zwei Möglichkeiten des Teilzeitstudiums:

    Bei einem offiziellen Teilzeitstudium (das beantragt werden muss) würden Sie nur 2-3 statt 4-5 Module pro Semester absolvieren, d.h. die Präsenzzeit wäre mit einem Tag pro Woche und ca. 2 Wochenenden pro Semester zu kalkulieren. Allerdings darf ein Teilzeitstudium maximal 30 LP pro Studienjahr umfassen (siehe auch Rahmen-Studien- und Prüfungsordnung für Masterstudiengänge.

    Ein individueller Studienplan ermöglicht es den Studierenden, flexiblere Lösungen zu finden und den Aufwand für das Studium an die Anforderungen der Berufstätigkeit anzupassen. So ist neben dem Studium eine umfangreichere Berufstätigkeit möglich. Auch bei diesem Modell gehen wir zunächst von 2-3 statt 4-5 Modulen pro Semester aus, sowie von einer Präsenzzeit von einem Tag pro Woche und ca. 2 Wochenenden pro Semester. Der studentische Arbeitsaufwand beträgt dann etwa 18,5 Stunden pro Woche über ca. vier Jahre. Wir empfehlen in diesem Falle eine berufliche Tätigkeit von maximal 30 Wochenstunden. Das Modell des individuellen Studienplans gibt Ihnen aber auch die Möglichkeit, gegebenenfalls höhere oder niedrigere Studienleistungen als 30 LP pro Jahr zu erbringen, falls Sie sich entsprechende Zeitfenster schaffen können, d.h. es wären sowohl mehr aber auch weniger Module möglich. Weiter kann sich das Studium für Studierende mit einer parallelen beruflichen Tätigkeit in einer Bildungseinrichtung verkürzen, weil in diesem Fall 15 LP (also 450 Stunden) von 20 LP der Schulpraktischen Studien anerkannt werden können (siehe FStPO). Die Gestaltung des individuellen Studienplans können Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch mit der Studienfachberaterin zu Beginn des Studiums erörtern.

  • Wie verläuft das Bewerbungsverfahren?

    Falls Sie ein Bachelorstudium aus den Bereichen „Berufspädagogik für Gesundheitsberufe“ oder „Medizin-/Pflegepädagogik“ mit integriertem Schulpraktikum absolviert haben, bewerben Sie sich über das Online-Portal des Studierendenservice (zulassungsfreie Masterstudiengänge), d.h. Sie füllen das online-Formular aus und schicken den unterschrieben Online-Immatrikulationsantrag mit den notwendigen Unterlagen an die dort angegebene Adresse per Post.

    Die Bewerbungsfrist für den Master Berufspädagogik ist in der Regel der 31.08.

    Nach Eingang der Bewerbungsunterlagen müssen Sie in der Regel mit einer Bearbeitungszeit von etwa vier Wochen rechnen. Über den Bearbeitungsstand Ihrer Bewerbung werden Sie per E-Mail informiert. Mit dem Zulassungsbescheid, der Ihnen per Post zugeschickt wird, erhalten Sie alle weiteren Informationen zum Ablauf der Immatrikulation.

    Falls Sie zuvor die Prüfung und Feststellung der Zugangsvoraussetzungen beantragt haben und u.U. zum Propädeutikum zugelassen bzw. Ihre bisherigen Studienleistungen als gleichwertig anerkannt wurden, müssen Sie sich trotzdem noch offiziell über das online-Portal für das Masterstudium bewerben (siehe oben).

  • Welche Kosten entstehen durch den Studiengang?

    Da es sich um einen konsekutiven Studiengang handelt, entstehen keine Studiengebühren sondern nur die üblichen Semestergebühren inklusive Semesterticket (siehe Semestergebühr)

  • Wo kann ich hinterher arbeiten?

    Primäres anvisiertes Berufsfeld für die Absolvent*innen des Master-Studienganges Berufspädagogik ist die pädagogische Tätigkeit an Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens – vor allem an Schulen für Gesundheitsberufe.

    Weitere mögliche Berufsfelder sind:

    - gesundheitsförderliche/ präventive Tätigkeit (z. B. Angebotsentwicklung und Edukation für spezielle Bevölkerungsgruppen)

    - redaktionelle Tätigkeit in Schulbuchverlagen (z. B. Bedarfsanalyse, Konzipierung und Realisierung von Schulbüchern)

    - bildungspolitische Tätigkeit (z. B. Vertretung der Interessen der Gesundheitsberufe und der Bildungserfordernisse für die Gewährleistung der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung, Politikberatung)

    - wissenschaftliche Tätigkeit in Lehre und Forschung an Hochschulen in primärqualifizierenden oder lehrerbildenden Studiengängen

Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese haben zwei Funktionen: Zum einen sind sie erforderlich für die grundlegende Funktionalität unserer Website. Zum anderen können wir mit Hilfe der Cookies unsere Inhalte für Sie immer weiter verbessern. Hierzu werden pseudonymisierte Daten von Website-Besuchern gesammelt und ausgewertet. Das Einverständnis in die Verwendung der technisch nicht notwendigen Cookies können Sie jeder Zeit wiederrufen. Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Seiten zum Datenschutz.

Erforderlich

Diese Cookies werden für eine reibungslose Funktion unserer Website benötigt.

Statistik

Für den Zweck der Statistik betreiben wir die Plattform Matomo, auf der mittels pseudonymisierter Daten von Websitenutzern der Nutzerfluss analysiert und beurteilt werden kann. Dies gibt uns die Möglichkeit Websiteinhalte zu optimieren.

Name Zweck Ablauf Typ Anbieter
_pk_id Wird verwendet, um ein paar Details über den Benutzer wie die eindeutige Besucher-ID zu speichern. 13 Monate HTML Matomo
_pk_ref Wird benutzt, um die Informationen der Herkunftswebsite des Benutzers zu speichern. 6 Monate HTML Matomo
_pk_ses Kurzzeitiges Cookie, um vorübergehende Daten des Besuchs zu speichern. 30 Minuten HTML Matomo