Nahaufnahme des §1 AGG

Grundlagen der Gleichstellung

Gesetzliche Grundlagen der Arbeit

 


 

 

Checkliste für geschlechtergerechte Berufungsverfahren

Diese "Checkliste für Berufungsverfahren zur Sicherung der Qualitätsstandards zur Chancengleichheit von Frauen und Männern an brandenburgischen Hochschulen" wurde von der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der brandenburgischen Hochschulen erarbeitet.

Die Qualitätsstandards zur Chancengleichheit von Frauen und Männern an Brandenburgischen Hochschulen wurden von der Landeshochschulrektorenkonferenz und dem MWFK im Jahr 2010 beschlossen. Darin heißt es u.a.: "Alle Hochschulen entwickeln Angebote, um qualifizierte Frauen mit Familie für den Wissenschaftsbereich zu gewinnen und zu halten. [...] Die Hochschulen setzen sich dafur ein, den Anteil der Frauen in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, bis hin zu Spitzenpositionen, zu erhöhen. [...] Alle Hochschulen wirken mit geeigneten Maßnahmen dem Ausscheiden von hochqualifizierten Frauen aus dem Wissenschaftssystem entgegen." Mit der vorliegenden Checkliste wird den Kommissionsvorsitzenden sowie den begleitenden Gleichstellungsbeauftragten ein Instrument zur Operationalisierung dieser Ziele für Berufungsverfahren und gleichzeitig eine praxisnahe Arbeitshilfe an die Hand gegeben. Die Checkliste entstand auf der Grundlage einer diesbezüglichen Empfehlung im Bericht der „Sachverständigenkommission zur Überprüfung der Gesetzmäßigkeit der Berufungsverfahren und der Effektivität der Berufungspraxis an den Landeshochschulen mit Berufungsrecht im Land Brandenburg“ vom 18. Januar 2014.


Leitfaden zur Anwendung einer geschlechtersensiblen Sprache an der BTU Cottbus-Senftenberg

Der Senat der BTU hat den "Leitfaden zur Anwendung einer geschlechtersensiblen Sprache an der BTU Cottbus-Senftenberg" in seiner Sitzung am 17. Februar 2017 mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis genommen.


Gleichstellungskonzept der BTU Cottbus-Senftenberg (Professorinnenprogramm II)

Dieses Gleichstellungskonzept enthält eine Dokumentation der im Professorinnenprogramm I erfolgreichen Gleichstellungskonzepte der ehemaligen BTU Cottbus und der ehemaligen Hochschule Lausitz (FH) sowie den Antrag zur Bewilligung von Fördergeldern des Professorinnenprogramms II.

Es wurde im März 2014 von der Universitätsleitung und der Konferenz der Dekaninnen und Dekane sowie vom Gründungssenat zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die Begutachtung durch das externe Gremium ergab, dass das Konzept als "nicht ausreichend positiv" bewertet wurde.

Download:
 Textteil Gleichstellungskonzept II

Gleichstellungskonzept der BTU Cottbus (Professorinnenprogramm I)

Für die zweite Runde des Professorinnenprogramms haben 45 Hochschulen eine positive Begutachtung ihres Gleichstellungskonzeptes erreicht. 60 Hochschulen aus alten und neuen Bundesländern hatten für diesen zweiten Call ihre Konzepte eingereicht. Ein Drittel der Hochschulen, die bei der ersten Runde keine positive Bewertung erhielten, haben sich erneut auf die zweite Ausschreibung beworben. Der überwiegende Anteil, nämlich 70 Prozent, war damit erfolgreich. Das von Bund und Ländern im Jahr 2007 gemeinsam beschlossene Programm schafft nachhaltige Gleichstellungsstrukturen in den Hochschulen und erhöht den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen des Wissenschaftssystems. Hochschulen mit positiv bewerteten Gleichstellungskonzepten können die Förderung von jeweils bis zu drei Professorinnenstellen für eine Laufzeit von maximal fünf Jahren beantragen.

"Wir können es uns nicht leisten, auf hervorragend qualifizierte Wissenschaftlerinnen zu verzichten. Deshalb müssen wir ihnen eine attraktive Perspektive bieten. Unser Wissenschaftssystem kann international nur dann konkurrenzfähig bleiben, wenn Chancengerechtigkeit auch an den Hochschulen konsequent umgesetzt wird. Deshalb freue ich mich besonders über die positive Resonanz des Professorinnenprogramms: Wir fördern damit zum einen herausragende Forscherinnen und verankern zum anderen Strukturen an den Hochschulen, die Chancengerechtigkeit stärken", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Freitag in Berlin.

Wie auch schon in der ersten Runde hat ein unabhängiges Begutachtungsgremium mit renommierten Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und Hochschulmanagement die Gleichstellungskonzepte bewertet. Den Vorsitz hatte Frau Prof. Susanne Baer von der Humboldt Universität zu Berlin. Die erfolgreichen Konzepte überzeugen durch ihre verbindliche und nachhaltige Förderung der Chancengerechtigkeit. Hochschulen, die im hochschulinternen Qualitätsmanagement Chancengerechtigkeit konsequent verfolgen, können nun eine Anschubfinanzierung für die Professorinnen erhalten und somit hoch qualifizierten Wissenschaftlerinnen langfristige Perspektiven eröffnen.

Das Professorinnenprogramm hat einen großen Einfluss auf die strukturelle Stärkung der Chancengerechtigkeit an deutschen Hochschulen: So hat knapp die Hälfte aller staatlich anerkannten Hochschulen Deutschlands ihre Gleichstellungskonzepte in der ersten und zweiten Begutachtungsrunde eingereicht.

Quelle: BMBF-Pressemitteilung Nr. 126/2009 vom 05. Juni 2009

Download:
 Textteil Gleichstellungskonzept I
 Anlagenteil zum Gleichstellungskonzept I

 Begutachtung durch ein unabhängiges, externes Begutachtungsgremium

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