Kinderuni-ABC

Audimax
Das Audimax ist die Kurzform für Auditorium Maximum (lat.: größte Zuhörerschaft). Es handelt sich hierbei um den größten Hörsaal unserer Universität. In diesem Saal finden Großvorlesungen statt oder Fest- oder sonstige Großveranstaltungen, wie auch die Kindervorlesungen. Das Audimax bietet mehreren hundert Personen Platz, bei Bedarf sogar tausend Besuchern. Der Sitzbereich ist nach hinten ansteigend. Somit wird auch von den entfernten Plätzen eine gute Sicht garantiert.

Campus
Der Campus (aus dem Englischen, ursprünglich von campus, dem lateinischen Wort für „Feld“) ist die Gesamtanlage einer Hochschule, das Universitätsgelände. Der Begriff kam in den 1960er Jahren aus den USA ins Deutsche.
Unter „Campushochschulen“ versteht man Hochschulen, bei denen Lehr- und Forschungseinrichtungen, Wohnraum für Lehrende und Studenten sowie andere universitätsnahe Infrastruktur samt Grünflächen auf relativ engem Raum zusammengefasst sind.

Hochschule/Universität
Hochschule ist eine umfassende Bezeichnung für eine Bildungseinrichtung. Hierzu gehört auch unsere Universität.
Im engeren Sinn bezeichnet man eine Hochschule als eine Einrichtung, die Forschung betreibt und damit neues Wissen schafft, wissenschaftliche Lehre (Studium und Wissenschaftliche Weiterbildung) vermittelt und akademische Grade als Studienabschlüsse verleiht.
Unsere Universität besteht aus Fakultäten bzw. Lehrstühlen (Abteilungen, an deren Spitze ein Dekan bzw. eine Dekanin steht), der Hochschulleitung aus Präsident und Kanzler; der Zentralen Hochschulverwaltung, sowie Zentralen Service-Einrichtungen der Hochschule (Zentrale Studienberatung, Zentralstelle für Weiterbildung, IKMZ, Zentrale Einrichtung Hochschulsport und Sprachen).

Klopfen
In der Universität klopfen die Studenten am Ende einer Vorlesung auf die Tische. Man ballt eine lockere Faust und klopft damit auf den Tisch oder die Schreibunterlage im Hörsaal. Ursprünglich war das Klopfen einmal eine gemeine Form der Kritik, mit der man die Redebeiträge unterbrach. Mittlerweile wird am Ende jeder Vorlesung geklopft. Wie laut und lange geklopft wird, sagt etwas über Langeweile oder Begeisterung des Auditoriums (der Zuhörer) aus.

Maskottchen

In einem Wettbewerb zur Namensfindung haben durch Julius Schulz aus Cottbus, 11 Jahre unsere 4 Maskottchen einen Namen erhalten. Seit dem 6.12.12 heißen sie nun: Flip (grün), Flap (blau), Flop (pink), Flup (orange)

Mensa
Die Mensa (von lat. mensa „Tisch, Tafel“) ist die Kantine unserer Universität. Mensen sind in erster Linie für die Studenten und die Universitätsbelegschaft bzw. Mitarbeitern der Hochschule, es dürfen in der Regel aber auch Auswärtige dort essen. Unterhalten wird sie von dem Studentenwerk Frankfurt Oder. Gewöhnlich gibt es mehrere Wahlessen. Auch eine Salatbar und verschiedenste Getränke und Desserts sind erhältlich.

Professur/Professor (Prof.)
Professur (von lat. profiteri, „öffentlich bekennen“, „vortragen“) bezeichnet in Deutschland eine Stelle im Lehrkörper an einer Hochschule. In Deutschland ist die Amtsbezeichnung des Inhabers einer Professur Professor. Ein Professor ist daher in der Regel Wissenschaftler an einer Hochschule

Semester
Ein Semester (von lat.: sex sechs; mensis Monat) ist ein Studienhalbjahr an einer Hochschule. Dabei sind die Semesterferien (=vorlesungsfreie Zeit) einbezogen. „Semesterferien“ bedeutet nicht, dass in dieser Zeit an unserer Hochschule nicht gearbeitet/studiert wird. In den vorlesungsfreien Zeiten finden in der Regel Klausuren, Prüfungen, Labor- und sonstige Praktika statt. Oftmals wird diese Zeit zum Selbststudium und zur Prüfungsvorbereitung genutzt.

Das Wintersemester (Abk. WS, z. B. WS 2010/11) erstreckt sich  vom 1. Oktober 2010 bis zum 31. März 2011.
Das Sommersemester (Abk. SS, z. B. SS 2011) erstreckt sich vom 1. April bis zum 30. September 2011.

Studierende
Als Studierende (v. lat.: studens „strebend (nach), sich interessierend (für)“) bezeichnet man alle an einer Hochschule immatrikulierten Personen, die dort ein akademisches Studium betreiben, meist, um sich für Berufe zu qualifizieren, für die der Erwerb eines akademischen Grades oder das Ablegen eines Staatsexamens vorausgesetzt oder zumindest wünschenswert ist. Mit der Immatrikulation (Einschreibung) erhält eine Person den Status einer/eines Studierenden, der mit der Exmatrikulation erlischt.

Vorlesung
Als Vorlesung bezeichnet man eine Unterrichtsstunde an einer Hochschule. Sie wird meistens von einem Professor/Professorin oder Dozenten/Dozentin gehalten.
Der Begriff Vorlesung stammt aus der Zeit, in der Bücher für die meisten Studierenden zu teuer waren und die Vorlesung hauptsächlich darin bestand, dass der Dozent ein Buch vorlas. Ein weiterer Ursprung des Begriffes könnte in dem Umstand liegen, dass zur Zeit Metternichs an einer Hochschule vorgetragene Inhalte vom Staat genehmigt werden mussten. Aus Befürchtung versehentlich zuviel vorzutragen, hielten sich Professoren Wort für Wort an das abgesegnete Scriptum.
Eine Vorlesung geht über in der Regel 90 Minuten. Unsere „Kindervorlesungen“ allerdings nur 45 Minuten.