Semesterübersicht

Seminar Kulturkritik (518110)

Verpflichtend

Lehrperson

apl. Prof. Dr. phil. habil. Thomas Zoglauer

Termin

- 09:00 - 18:00, Block Woche, ab 28.02.2018, HG / Raum HG 0.17, HG

SWS

2.0

Studiengänge

  • Kultur und Technik Master (2. - 3. Semester) / Prüfungsordnung 2008
  • fachübergreifend

Lehrinhalt

Der Aufbruch in die Moderne und der damit verbundene soziale und kulturelle Wandel löste bei vielen Menschen Unbehagen aus. Die nihilistische Grundströmung Ende des 19. und An­fang des 20.Jahrhunderts ist ein Ausdruck dieser Sinnkrise. Unter konservativen Denkern machte das Schlagwort vom „Untergang des Abendlandes“ (Spengler) die Runde. Kulturkritik ist aber keine ausschließliche Domäne des Konservativismus, sondern ist auch ein Identifika­tionsmerkmal der Frankfurter Schule und heutiger Globalisierungskritiker. Wir werden in diesem Seminar die Wurzeln und Motive der Kulturkritik vom 18. bis 20.Jahrhundert verfol­gen und einige klassische Texte u.a. von Rousseau, Nietzsche, Spengler, Freud, Horkheimer, Adorno, Marcuse und Ortega y Gasset lesen und diskutieren. Das Seminar findet als Blockveranstaltung vom 28.Februar bis 2.März 2018 statt. Eine An­meldung per E-Mail an zoglauer@b-tu.de ist erforderlich.

Module

  • Technik- und Kulturphilosophie (13117)
  • Philosophische Grundlagen moderner Kultur (12173)
  • Philosophische Grundlagen moderner Kultur (13429)
  • Lektürekurs: Texte zur Kulturphilosophie (13462)

Seminar Einführung in die Sozialphilosophie (518313)

Verpflichtend

Lehrperson

Markus Wolf

Termin

Mi 11:30 - 13:00, A/B Woche, ab 11.10.2017, LB 4B / B3.19

Studiengang

Kultur und Technik Bachelor/ Prüfungsordnung 2008

Lehrinhalt

In diesem Seminar werden ausgewählte Positionen der Sozialphilosophie vorgestellt. Es bietet sowohl einen historischen Querschnitt als auch einen Überblick über wichtige systematische Grundfragen und zentrale Themen der Sozialphilosophie. Behandelt werden Fragen nach dem Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft, Gemeinschaft und Gesellschaft, Theorien des Fremden bzw. der Alterität, Theorien der Macht und der Subjektivierung sowie Ansätze der Kritischen Theorie. Gegenstand sind klassische Texte zur Sozialphilosophie. Grundthesen und zentrale Begriffe dieser Texte werden in gemeinsamer Diskussion erschlossen. Das Spektrum der behandelten Positionen reicht von der Antike (Platon, Aristoteles) bis in die Gegenwart (Habermas, Foucault, Derrida etc.) LP: 3 Voraussetzungen: keine

Literatur

Literatur: Wird zur Beginn der LV bekannt gegeben

Module

  • Einführung in die praktische Philosophie und die Sozialphilosophie (12183)
  • Technik- und Kulturphilosophie (13117)

Seminar Einführung in die praktische Philosophie (518316)

Verpflichtend

Lehrperson

Markus Wolf

Termin

Do 13:45 - 15:15, A/B Woche, ab 12.10.2017, LB 4B / B3.17

Studiengang

Kultur und Technik Bachelor/ Prüfungsordnung 2008

Lehrinhalt

Die praktische Philosophie beschäftigt sich mit der Frage, wie ich bzw. wie wir handeln sollen. Welche individuellen Handlungen sind moralisch geboten bzw. verboten? Welche kollektiven Entscheidungen, Normen und Institutionen sind gerecht oder legitim? Das Seminar bietet eine Einführung in ausgewählte philosophische Argumente und Ansätze, die auf diese Frage eine Antwort zu geben versuchen. Die Studierenden erwerben Überblickswissen über die Grundpositionen und -begriffe zentraler Subdisziplinen der Moralphilosophie (Metaethik, normative Ethik, ausgewählte Felder der Angewandten Ethik) sowie der politischen Theorie (Begriff(e) des Politischen, normative Begründungen politischer Ordnungen und Institutionen, Begriff und Theorien der Gerechtigkeit, Demokratietheorie). Methodisch arbeitet das Seminar mit vorlesungsartigen Präsentationen des Seminarleiters, studentischen Recherchearbeiten und Beiträgen, Lektüre von Primär- und einführender Sekundärliteratur zum Thema sowie strukturierten Diskussionen. LP: 3 Voraussetzungen: keine

Literatur

Literatur: Wird zur Beginn der LV bekannt gegeben

Module

  • Einführung in die praktische Philosophie und die Sozialphilosophie (12183)
  • Technik- und Kulturphilosophie (13117)
  • Praktische Philosophie - Ethik (12189)
  • Praktische Philosophie-Ethik (13321)

Kolloquium Kolloquium zum Interdisziplinären Forschungsprojekt (Kulturphilosophie) (518317)

Verpflichtend

Lehrpersonen

  • apl. Prof. Dr. phil. habil. Hans Friesen
  • Markus Wolf

Termin

Mi 15:30 - 16:30, Einzel, am 18.10.2017, ZB VI / ZB VI.03

Studiengang

Kultur und Technik Bachelor/ Prüfungsordnung 2008

Erwartete Teilnehmer

10

Modul

Interdisziplinäres Forschungsprojekt (12174)


Seminar Philosophie der Moral von der Antike bis Nietzsche (518318)

Verpflichtend

Lehrperson

Dr. Suzana Alpsancar

Termin

Mi 11:30 - 13:00, A/B Woche, ab 11.10.2017, LG 2B / BU.11

Studiengänge

  • Kultur und Technik Bachelor/ Prüfungsordnung 2008
  • Kultur und Technik Master/ Prüfungsordnung 2008

Lehrinhalt

Beschreibung Im Seminar bearbeiten und diskutieren wir gemeinsam Klassiker der Moralphilosophie von der hellenistischen Antike (Platon, Aristoteles), der römischen Spätantike (Cicero, Seneca), über wichtige Kirchenväter (wie Augustinus, Abailard, Thomas) und zentrale Texte des neuzeitlichen Denkens (wie Hobbes, Pufendorf, Butler, Hume, Smith, Rousseau, Kant, Bentham, Mill, Schopenhauer) bis hin zu modernen Kritikern der Moralphilosophie (wie Hegel und vor allem Nietzsche). Die Textauswahl orientiert sich an der Zusammenstellung von Robin Celikates und Stefan Gosepath: Philosophie der Moral, Suhrkamp 2013 (4. Aufl.). Das Seminar bietet so eine historisch orientierte Einführung in die Moralphilosophie, bei der wir die wichtigsten systematischen Positionen und Argumente, die sich in modifizierte Form auch in heutigen Debatten finden, gemeinsam rekonstruieren. Die Textauswahl bietet so auch einen Überblick zur Ideengeschichte der praktischen Philosophie. Je nach Größe der Seminargruppe können die Texte in Referatsgruppen bearbeitet und präsentiert werden. Hierbei können wir auch mit unkonventioneller Formen der Diskussion experimentieren, wie z.B. einer Art Gerichtsverfahren, bei dem ein/e Advokat*in des Textes die jeweilige Position gegen eine/n erbitterte/n Kritiker*in vor einer Juri verteidigen muss und die jeweilige Debatte vorab von einer/m Moderator*in eingeführt und die anschließende Beurteilung der Juri moderiert wird. Ein hieran anschließender Austausch mit dem Auditorium könnte über einen weiteren inhaltlichen Austausch hinaus dann auch genutzt werden, um Rückmeldungen zur jeweiligen Rolle/Darstellung der Argumente/Positionen geben zu können. Leistungsnachweis für 3 Kreditpunkte (Gruppen-)Referat und schriftliche Ausarbeitung

Module

  • Praktische Philosophie (12177)
  • Praktische Philosophie (13434)
  • Ethik und Handeln (13431)
  • Praktische Philosophie-Ethik (13321)
  • Philosophie- und Ideengeschichte (13322)

Vorlesung Normativität und Wissen (Werturteilstreit, Positivismusstreit, Kognitivismusdebatte) (518319)

Verpflichtend

Lehrperson

Dr. Suzana Alpsancar

Termin

Di 09:15 - 10:45, A/B Woche, ab 10.10.2017, ZB VI / ZB VI.01

Studiengänge

  • Kultur und Technik Bachelor/ Prüfungsordnung 2008
  • Kultur und Technik Master/ Prüfungsordnung 2008

Lehrinhalt

Beschreibung Im Fokus der Vorlesung stehen drei intensiv geführte Debatten um das Verhältnis von Politik und Wissenschaft, Werte und Fakten, Normativität und Wissen: Der Werturteilstreit zwischen (werdenden) Soziologen (Schmoller, Sombart, Weber) und Nationalökonomen (Philippovich, Liefmann, Goldscheid), der Positivismusstreit zwischen Vertretern der Frankfurter Schule (Adorno, Habermas) und Kritischen Rationalisten (Popper, Albert) sowie die Debatte um Kognitivismus und Non-Kognitivismus in der Metaethik. In seiner simpelsten Variante fordert Max Webers Postulat der Wertfreiheit von Wissenschaftler*innen, deutlich zwischen Aussagen über Sachverhalte und der Bewertung dieser Sachverhalte zu unterscheiden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich die Soziologie von der Nationalökonomie abspaltete und zu einer eigenständigen akademischen Disziplin entwickelte, richtete Weber sein Postulat gegen solche Kollegen, die mit ihrer empirischen Forschung mehr oder weniger offen nationalistische oder sozialistische Positionen vertraten. In den 1960er und 70er Jahren blühte ein zweiter Streit um Werturteile, diesmal vor allem in Bezug auf methodologische Fragen der Sozialwissenschaften, auf, der als Positivismusstreit bekannt wurde. Den Kern dieser Streitigkeiten (nach Albert), der sich ebenfalls in der metaethischen Diskussion um den Kognitivismus und Non-Kognitivismus moralischer Urteile wieder findet, bilden logisch-begriffliche Fragen nach dem Status von Tatsachen, Tatsachenaussagen sowie Werten und Werturteilen, methodologische Fragen ob bestimmte Disziplinen auf Werturteile angewiesen sind (und in welcher Form) oder nicht und wenn ja, ob man diese überhaupt Wissenschaft nennen dürfe. Hinzu kommt die Frage, die schon Max Weber umtrieb, und die sich heute in Bezug auf die Rolle von Expertenwissen in der Politikberatung neu stellt (z.B. in der Angewandten Ethik und der Technikfolgenabschätzung); nämlich ob es zulässig ist, wenn Wissenschaftler*innen in ihrer Rolle als Experten Werturteile formulieren und politisch aktiv werden oder ob sie diese als Bürger*innen oder Betroffene (und eben nicht als wissenschaftliche Expert*innen) tun dürfen. Die Vorlesung gibt einen Überblick dieser Debatten, stellt die zentralen Streitpunkte heraus und rekonstruiert die wichtigsten Argumente. Sie bildet somit eine Grundlage dafür, die aktuellen Debatten um Expertenwissen in der Politikberatung besser einschätzen zu können. Leistungsnachweis für 3 Kreditpunkte: Klausur

Module

  • Praktische Philosophie (12177)
  • Philosophie- und Ideengeschichte (13322)
  • Grundströmungen der Philosophie (13428)
  • Wissenschaftstheorie, Logik und Naturphilosophie (13320)
  • Wissenschaftstheorie, Logik und Naturphilosophie (12217)

Seminar/Übung Denken mit Hand, Kopf und Feuer (518320)

Verpflichtend

Lehrperson

Dr. Suzana Alpsancar

Termin

Do 09:30 - 13:00, A/B Woche, ab 12.10.2017, LG 2B / BU.16

Lehrinhalt

in Kooperation mit der Fak 6 Fachgebiet Entwerfen, Verkehrsbauten, Arbeitsstätten

Module

  • Kultur, Technik, Philosophie (13319)
  • Interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Technikfolgenabschätzung und Technikbewertung (13510)
  • Natur und Technik (13463)
  • Interdisziplinäres Forschungsprojekt (12174)
  • Kultur, Technik, Philosophie (12188)

Vorlesung/Übung Propädeutikum (co) (518324)

Verpflichtend

Lehrpersonen

  • Dr. Suzana Alpsancar
  • Dr. Mario Marino
  • Prof. Dr. rer. nat. phil. habil. Astrid Schwarz
  • Dr. phil. Knut Laaser
  • Manuel Peters
  • Markus Wolf
  • Sigrun Sander Strange
  • apl. Prof. Dr. phil. habil. Hans Friesen

Termin

Di 11:30 - 13:00, A/B Woche, ab 10.10.2017, LG 2A / A0.25.1

Lehrinhalt

Das Propädeutikum-Modul ist für Anfänger des BA-Studiengangs Kultur und Technik verpflichtend. Es soll Ihnen helfen, sich in Ihrem KuT-Studium orientieren zu können. Das Propädeutik-Modul besteht aus einem Kurs „Propädeutikum“ sowie dem Besuch der drei einführenden Bibliothekskurse A1, A2, B1 und einen großem Anteil Selbststudium, in dem Sie das Kennengelernte reflektieren, Übungsaufgaben bearbeiten sowie den Stoff über die angegeben Literatur vertiefen sollen. Der Kurs umfasst thematisch drei Teile: Zum einen will er Sie mit Besonderheiten des akademischen Betriebs und, für das Kultur und Technik- Studium besonders einschlägig, mit der Debatte um die sogenannten „zwei Kulturen“ in den Wissenschaften vertraut machen. Hier sind Sie eingeladen, auch über Ihre neue Rolle als angehende Akademiker*in in einem unorthodoxen, multidisziplinärem Studium wie Kultur und Technik nachzudenken. Zum anderen bietet der Kurs einen ersten Überblick der Philosophie und der Soziologie, zwei der Kernfächer Ihres Studiums, in denen Sie auch Ihre Abschlussarbeit schreiben können. Hinzu kommt eine Reihe von Sitzungen, die Sie mit zentralen Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen. Hierzu gehören auch die drei Bibliothekskurse. Zu den handwerklichen Kernkompetenzen Ihres KuT-Studiums gehört der angemessen Umgang mit wissenschaftlicher Literatur, das Präsentieren und Darstellen wesentlicher Inhalte in Referaten und wissenschaftlichen Arbeiten sowie das wissenschaftliche Gespräch über bestimmte Inhalte, Thesen, Befunde, Theorien und Ansätze. Um diese Kompetenzen zu erwerben und zu festigen können Sie alle auf die Kulturtechniken des Lesens, Schreibens und Sprechens zurück greifen, die Sie bereits beherrschen. Um diese auf ein angemessenes Niveau und in eine wissenschaftliche Form zu heben gilt es allerdings, der jeweiligen Sache angemessen begründet zu argumentieren und sich hierbei an einer angemessen und dienlichen wissenschaftlichen Methode zu orientieren. Die generellen Kriterien der Wissenschaftlichkeit sollen so erfüllt werden: Nachvollziehbarkeit, Konsistenz, Verallgemeinerbarkeit.

Modul

Propädeutikum (12179)