Profil

Cognitive Dependable Cyber Physical Systems

Eingebettete Elektronik-Baugruppen mit Rechner-Kernen und „vergrabener“ Software sind heute umfassend als „intelligente Kerne“ an nahezu jeder Facette des modernen Lebens beteiligt. Ihre Einsatzbereiche reichen von der autonomen Kontrolle von Ampelsystemen, Informations- und Kommunikationssystemen oder sogar Automobilen und Flugzeugen, über eine semi-automatische Verwaltung von Kraftwerken bis hin zur Bereitstellung von Unterstützung und Ratschlägen für Mechaniker und Chirurgen. Die nächste Generation dieser Baugruppen muss über kognitive Fähigkeiten verfügen, um aus komplexen und oft verrauschten Datensätzen – die von Sensoren unterschiedlicher Art stammen – Informationen zu gewinnen, zu integrieren und um diese mit anderen oft heterogenen Informationen und gespeichertem Wissen verknüpfen zu können. Darauf aufbauend müssen kognitive Systeme die Informationen abstrahieren und interpretieren, um anschließend informierte Entscheidungen zu treffen und das Verhalten des Gesamtsystems, zu dem auch Menschen gehören können, zu koordinieren. Zunehmend sind solche Systeme in der Lage, menschliche Tätigkeiten so auszuführen, wie Menschen es tun würden. Die Integration solcher kognitiven Systeme in das alltägliche Leben bedingt allerdings nicht nur, dass das Verhalten des Systems mit menschlichem Verhalten kompatibel ist, sondern auch, dass wir uns auf das System verlassen können. Die Systeme müssen zuverlässig und sicher sein. Das übergeordnete Ziel des Clusters ist es, solche „kognitiven und zuverlässigen cyber-physikalischen Systeme“ (CD-CPS) zu erforschen und durch die Ausbildung von hochqualifiziertem Personal auch die regionale Industrie in diesem Bereich langfristig zu unterstützen.

Das thematische Cluster CD-CPS besteht aus 12 Professoren und mindestens neun Nachwuchs-wissenschaftler/Innen. Vier der teilnehmenden Lehrstühle forschen auf dem Gebiet der „Dependable Cyber-Physical Systems“ (Prof. J. Nolte, Prof. R. Krämer, Prof. P. Langendörfer und Prof. T. Vierhaus). Die BTU hält seit Jahren eine Spitzenposition auf dem Forschungsgebiet „Dependable Cyber-Physical Systems“. Seit 2014 hat die BTU ein gemeinsames „Joint Lab“ mit dem Leibniz-Institut IHP eingerichtet. Parallel dazu wurde ein zusätzliches „Joint Lab“ des IHP mit der Universität Potsdam gegründet. Sechs weitere Lehrstuhle der BTU forschen auf dem Gebiet der kognitiven Systeme (Prof. M. Breuß, Prof. D.W. Cunningham, Prof. C.Hentschel, Prof. M. Wolff, Prof. E. Schneider und Prof. C. Petersen). Zusätzlich forschen zwei Lehrstühle auf beiden Gebieten dieser Systemklasse (Prof. I. Schmitt und Prof. P. Hofstedt). 

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