Aktuelles und Veranstaltungen

Gesetzliche Änderungen zum 1. Januar 2017

Frauen und Familien

Mehr Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende

Für Alleinerziehende steigt wegen der Erhöhung des Mindestunterhalts der Unterhaltsvorschuss für Kinder bis zu fünf Jahren auf 150 Euro monatlich, für Kinder von sechs bis elf Jahren auf 201 Euro pro Monat.
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Gesundheit und Pflege

Neues Begutachtungssystem in der Pflege

Die Leistungen erhöhen sich ab 2017, ebenso der Beitrag um 0,2 Prozentpunkte. Aus den bisherigen drei Pflegestufen werden fünf Pflegegrade. Der Begriff der Pflegebedürftigkeit wird neu definiert.
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Kommunen bei Pflege stärker einbezogen

Künftig können die Gemeinden die pflegerische Versorgung besser mitplanen. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen umfassender vor Ort beraten werden. Häusliche Pflegedienste werden strenger kontrolliert.
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Kein Teleshopping für Medikamente

Verschreibungspflichtige Medikamente gibt es künftig nur, wenn vorher Arzt und Patient direkten Kontakt hatten. Teleshopping für Medikamente und ärztliche Leistungen sind verboten.
Link zu einer externen Seite http://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2016/4-quartal/amg-novelle-verabschiedet.html

Psychiatrische Einrichtungen

In psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen gilt künftig eine leistungsorientierte Vergütung.
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Beitragsfreiheit für Waisenrentner

Waisenrentner sind ab 2017 in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Bis sie die maßgebende Altersgrenze für die Familienversicherung erreichen - also maximal bis zum 25. Lebensjahr - sind sie beitragsfrei.

Steuern und Finanzen

Elektronische Steuererklärung ohne Belege

Steuerpflichtige müssen ab Januar 2017 bei der elektronischen Steuererklärung Papierbelege, wie Spendenquittungen, nicht mehr einreichen, sondern nur noch aufbewahren.
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Kindergeld und Kinderzuschlag steigen

Für Geringverdiener wird der Kinderzuschlag um zehn Euro monatlich angehoben. Das Kindergeld steigt in den kommenden beiden Jahren um jeweils zwei Euro.
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Arbeit und Soziales

Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn wird zum 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht.
Link zu einer externen Seite https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/10/2016-10-26-neuer-mindestlohn2017.html?nn=694676

Leiharbeit und Werkverträge

Ab dem 1. April 2017 dürfen Leiharbeitnehmer längstens 18 Monate bei einem Entleiher eingesetzt werden. Nach neun Monaten muss ihr Arbeitsentgelt dem der Stammbelegschaft entsprechen. Ausnahmen für tarifgebundene Arbeitnehmer sind möglich.
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Die Flexi-Rente kommt

Wer eine Regelaltersrente bezieht und trotzdem weiterarbeitet, erhöht seinen Rentenanspruch, wenn er weiter Beiträge zahlt.
Link zu einer externen Seite https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/09/2016-09-14-flexirente.html?nn=694676

Keine Zwangsverrentung mehr bei langer Arbeitslosigkeit

Wer Leistungen aus der Grundsicherung für Erwerbsfähige bezieht, wird nicht mehr zum Eintritt in eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen verpflichtet.
Link zu einer externen Seite http://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/bmas-verordnung-schafft-zwangsverrentung-ab.html

Mehr Klarheit bei Riester- und Basisrentenverträgen

Alle Anbieter dieser Verträge sind künftig dazu verpflichtet, ihren Kunden vor Abschluss des Vertrages ein umfassendes Produktinformationsblatt vorzulegen. Auch die Kosten des Vertrages sind zu benennen. Sind sie nicht aufgeführt, muss der Kunde sie nicht übernehmen. Kostenänderungen müssen die Anbieter ebenfalls anzeigen.
Link zu einer externen Seite http://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/das-aendert-sich-im-neuen-jahr.html

Renteneintritt sechs Monate später

Das heißt zum Beispiel Beispiel: Wer bis 1952 geboren ist 2017 in den Ruhestand geht, muss sechs Monate über seinen 65. Geburtstag hinaus arbeiten.

Mehr Selbstbehalt für Menschen mit Behinderung

Ab 2017 erhöhen sich die Freibeträge für Erwerbseinkommen um bis zu 260 Euro monatlich. Die Vermögensfreigrenze liegt dann bei 25.000 Euro. Das Partnereinkommen wird nicht angerechnet.
Link zu einer externen Seite https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/06/2016-06-28-bundesteilhabegesetz.html?nn=694676

Schlichtungsstelle für Menschen mit Behinderung

Betroffene können sich dorthin wenden, wenn sie Konflikte im öffentlich-rechtlichen Bereich haben.
Link zu einer externen Seite http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2016/schlichtungsstelle-wird-eingerichtet.html

Leistungen der Grundsicherung ("Hartz IV") steigen

Der Regelsatz für Alleinstehende steigt von 404 auf 409 Euro pro Monat. Die Grundsicherung für Kinder zwischen 6 und 13 wird um 21 Euro angehoben.
Link zu einer externen Seite https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/09/2016-09-21-erhoehung-regelbedarf.html?nn=694676

Sozialleistungen für EU-Ausländer

Menschen aus anderen EU-Staaten stehen innerhalb der ersten fünf Jahre keine Sozialleistungen in Deutschland zu. Das gilt für alle, die nicht in Deutschland arbeiten, selbstständig sind oder einen Grundsicherungs-Anspruch aus vorheriger Arbeit erworben haben. Bis zur Ausreise können sie eine einmalige Überbrückungsleistung für höchstens einen Monat bekommen. Bei Bedarf kann ein Darlehen für die Rückreise gewährt werden.
Link zu einer externen Seite https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/10/2016-10-12-grundsicherung-auslaendischer-personen.html?nn=694676

Neue Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung

Die Beitragsbemessungsgrenze steigt in der allgemeinen Rentenversicherung West von 6.200 Euro in 2016 auf 6.350 Euro im Monat. Die Beitragsbemessungsgrenze Ost steigt von 5.400 auf 5.700 Euro. Die Versicherungspflichtgrenze in der Gesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich 2017 auf 57.650 Euro jährlich (2016: 56.250 Euro). Wer mit seinem Einkommen über dieser Grenze liegt, kann eine private Krankenversicherung abschließen.
Link zu einer externen Seite https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/10/2016-10-12-bemessunggrenzen-sozialversicherung.html?nn=694676

 

 

19 neue Mitglieder für "Familie in der Hochschule"

Bereits zum dritten Mal findet die Jahrestagung der Best Practice-Clubs „Familie in der Hochschule“ statt. Das Interesse, an dieser Hochschulinitiative mitzuwirken, ist anhaltend groß: Am 19. September 2016 unterzeichnen weitere 18 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und erstmalig aus der Schweiz sowie ein Studentenwerk die Charta "Familie in der Hochschule" und erweitern somit den Best Practice-Club auf 88 Mitgliedseinrichtungen. Die Hochschulinitiative findet zunehmend länderübergreifende Beachtung.

Die diesjährige Tagung nimmt die besondere Situation junger Forscherinnen und Forscher während ihrer Qualifizierungsphase in den Blick. Diese ist häufig geprägt von Zeitverträgen und nicht planbaren Karrierewegen – während gleichzeitig der Wunsch nach Familiengründung besteht oder Pflegeaufgaben bewältigt werden müssen. Die Tagung bietet den über 200 anwesenden Entscheidungs- und Umsetzungsverantwortlichen Gelegenheit, gemeinsam die Handlungsspielräume für Politik, Drittmittelgebende und Hochschulen auszuloten, um diese wichtige Karrierephase in der Wissenschaft familienorientierter zu gestalten.

22 neue Hochschulen im Best Practice-Club

Unterzeichnung der Charta

Mit 22 neuen Hochschulen, die die Charta "Familie in der Hochschule" am 15. Juni 2015 unterzeichnet haben, ist der Best Practice-Club in diesem Jahr auf 69 Hochschulen angewachsen. Darunter sind erstmalig auch österreichische Institutionen, die dem Hochschulverband internationales Flair verleihen. Die jeweiligen Hochschulen entsandten zur feierlichen Unterzeichnung der Beitrittserklärungen Vertreterinnen und Vertreter an die Universität Hohenburg.

Die wachsende Zahl der Hochschulen, die sich zur Charta „Familie in der Hochschule“ bekennen, ist Ausdruck für die steigende Anerkennung der Charta als Instrument zum umfassenden Ausbau der Familienorientierung an Hochschulen. So kann Brandenburg darauf verweisen, dass alle Hochschulen des Landes die Charta unterzeichnet haben.

Im Rahmen der 2. Jahrestagung beteiligte sich Prof. Dr. Katrin Salchert, Vizepräsidentin der BTU, an der Podiumsdiskussion zum Thema "Charta-Unterzeichnung – und dann? Best-Practice-Beispiele im Umgang mit der Selbstverpflichtung". Als Initiatorin und Unterzeichnerin der ersten Stunde freut sich die BTU im Besonderen über das wachsende Interesse zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten.

Den Wortlaut der Charta finden Sie zum Download rechts auf den Seiten des Hochschulverbandes Link zu einer externen Seite Familie in der Hochschule.

Campus Lounge eröffnet

Endlich ist die Campus Lounge in der Mensa für alle öffentlich zugänglich. Einige von euch haben sie bestimmt schon entdeckt und manche fragen sich sicherlich:

„Was ist das?“

Die Campus Lounge ist ein zentraler Treffpunkt für studentische Lerngruppen, spontane Konsultationen, (Probe-)Präsentationen, Arbeitsgruppen oder einfach nur Leute die vor dem Mittagessen auf andere warten. Während der Öffnungszeiten der Mensa darf der Raum von jedem Studierenden oder Mitarbeitenden der BTU genutzt werden. Wir stellen Flipcharts, vielseitiges Informationsmaterial und eine sehr bequeme Couch zur Verfügung. Natürlich wird auch an Familien gedacht: In der Kinderecke können die kleinsten unter uns im Blickfeld der Großen spielen, lesen oder malen.

Wir bedanken uns auch beim Link zu einer externen Seite Studierendenrat für die Hilfe beim Ermöglichen der Campus Lounge.