BTU im Best Practice-Club "Familie in der Hochschule"

Das Programm „Familie in der Hochschule“ wurde von der Robert Bosch Stiftung und dem Beauftragten für die Neuen Bundesländer beim Bundesministerium des Inneren in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung initiiert und aufbauend auf den Erfahrungen und Ergebnissen eines ersten Projektzeitraumes 2007 bis 2009 wurden in der Weiterführung neue Ziele gesetzt, um das Thema Familienfreundlichkeit von Hochschulen in die nächste Entwicklungsstufe zu führen. Hierbei stehen insbesondere der Austausch der Hochschulen untereinander sowie der Transfer der Programmergebnisse im Mittelpunkt.

Auf der Grundlage der jahrelangen Erfahrungen aus dem Best Practice-Club „Familie in der Hochschule" entstand die Link zu einer externen Seite Charta „Familie in der Hochschule". Seit dem Sommer 2013 erarbeitete die BTU Cottbus-Senftenberg gemeinsam mit den weiteren elf Mitgliedshochschulen des Best Practice-Clubs „Familie in der Hochschule“ und dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) die Leitlinien zur Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten an deutschen Hochschulen. Die Charta ist auf das Hochschul- und Wissenschaftssystem zugeschnitten und orientiert sich an den Bedürfnissen von Studierenden, Beschäftigten, Lehrenden sowie Forschenden. Sie zeigt auf, welche hohen Standards an einer Hochschule gelten, die ihr Engagement für die Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten bereits weit entwickelt hat.

Als eine der ersten Hochschulen entschied sich die BTU Cottbus-Senftenberg, die Charta „Familie in der Hochschule“ zu unterzeichnen und verpflichtet sich, die festgelegten Standards selbstverantwortlich umzusetzen und langfristig weiterzuentwickeln. Damit steht sie zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Bildungs- und Lebensort, an dem die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben selbstverständlich gelebt wird.  Insgesamt 47 Hochschulen und wissenschaftliche Institutionen aus dem gesamten Bundesgebiet werden im Rahmen der Fachtagung „Familienorientierung als Anspruch“ an der Leibniz Universität Hannover am 26. Mai 2014 die Charta „Familie in der Hochschule“ als erste Einrichtungen unterzeichnen, darunter auch die BTU Cottbus-Senftenberg.

„Familie in der Hochschule" wird als Strategieentwicklung zu einer nachhaltigen Chancengerechtigkeit und Familienorientierung in der Wissenschaft durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Diese bundesweit einzigartige, hochschulübergreifende Initiative setzt den erfolgreichen Prozess des gleichnamigen Programmes des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer und der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung CHE fort.

In der Laufzeit der zweiten Phase des Programms "Familie in der Hochschule" werden an der BTU Cottbus folgende Projekte bearbeitet:

  • Erhebung und Evaluierung von Daten zu Hochschulangehörigen mit Familienaufgaben
  • Kommunikation von familienunterstützenden Angeboten und Dienstleistungen

Alle Ergebnisse des Best-Practice-Clubs finden sichLink zu einer externen Seite  hier.

Familie und Hochschule im Land Brandenburg

Die BTU Cottbus ist engagiertes Mitglied im Netzwerk „Familie und Hochschule im Land Brandenburg“. In diesem Rahmen beteiligte sich die BTU Cottbus u.a. an der Erarbeitung des Qualitätsversprechens „Kinder und Karriere“, das im August 2008 von der damaligen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Prof. Dr. Johanna Wanka, und dem damaligen Vorsitzenden der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz, Prof. Dr. Günter H. Schulz, unterzeichnet wurde. Die im Qualitätsversprechen angekündigten Angebote konnten umgesetzt werden und gehören seit 2010 zum Standard der brandenburgischen Hochschulen.
Die am 18.11.2010 durch Wissenschaftsministerin Martina Münch und Prof. Johannes Vielhaber als Vorsitzender der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz unterzeichneten „Qualitätsstandards zur Chancengleichheit von Frauen und Männern an den brandenburgischen Hochschulen“ beinhalten zur Familienorientierung auch Standards, die für die Förderung von Frauen in Hochschulen unerlässlich sind.

weitere Aktivitäten:

Um einen reibungslosen und hochwertigen Lehrbetrieb zu gewährleisten, formuliert u.a. § 42 BbgHG, dass die Hochschulbediensteten ihren Erholungsurlaub in der vorlesungsfreien Zeit nehmen sollen. Besonders in den Jahren 2011 bis 2013 verschärft sich im Land Brandenburg jedoch die Diskrepanz von Semesterabläufen und Ferienzeiten, so dass es zu starken Überschneidungen von Vorlesungszeiten und Schulferien kommt. Davon betroffen sind Lehrende und Studierende mit Schulkindern bzw. mit im Schuldienst tätigen Familienangehörigen.
Die  Ferien-Petition des "Netzwerkes Familienfreundlichkeit an brandenburgischen Hochschulen" möchte auf diesen Umstand aufmerksam machen und wurde am 21.04.2011 an den derzeitigen Vorsitzenden der BLRK, Prof. Vielhaber von der FH Potsdam, gesendet.
Es wird in dieser Petition gebeten, über die Hochschulleitungen an die Lehrstuhl- und Fachbereichsleitungen heranzutreten, um diese zu ermutigen, Urlaubsanträge auch innerhalb der Vorlesungs- und Prüfungszeiträume bei nachgewiesener Diskrepanz mit der Ferienzeit zu unterstützen, wenn das entsprechende
Lehrangebot/Prüfungsangebot sichergestellt ist. Studierende Eltern mit schulpflichtigen Kindern bzw. im Schuldienst tätigen Familienangehörigen sollen über die Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs zu informiert werden.

Mitglieder

BTU Cottbus-Senftenberg
Koordination „Familiengerechte Universität“
T 0355 · 69 35 78 E E-Mail familie(at)b-tu.de
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)
Koordination „Familienfreundliche Hochschule“
T 03334 · 65 72 09 E E-Mail familie(at)hnee.de
Europa‐Universität Viadrina
Familienbeauftragte
T 0335 · 55 34 42 21 E E-Mail familienbeauftragte(at)europa-uni.de
Universität Potsdam
Koordinationsbüro für Chancengleichheit / Service für Familien
T 0331 · 977 42 89 E E-Mail service-familien(at)uni-potsdam.de
Fachhochschule Potsdam
Familienteam (FAMteam)
T 0331 · 580 24 75 E E-Mail famteam(at)fh-potsdam.de
Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“
Koordination „Familiengerechte Hochschule“
T 0331 · 620 25 30 E E-Mail s.berg(at)hff-potsdam.de
Fachhochschule Brandenburg
Beauftragte für Familie und Soziales
T 03381 · 35 52 36 E E-Mail bfs(at)fh-brandenburg.de
Technische Hochschule Wildau  (FH)
Familien-Service-Büro
T 03375 · 50 84 20 E E-Mail familie(at)th-wildau.de

Partner im Lokalen Bündnis für Familie

Seit August 2005 ist die BTU im Cottbuser „Lokalen Bündnis für Familie“ vertreten, das optimale Voraussetzungen für eine beiderseitig vorteilhafte Vernetzung bietet. Im Mittelpunkt der Bündnis-Aktivitäten steht das Ziel, die Stadt und das Umland als Arbeits- und Lebensumfeld für junge Frauen, Männer und Familien attraktiver zu gestalten und so die Abwanderung aus der Region zu verhindern. Die Zukunft des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Cottbus soll als lebendige, familienfreundliche Stadt gesichert werden.

Die BTU wurde im November 2008 als „Familienfreundliches Unternehmen der Stadt Cottbus“ gewürdigt. 2010 und 2012 wurde die BTU erneut als „Familienfreundliches Unternehmen der Stadt Cottbus“ geehrt. Mit der maximal erreichbaren Punktzahl erhielt sie zudem jeweils eine Sonderehrung.

Link zu einer externen Seite Nähere Informationen zum Lokalen "Bündnisses für Familie" Cottbus

Kontakt

Lokales Bündnis für Familie Cottbus
Frauenzentrum Cottbus e.V.
Thiemstr. 55
03050 Cottbus

Geschäftsführerin
Frau Hanka Lindner
Tel.: 0355 / 486 56 65

Koordination
Frau Erika Höfer
Tel.: 0355 / 48 38 020
FAX: 0355 / 49 93 749

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