Antike Transporttechniken

Mit über 1000t Gewicht gehören die gewaltigen Kalksteinblöcke im Steinbruch des Jupiter-Heiligtums von Baalbek zu den größten Quadern, die je in der Antike für den Transport und Einbau in ein Bauwerk vorbereitet wurden. Bis zu 800t schwere Quader wurden tatsächlich zum Heiligtum transportiert und in das Podium des Jupitertempels eingebaut. Darüber, wie der Transport und Versatz der Megalithen von statten gingen, gibt es in der wissenschaft-lichen Literatur bislang nur Hypothesen.
Zusammen mit einem interdisziplinären Forscherteam erforscht der Lehrstuhl schlüssige Optionen für den bauzeitlichen horizontalen und vertikalen Megalith-Transport. Grundlagen bilden die langjährigen Bauforschungen im Rahmen des Baalbek-Projekts des Deutschen Archäologischen Instituts, des Lehrstuhls Baugeschichte der BTU sowie der libanesischen Antikenverwaltung.

Projektleitung
Prof. Dr.-Ing. Klaus Rheidt (Lehrstuhl Baugeschichte, BTU Cottbus-Senftenberg)

Partner
Lehrstuhl Baugeschichte, BTU Cottbus-Senftenberg
Deutsches Archäologisches Institut

Bearbeiter
Dr.-Ing. Volker Wetzk

Laufzeit
seit 2015

Vorträge

Rheidt, Kl.; Wetzk, V.: Wie bewegt man 1000 Tonnen? Megalith-Blöcke für den Jupitertempel in Baalbek. Vortragsreihe „Praktiken und Potenziale von Bautechnikgeschichte“, Deutsches Technikmuseum Berlin, 05.11.2015.