Übergabe der Studie "Innovatives Energiekonzeptes in der Gemeinde Teichland"

Cottbus, 01.11.2017

Am 01. November 2017 übergibt der CEBra - Centrum für Energietechnologie Brandenburg e.V. die Studie „Erstellung eines innovativen Energiekonzeptes in der Gemeinde Teichland unter Berücksichtigung der infrastrukturellen, technischen und wirtschaftlichen Anwendungsmöglichkeiten am zukünftigen Lausitzer OstSee“.

Die Studie wurde vom CEBra - Centrum für Energietechnologie Brandenburg e.V. gemeinsam mit der BTU Cottbus – Senftenberg, Lehrstuhl Kraftwerkstechnik unter Leitung von Professor Dr.-Ing. Hans Joachim Krautz im Auftrag der Teichland Stiftung erarbeitet. Zwei Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg erhielten dadurch die Chance, ihre Masterarbeiten über Teilthemen des Projektes zu schreiben.

In der vorgestellten Studie werden die aktuellen Energieverbrauchs- und Energieerzeugungsdaten aller gemeindeeigenen Gebäude der Gemeinde Teichland zusammengetragen und das Ausbaupotential für Erneuerbare Energien unter der Prämisse der Wirtschaftlichkeit betrachtet. Der wesentliche Teil beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Energiekonzeptes für das Bebauungsgebiet Seehafen Teichland. In die vorliegende Studie wurde umfangreiches rechtliches, wirtschaftliches Wissen, als auch technisches Know how mit einbezogen. Den Entscheidungsträgern der Gemeinde Teichland wurde ein umfassendes Bild von den aktuellen für das Konzept relevanten Gegebenheiten, den zu beachtenden Zusammenhängen und den Chancen sowie Risiken gegeben.

Der Lehrstuhl Kraftwerkstechnik

Innerhalb der BTU Cottbus - Senftenberg ist der Lehrstuhl Kraftwerkstechnik in der Fakultät 3 für Maschinenbau, Elektro- und Energiesysteme sowie im Institut für Elektrische und Thermische Energiesysteme verankert. Mit derzeit ca. 30 Mitarbeitern werden vielfältige Energiethemen der Energiewandlung in Lehre und Forschung bearbeitet:

  • Effizienzsteigernde Maßnahmen an konventionellen Kraftwerksanlagen - Wirkungsgraderhöhung auf Komponenten- und Prozessebene
  • Technologieentwicklung und Modellierung von komplexen Kraftwerken und Kraftwerkskomponenten, stationäres und instationäres Verhalten, wärmetechnische Auslegung und Optimierung energietechnischer Prozesse.

Mit der Ausrichtung von Forschung und Lehre auf die Nutzung von Regenerativen Energien und Energiespeicher, insbesondere mit dem Aufbau des Wasserstoff-Forschungszentrums, wird das Fachgebiet Kraftwerkstechnik den energiepolitischen Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene gerecht. Der Fokus der Forschungsaktivitäten liegt dabei auf der Entwicklung von:

  • Energiespeicherkonzepten im Kontext mit konventionellen, flexiblen Kraftwerken und der Nutzung von Überschussenergien aus PV und Windenergieanlagen
  • Hybridkraftwerken für den dezentralen Einsatz zur Speicherung von Überschussenergien aus Regenerativen Energien
  • Speicherkomponenten unter Einbeziehung von Elektrolyseuren und Katalyseanlagen.

So leistet der Lehrstuhl Kraftwerkstechnik seinen Beitrag zur Gestaltung einer sicheren und umweltverträglichen Energieversorgung für die Zukunft.