Studium

Allgemeine Informationen zum Studium an der BTU Cottbus-Senftenberg findet Ihr auf der
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Nachdem Ihr die allg. Hochschulreife (Abitur) erworben habt, könnt Ihr an jeder deutschen Hochschule studieren. Je nach gewünschter Fachrichtung schreibt man sich am jeweiligen Immatrikulationsamt als Student ein oder muss gewisse Zulassungsanforderungen, z.B. numerus clausus (Mindest-Abschlussnote) erfüllen. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, gibt es oft die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen, so dass man nach einem oder mehreren Jahren Wartezeit das Studium beginnen kann.

Für das Studium der Fahrzeugtechnik an der BTU Cottbus-Senftenberg gibt es keine Zulassungsbeschränkungen. Wer später Fahrzeugtechnik studieren will, schreibt sich für den Studiengang Maschinenbau ein.

  • Vorbereitung auf das Studium

    Wenn bereits feststeht, dass Ihr später einmal in der Fachrichtung Maschinenbau studieren wollt, empfiehlt es sich, Eure Kenntnisse schon während der Schulzeit darauf auszurichten. Um so leichter wird Euch das Studium fallen. Was kann man nun dafür tun?

    • Leistungskurse in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern belegen, vorzugsweise Mathematik und Physik
    • Praktika möglichst in Maschinenbaubetrieben, Autohäusern, ... - oder eben bei uns absolvieren
    • entsprechende Medien verfolgen (Fachzeitschriften, Fernsehsendungen, Fachbücher lesen (bekommt Ihr z.B. als Gastleser an unserer Uni-Bibliothek)
    • Wer die Möglichkeit hat, sollte bei jeder Gelegenheit schrauben und im Öl panschen :-)
    • Außerdem solltet Ihr Euch überlegen, ob es sinnvoll ist, vor dem Studium eine Berufsausbildung zu machen, denn Ihr müsst während des Studiums Praktika absolvieren. Bei entsprechender Berufsausbildung entfallen diese.
    • Den von der Uni angebotenen Mathematik-Vorkurs solltet Ihr auf alle Fälle besuchen, hier werden Eure Mathe-Kenntnisse aufgefrischt. Außerdem habt Ihr in dieser Zeit Gelegenheit, stressfrei den Uni- und Vorlesungsbetrieb kennenzulernen.
  • Bachelor-Studium

    Das Bachelorstudium beginnt mit der Immatrikulation der Fachrichtung Maschinenbau und umfasst 6 Semester, also 3 Jahre. In diesen 3 Jahren werden Euch naturwissenschaftliche Grundlagen und Fachwissen im Ingenieurwesen beigebracht. Dabei wird neben den Vorlesungen in Übungen und Projekten das ingenieurmäßige Herangehen an technischen Problemstellungen trainiert. Während des Studiums wählt ihr eine Vertiefungsrichtung wie Verkehrstechnik (enthält Kraftfahrzeugtechnik), wofür Ihr euch etwa im 4. Semester entscheiden solltet. Außerdem müsst ihr ein 16 wöchiges Industriepraktikum durchführen. Den Abschluss bildet eine umfangreiche Bachelorarbeit.

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  • Master-Studium

    Nach Abschluss des Bachelors könnt ihr in weiteren 2 Jahren den Masterabschluss erwerben. Dieser ist mit dem früheren Diplom vergleichbar. Hier stehen euch 5 Vertiefungsrichtungen (z.B. Fahrzeug- und Antriebstechnik) zur Auswahl, für die Ihr idealerweise schon im Bachelorstudium Grundlagenwissen erarbeitet habt. Euer Wissen wendet ihr im 8 wöchigen Fachpraktikum an. Den Abschluss bildet hier die Master-Arbeit, die euch zur Promotion berechtigt.

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  • Bachelor-/Master-Arbeit

    Bei den studentischen Arbeiten wendet der angehende Ingenieur seine im Studium erworbenen Kenntnisse an. Er lernt, sich eine große Aufgabe einzuteilen und selbständig Lösungen zu finden. Die Themen können theoretischer oder auch praktischer Natur sein. Während die Bachelor-Arbeit die ersten Schritte in diese Richtung darstellt, ist die Master-Arbeit komplexer und umfangreicher. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Arbeiten erhält man seinen jeweiligen Abschluss.

    Die Bachelor- oder Master-Arbeit kann an der Universität als auch in der Industrie durchgeführt werden. Dabei ergeben sich später oft wichtige Kontakte, die den Berufseinstieg erleichtern. An unserem Fachgebiet findet z.B. eine enge Zusammenarbeit mit der BMW AG und anderen deutschen Automobilherstellern statt. Wir helfen unseren Studenten oft, geeignete Praktikumsstellen, Bachelor- oder Masterarbeitsplätze in der Industrie zu finden.

  • Nach dem Studium

    Dem Fahrzeugtechniker bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten, z.B.:

    • Forschung, Entwicklung, Konstruktion, Versuch/Erprobung in der Automobil- und Zulieferindustrie
    • Prüfingenieur/Gutachter bei Überwachungsvereinen (z.B. DEKRA, TÜV, ...), bei Versicherungen, Behörden
    • Entwicklung, Versuch & Forschung bei Renn-Teams
    • techn. Mitarbeiter an Hochschulen
    • wiss. Mitarbeiter an Hochschulen mit der Möglichkeit der Promotion zum Dr.-Ing.

    In der deutschen Automobilindustrie werden Löhne und Gehälter auf etwas höherem als dem Durchschnittsniveau gezahlt. Das Stellenangebot verhält sich zyklisch, so wie die Konjunkturlage der Autoindustrie auch. Bei der Entscheidung für Eure Studienrichtung sollten also das eigene berufliche Interesse und die persönliche Eignung für den zukünfigen Beruf im Vordergrund stehen, nicht die jeweilige konjunkturelle Situation. Mehr dazu erfahrt Ihr bei der Link zu einer externen Seite Studienberatung.