An dieser Stelle präsentieren wir einige exzellente Projekte der BTU, die über die BTU hinaus Vorbildcharakter für den Umweltschutz haben.
Wer ein derartiges Projekt realisiert hat, möge es uns bitte mitteilen an: E-Mail mailto:umweltmanagement(at)b-tu.de

Leuchttürme

CO2-Nutzung, CO2-Katalyse

Ein wichtiger Beitrag zur CO2 Reduktion ist die Verwendung von CO2 als Rohstoff.  Das Ziel der Arbeiten am Lehrstuhl Angewandte Physik/Sensorik ist die Gewinnung von Methan aus Kohlendioxid. Dabei ist es die spezielle Aufgabe am Lehrstuhl, geeignete Katalysatoren, welche vor allem preiswert und in Massenanwendung einsetzbar sind, zu entwickeln und zu testen.

Lehrstuhl Angewandte Physik/Sensorik, Prof. Dr. Dieter Schmeißer

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Ecopay – eine Software zur Bestimmung kosteneffizienter und effektiver Kompensationszahlungen im Biodiversitätsschutz

Um den Rückgang der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften aufzuhalten, werden Landwirte durch Zahlungen für biodiversitätsfördernde, aber kostenintensive Landnutzungsoptionen entschädigt. Solche Zahlungen sollten so ausgestaltet sein, dass sie ökologisch effektiv und kosteneffizient sind. Die im Rahmen von einem DBU-Projekt entwickelte Software Ecopay dient dazu, effektive und kosteneffiziente Zahlungen für biodiversitätsfördernde Landnutzungs-maßnahmen im Grünland zu bestimmen und basiert auf einem ökologisch-ökonomischen Modellierungsverfahren.

Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Umweltökonomie, Prof. Dr. Frank Wätzold

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E-Mobilität und Carsharing in Regensburg − Soziale Aspekte nachhaltiger Mobilität

Leitfragen bei diesem Projekt sind: Wie können die Bedingungen für eine nachhaltige Mobilität für unterschiedliche Zielgruppen gewährleistet werden? Welche Verkehrsmittel sind geeignet für ältere und hochbetagte Menschen, für BerufspendlerInnen, für Studierende, für StadtbewohnerInnen, die sich kein eigenes Fahrzeug leisten können oder wollen? Wie können öffentlicher Nahverkehr und Individualverkehr ineinandergreifen (Stichwort multimodaler Verkehr)? Wie stellt sich die Situation bei abnehmender Bevölkerungsdichte im ländlichen Raum dar? Wie sind hierbei die Potenziale von E-Mobilität und Carsharing in Regensburg und der Region zu bewerten?

Lehrstuhl für Allgemeine Technikwissenschaften, BTU CS, Prof. Dr. Karsten Weber
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, HS Regensburg, Prof. Dr. Sonja Haug

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e-SolCar

Im Rahmen dieses Leitprojekts soll ein Konzept entwickelt werden, nach dem die zu erwartende zusätzliche Photovoltaik-Einspeisung sowie die zusätzliche Last durch Elektromobilität so in Einklang gebracht werden können, dass die Auswirkungen auf die Netzstruktur möglichst gering bleiben.
Das Projekt an der BTU Cottbus umfasst eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 100 kWPeak auf dem Dach der FMPA-Gebäude, einen Batteriespeicher mit einer nutzbaren Kapazität von 500 kWh und 15 Ladesäulen, die direkt vor dem Gebäude aufgestellt sind. Die Elektroautos werden in erster Linie mit der Photovoltaikanlage und dem Batteriespeicher geladen. Wenn die Ressourcen für die Fahrzeugladung nicht ausreichen, wird das Versorgungsnetz einbezogen. Für die Elektro-Fahrzeuge wurden Testfahrer ausgewählt, die in der Versuchphase  Vollzeit an der BTU Cottbus angestellt sind.

Lehrstuhl Energieverteilung und Hochspannungstechnik, Prof. Dr.-Ing. Harald Schwarz

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Geocaching und Raumnutzung

Geocaching ist eine Art internetbasierte Schnitzeljagd, die im öffentlichen Raum stattfindet. Mit den stark steigenden Teilnehmerzahlen gehen Konflikte bei der Nutzung des öffentlichen Raums – insbesondere sind hiervon naturnahe Räume wie Wälder betroffen – und von Privatbesitz einher. In einer explorativen Studie werden auf Basis leitfadengestützter Interviews mit Geocachern Konfliktfelder und Lösungsstrategien erhoben.

Weitere Informationen:
K. Weber, S. Haug: Geocaching und Raumnutzung. Freizeitbeschäftigung mit Konfliktpotenzial. In: Standort - Zeitschrift für angewandte Geographie, 36 (1) 2012

Hochschuldialog mit der Islamischen Welt 2012 - freiwillige Standardsysteme in nachhaltiger Entwicklung

In dem vom DAAD finanzierten Kooperationsprojekt mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) verbindet sich die BTU seit März 2013 für 3 Jahre mit zwei libanesischen Partneruniversitäten, der Lebanese American University (LAU) und der Université Saint – Esprit de Kaslik (USEK), um sich zu Freiwilligen Standardsystemen (VSS) in nachhaltiger Entwicklung, Produktion und Verbrauch auszutauschen und zu forschen.

Lehrstuhl: Umweltplanung, Prof. Dr. Dr.h.c. (NMU Dnepropetrovsk) Michael Schmidt

Weitere Inforamtionen:
Sophie Klose (Projektkoordination)

KMU-innovativ - Verbundvorhaben Ressourceneffizienz: Li-WERT

Aufgrund der vergleichsweise kurzen Zeit der Nutzung von Lithium-Ionen-Akkus für Fahrzeugantriebe gibt es bisher kaum Erfahrungen mit deren Recycling. Herkömmliche Batterie-Recyclingverfahren können aufgrund der Unterschiede in Bauart und Chemismus nicht zum Einsatz kommen. Im Verbundprojekt Li-WERT entwickeln Wissenschaftler der BTU deshalb mit drei sächsischen Mittelständlern ein Aufbereitungsverfahren für Lithium-Ionen-Traktionsakkus.

Lehrstuhl Aufbereitungstechnik, Prof. Dr.-Ing. habil. Peter, Ay 

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Künstliches Wassereinzugsgebiet

Seit September 2005 wird die Entwicklung des Hühnerwasser-Einzugsgebietes im Rekultivierungsbereich des Tagebaus Welzow-Süd in der Niederlausitz im Rahmen eines umfangreichen Umweltmonitorings analysiert. Das Gebiet eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Erforschung der Initialphase der Ökosystementwicklung nach einem genau definierbaren Startpunkt und ermöglicht die Durchführung interdisziplinärer, ökosystemarer Forschungsvorhaben. 

Forschungszentrum Landschaftsentwicklung und Bergbaulandschaften,  Dr. Werner Gerwin

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Megacity Research Project TP. Ho Chi Minh

Energieeffizienz und klimatische Angemessenheit durch die Weiterentwicklung von nachhaltigen Nachbarschaftsmodellen und Bautypologien.
Projektlaufzeit 2008 - 2013

Lehrstühle Umweltplanung, Stadtplanung und Raumgestaltung
Prof. Dr. Michael Schmidt, Gastprof. Frank Schwartze

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UmweltEuro Fonds

Der UmweltEuro ist ein Fonds, in den sowohl die Studierendenschaft, als auch die BTU Cottbus jährlich je 1 Euro pro Person einzahlen.

Aus den Mitteln des ca. 9000 Euro umfassenden Fonds werden Projekte gefördert, die "Nachhaltigkeit zum Ziel haben, insbesondere umweltrelevante Aspekte fördern und einen klaren universitären Bezug erkennen lassen".

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abgelaufene Projekte

Biogas

Entwicklung eines optimalen Verfahrens der Vergärung von biogenen Abfällen und nachwachsenden Rohstoffen durch zweistufige Prozessführung mit Bioleaching.
Lehrstuhl Abfallwirtschaft, Prof. Dr.-Ing. habil. G. Busch

Dieses Verbundprojekt wurde im Jahr 2007 mit dem Technologietransferpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet.

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Biomasse

Nachhaltige Energieversorgung durch Biomasse aus regionalem Anbau (NEBrA)

Lehrstuhl Kraftwerkstechnik, Prof. Dr.-Ing. H.-J. Krautz

Mit dem deutsch-polnischen Interreg 3A-Projekt konnte die Forschung zur energetischen Nutzung von Biomasse erfolgreich Ansätze und Lösungen für die Zukunft aufzeigen.

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Traktor als Blockheizkraftwerk

Mit nur einem geringen Apparatezusatz lässt sich ein in der Landwirtschaft üblicher Traktor als Blockheizkraft einsetzen. An der Gelenkwelle des Traktors wird ein Generator angeschlossen. Abgas und aufgeheiztes Kühlwasser werden über einen Wärmetauscher zur Gewinnung von Wärmeenergie genutzt. So kann der Landwirt tatsächlich zum Energielandwirt werden.

En-O-Trak - System GmbH, BTU - Cottbus, Prof. Dr. W. Schluchter

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