Studierende am Essenstisch

Für Studierende

Die BTU Cottbus-Senftenberg wirkt darauf hin, dass Sie auch bei Schwangerschaft, Elternschaft sowie bei der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger erfolgreich studieren können. Dem wird in den Studien- und Prüfungsordnungen Rechnung getragen, soweit es der gesetzliche Rahmen gestattet.

Beratungsangebote

Die Link zu einer externen Seite Zentrale Studienberatung, die Fachstudienberaterinnen und -berater der jeweiligen Studiengänge und das Studierendensekretariat beraten studierende Eltern. Die Vereinbarkeit von Familie und Studium wird dadurch individuell berücksichtigt. Das Studentenwerk Frankfurt (Oder) Hilfe und Information zur Bewältigung von Schwierigkeiten und Problemen in der ServicesteIle in Cottbus an. Weitere Beratungsangebote gibt es im Büro der Link zu einer externen Seite Gleichstellungsbeauftragten und durch den Link zu einer externen Seite Studierendenrat.

Nachteilsausgleich

Studierende mit Familienaufgaben, Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen sollen im Studienalltag gleichgestellt werden, so dass sie ihr Studium erfolgreich absolvieren können. Individuell ausgestaltete  Nachteilsausgleiche sollen die Studierenden in ihrem Studienalltag aktiv unterstützen, Diskriminierung vermeiden und damit die Teilhabe am Hochschulleben sicherstellen.
Nachteilsausgleiche sind  keine „Vergünstigungen“, sondern kompensieren individuell und situationsbezogen beeinträchtigungsbedingte Benachteiligungen. Die Verantwortung für die Antragsstellung liegt in der Hand der oder des Studierenden. Die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen wird nicht im Zeugnis vermerkt.

Downloads
 Antragsformular zum Nachteilsausgleich
 Hilfe zum Nachteilsausgleich

Sonderstudienplan

Sudierende mit Familienaufaben können auf Antrag einen verbindlichen individuellen Sonderstudienplan vereinbaren. Auf diese Weise können sie Module in anderen Kombinationen und zu anderen Zeitpunkten belegen als im Modulhandbuch vorgesehen. Nicht jeder Studiengang ist dafür geeignet. Bitte informieren Die sich bei dem zuständigen Prüfungsausschuss der entsprechenden Fakultät zum Vorgehen.
Durch die Gliederung der Studieninhalte in Module, die regelmäßig angeboten werden, können Studentinnen und Studenten mit Kind ihre Studienbelastung zeitlich besser aufteilen und idealerweise das Studium ohne Unterbrechung fortsetzen sowie Prüfungen ablegen.

Teilzeitstudium

Ein Teilzeitstudium ist entweder möglich, wenn ein Studiengang als Teilzeitstudiengang akkreditiert ist (erkenntlich an der Studien- und Prüfungsordnung). Oder ein Teilzeitstudium wird aufgrund besonderer Situationen beantragt, z.B. bei Pflege und Erziehung von Kindern, Pflege und Betreuung naher Angehöriger, Behinderung oder chronischer Erkrankung, regelmäßiger Berufstätigkeit, etc.

Bei einem Teilzeitstudium werden alle Fristen verdoppelt. Semester im Teilzeitstudium werden als halbe Fachsemester und als ganze Hochschulsemester gezählt Fachsemester werden nur zur Hälfte gezählt. Innerhalb eines Studienjahres dürfen nur  30 Kreditpunkte erworben werden. Ein Studienplan muss erstellt werden. Ein angemessener Studienfortschritt während des Teilzeitstudiums ist regelmäßig nachzuweisen.

Urlaubssemester

Bei Familienaufgaben wie Schwangerschaft, Kindeserziehung, Pflege von Angehörigen oder anderen gewichtigen Gründen ist die Beantragung eines Urlaubssemesters möglich, je nach Studiengang für die Dauer von einem bis zu vier Semestern.
Ein Urlaubssemester zählt nicht als Fachsemester und wird folglich auch nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet. Da Studierende während des Urlaubssemesters immatrikuliert sind, wird das Semester jedoch als Hochschulsemester berücksichtigt.

Der Antrag auf Beurlaubung ist im Zeitraum der Rückmeldefrist schriftlich zu stellen. Tritt der wichtige Grund für die Beurlaubung erst nach Ablauf der Frist ein, ohne dass er vorhersehbar war, so kann der Antrag bis zum jeweils letzten Tag vor Beginn der Lehrveranstaltung gestellt werden. Die Rückmeldefrist für das nachfolgende Sommersemester bzw. Wintersemester beginnt vier Wochen vor Vorlesungsende und endet mit dem letzten Vorlesungstag.

Es ist auch nicht möglich eine(n) Studierende(n) für die Dauer der Bachelor- oder Masterarbeit zu beurlauben, da diese ja Bestandteil des Studienplans ist.
Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses muss die Beurlaubung im Einzelfall genehmigen. Nicht genehmigungsfähig ist die Unterbrechung des Studiums zur Verlängerung der Studienzeit.

Eine Beurlaubung ist im 1. Fachsemester nicht möglich, auch nicht für Master-Studiengänge.
Es ist aber möglich Studierende, welche einen erheblichen Vorlauf an Master-Fächern bereits aus dem Bachelor haben, diese formal in das 2. Fachsemester des Master-Studiums einsteigen zu lassen. Damit könnte man z. B. das Master-Studium mit einem Industrie-Praktikum beginnen, wenn das aus der Sicht des Studienplans sinnvoll ist. Dazu wird eine entsprechende Abstimmung mit dem Mentor und ein entsprechender Studienplan benötigt. Wenn Studierende nicht mit Vollzeit-Einsatz studieren können, so ist seit 2006 ein Teilzeit-Studium möglich, bei dem sich die kritischen Fristen in der Regel verdoppeln. Auskunft erteilt das Studierendensekretariat.

Kurzfristiger Rücktritt von einer angemeldeten Prüfung bei Familienpflichten

In begründeten Einzelfällen wird Studierenden mit Familienpflichten ein kurzfristiger Rücktritt
von einer angemeldeten Prüfung ermöglicht. Entsprechende Bescheinigungen/
Begründungen sind dem Prüfungsausschuss vorzulegen.

Campus Lounge im Mensafoyer

Die Campus Lounge im Erdgeschoss des Mensagebäudes ist jederzeit geöffnet und ermöglicht Arbeitsgruppen zusammen zu sitzen, während die Kleinen sich in der Kinderecke beschäftigen können.

Mit Kind im Ausland studieren

Von der Koordinierungsstelle Familiengerechte Hochschule Wismar wurde ein zentrales Internetportal zum Thema „Auslandsstudium mit Kind“ entwickelt. Es soll Studierenden mit Kind(ern) und Interessierten Wege und Möglichkeiten aufzeigen, trotz und gerade mit Kind den Weg ins Auslandsstudium zu gehen. Kernstück des Portals ist eine Datenbank mit Erfahrungsberichten von studierenden Eltern, die bereits ein Auslandssemester mit Kind absolviert haben.

Smartpens zur Unterstützung von Lernpatenschaften

Der StuRa und das Familienbüro der BTU Cottbus-Senftenberg stellen Lernpatenschaften, bestehend aus Studierenden mit Familienaufgaben und einem Studierenden als Mentorin oder Mentor, einen Smartpen zur Verfügung. Dieses Hilfsmittel speichert die handschriftlichen Notizen einer Vorlesung und nimmt parallel dazu das gesprochene Wort auf. In Lerngruppen ist zur Aufarbeitung der Veranstaltung die Wiedergabe auf dem Rechner möglich.
Anmelden können sich alle Studierenden, die sich um ein Familienmitglied kümmern - sei es die verantwortliche Pflege für die Eltern oder Großeltern, oder die eigenen Kinder.