universitas magistrorum et scolarium                 Jt(x(t),t) + Η(x(t),u(x(t),Jx,t),Jx,t) = 0

In diesem Fachgebiet beschäftigt man sich mit Fragestellungen der System-und Regelungstheorie. Es werden Konzepte der mathematischen Modellbildung technischer sowie biologischer Systeme, die Reglersynthese im Zustandsraum und Methoden der Künstlichen Intelligenz vermittelt. Dies dient einem tieferen Verständnis der theoretischen Grundlagen, die für Ingenieurabsolventen notwendiges Rüstzeug sind, um die komplexen Aufgabenstellungen in Wissenschaft und Praxis lösen zu können.

Im Masterstudium liegt der Fokus auf ausgewählten Kapiteln der Regelungstechnik. Kernpunkte bilden die digitalen Regelungen, die nichtlinearen Zustandsregelungen und die Mehrgrößenregelungen (H, linear-matrix- inequalities, optimal control etc.).

Die  Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung modifizierter theoretischer Ansätze auf dem Gebiet der nichtlinearen (exakte Linearisierung) und linearen Regelungstheorie (Optimale Regelung: Hamilton-Funktion, Hamilton-Jacobi-Bellman-Gleichung). Einen weiteren (aktuellen) Schwerpunkt bilden biologische Systeme (hier vor allem zelluläre Systeme).  Über den Weg der mathematischen Modellbildung lassen sich biochemische Prozesse (Zellzyklus, Tumorzelle etc.) elegant beschreiben. Im Zusammenhang mit Virusinfektionen oder onkologischen Erkrankungen ist vor allem der Vorgang der Apoptose interessant. Eine wichtige Rolle bei Tumorerkrankungen spielt einerseits das Zellzyklusprotein p53 und überdies die Proto-und Oncogene.