Umweltprüfung

Im Rahmen der Umweltprüfung werden alle Umweltaspekte und ihre Auswirkungen sowie die geltenden Umweltvorschriften systematisch erfasst und bewertet. Dieser erfasste Ist-Zustand bildet die Grundlage für das Umweltprogramm.

Es wird grundsätzlich zwischen direkten (z.B. Energienutzung, Abfall) und indirekten (z.B. Verhalten der Mitarbeiter, Lieferanten) Umweltaspekten unterschieden. Bei den direkten Umweltaspekten sind durch EMAS bestimmte Schlüsselbereiche vorgegeben, die durch Kennzahlen/Kernindikatoren zu quantifizieren sind: Energieeffizienz, Materialeffizienz, Wasser, Abfall, Biologische Vielfalt und Emissionen. ( UGA)

Die BTU Cottbus -Senftenberg erfasst jährlich die Verbräuche von Strom, Wärmeenergie und Wasser sowie die CO2-Äquivalente aus Strom und Wärme, die Erzeugung erneuerbarer Energien und die entsorgten Abfälle als direkte Umweltaspekte. Diese werden absolut sowie spezifisch pro Kopf und pro m2 Nettogrundfläche ermittelt.

Als indirekte Umweltaspekte wurden insbesondere die Belastungen, die durch die Mensa, die Studentenwohnanlagen und durch den Personenverkehr zur Universität und zurück erzeugt werden identifiziert. Im Wintersemester 2009/10 wurden die indirekten Auswirkungen durch die Mensa, das Internationale Begegnungszentrum, die Studentenwohnheime und den Verkehr bewertet. Im Wintersemester 2016/17 soll eine weitere Befragung folgen, um zum einen das Umweltverhalten der Universitätsmitglieder der eBTU aktualisiert zu erfassen und um zum anderen auch die beiden Standorte Sachsendorf und Senftenberg in die Betrachtung mit aufzunehmen.

Jedes Jahr werden außerdem im Rahmen der internen Umweltbetriebsprüfung (der sogenannten internen Audits) aus Erkenntnissen der Auditoren und Vorschlägen der Beschäftigten Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet.

Die Ergebnisse der Umweltprüfung werden jährlich aktualisiert in der Umwelterklärung veröffentlicht.