Alumna des Monats

Was machen unsere Alumni heute beruflich? Dieser Frage gehen wir nach und stellen monatlich unterschiedliche Alumni und ihre Berufe vor.

Anja Beck
Link zu einer externen Seite Betriebswirtschaftslehre (FH), 2006

Anja Beck studierte Link zu einer externen Seite Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing – damals noch am Campus in Senftenberg. Sie sammelte Berufserfahrung als Geschäftsassistentin, Projektmanagerin, Marketingmanagerin und viele Jahre in der Wirtschaftsförderung. Seit 2018 arbeitet sie bei der Link zu einer externen Seite Industrie- und Handelskammer (IHK) in Cottbus und ist die Regionalpartnerin für Link zu einer externen Seite nexxt-change – die bundesweit größte Unternehmensnachfolgebörse.

Hallo Frau Beck, wie sind Sie damals auf das BWL Studium gekommen?
Ich komme ursprünglich aus Spremberg und interessierte mich früh für ein BWL Studium – mir war aber wichtig anwendungsbezogen zu studieren und möglichst früh schon praxisnahe Erfahrungen zu sammeln. Gerade die Planspiele, die studienbegleitenden Praktika und das Mystery Shopping sind mir wirklich gut im Gedächtnis geblieben. Das hat mir später auch bei meinen verschiedenen Jobs sehr geholfen. 

Was machen Sie heute beruflich?
Seit diesem Jahr arbeite ich bei der IHK, unterstütze mit dem Projekt „Generationswechsel“ die Unternehmen bei der Nachfolge und bin die Regionalpartnerin für nexxt-change und damit Ansprechpartnerin und Vermittlerin zum Thema Unternehmensnachfolge in Südbrandenburg. Über ein Viertel der Entscheidungsträger in den Unternehmen unseres Kammerbezirks sind älter als 60 – das betrifft also über 8.000 Unternehmen. Bundesweit finden ungefähr die Hälfte der Unternehmen eine familieninterne und ein Fünftel eine unternehmensinterne Nachfolge. Es bleibt also noch ein Drittel, die externe Nachfolger*innen suchen müssen und denen helfen wir mit der Kontaktbörse nexxt-change. Hier beraten wir beide Seiten zu allen anstehenden Fragen und unterstützen sowohl das Unternehmen als auch die Nachfolger*innen. Uns ist es wichtig die Betriebe und Arbeitsplätze für die Region, auch über den Generationswechsel hinaus, zu sichern. 

Würden Sie das fachhochschulische Betriebswirtschaftsstudium weiter empfehlen?
Gerade durch meine langjährigen Erfahrungen in der Wirtschaftsförderung für die ASG Spremberg GmbH mit dem verbundenen Industriepark, weiß ich, dass hier Absolventen*innen anwendungsbezogener Studiengänge immer gern gesehen sind. Daher kann ich es sehr empfehlen. Außerdem hat ein kleiner Campus viele Vorteile, die Atmosphäre ist familiär, die Dozenten helfen noch jedem Einzelnen bei Fragen und der Zusammenhalt unter den Studierenden ist eng. Wir hatten zum Beispiel eine Mitfahrgemeinschaft von Spremberger Studierenden gebildet und sind täglich zusammen gefahren, auch sowas verbindet. Inzwischen sind die Mitstudierenden von einst, meine Wirtschaftskontakte von heute. Man trifft sich wirklich immer mehrmals im Leben. 

Woran denken Sie, wenn Sie sich an ihr Studium erinnern?
Insgesamt war es eine sehr schöne Zeit, vor allem die praktischen Übungen haben wirklich Spaß gemacht, aber am stärksten hat mich die familiäre Atmosphäre mit den kurzen Wegen geprägt. Das war ein riesen Vorteil im Studium und ist keine Selbstverständlichkeit. Deshalb bin ich auch heute noch Link zu einer externen Seite Prof. Jürgen Tauchnitz und seinem Netzwerk Magna Civitas verbunden. 

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