Für Unternehmen

Sie können sich vorstellen eine/einen dual Studierende(n) einzustellen und Ihren Fachkräftenachwuchs gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg zu qualifizieren?

Werden Sie jetzt Kooperationspartner der BTU.

Information

Benötigen Sie noch Informationen zu den Themen: Welche Vorteile bietet ein duales Studium? In welchen Studiengängen kann dual studiert werden? Welches Modell ist für das Unternehmen geeigneter?

» Die Infos hierzu finden Sie auf der Startseite zum dualen Studium. Sie können sich auch gerne an die Koordinator/-innen wenden.

Kooperationspartner werden
  1. Beratungstermin

    Kontaktieren Sie uns gerne, um einen Beratungstermin zu vereinbaren, in dem wir offene Fragen mit Ihnen klären. Gerne besprechen wir hierbei auch das pro und contra der verschiedenen Studienmodelle, die personellen Anforderungen sowie die Möglichkeiten der zeitlichen Umsetzung am "Lernort Betrieb". Das Gespräch findet in der Regel bei Ihnen im Unternehmen statt und wird von dem jeweiligen Studiengangkoordinator durchgeführt.

  2. Kooperationsvertrag abschließen

    Um einen reibungslosen Ablauf des dualen Studiums für alle beteiligten Parteien sicherzustellen, bedarf es eines Kooperationsvertrags zwischen Ihrem Unternehmen und der BTU Cottbus-Senftenberg. Hierfür haben wir ein entsprechendes Dokument (siehe Menüpunkt "Dokumente") erarbeitet und juristisch prüfen lassen.

  3. Studierende finden und Vertrag schließen

    Neben dem Kooperationsvertrag ist auch ein Vertrag zwischen Ihrem Unternehmen und den Studierenden Grundlage des dualen Studiums. Auch hierfür können Sie gerne die Muster-Vorlage (siehe Menüpunkt "Dokumente") verwenden. Wichtig ist, dass Sie uns ein Exemplar des Vertrags vor Studienbeginn zukommen lassen.

    Wir unterstützen Sie auf der Suche nach geeigneten Studienanfängern: Wir platzieren Ihre Link zu einer externen Seite freien Plätze auf unserer Webseite und bewerben die Praxisplätze unserer Kooperationspartner auf Veranstaltungen und Messen. Darüber hinaus vermitteln wir Studieninteressierte zu Ihnen im Rahmen unserer eigenen Beratung sowie der allgemeinen Studienberatung der BTU Cottbus-Senftenberg.

    » Wenn Sie Ihre(n) dual Studierende(n) gefunden haben, muss sich diese/dieser an der BTU Link zu einer externen Seite fristgerecht einschreiben. Noch vor Studienbeginn benötigen wir je eine Ausfertigung des Kooperationsvertrags sowie des Studienvertrags bzw. Ausbildungsvertrags.

Bewerbung der Praxisplätze

Für die Bewerbung Ihrer freien Praxisplätze können Unternehmen die Flyer der BTU (digital unter "Dokumente") nutzen. Diese können wir Ihnen auf Anfrage auch gerne als Printversion zur Verfügung stellen.

Weiterhin können Sie kostenfrei die Link zu einer externen Seite Stellenbörse der Agentur Duales Studium Land Brandenburg zur Bewerbung nutzen.

Finanzierung

Für die akademische Ausbildung Ihrer dual Studierenden entstehen für Sie keine Kosten, die an die BTU Cottbus-Senftenberg zu entrichten sind. Der finanzielle Aspekt, den es jedoch zu berücksichtigen gilt, ist die monatliche Vergütung der/des dual Studierenden. Bei der Höhe der Vergütung sind Sie beim ausbildungsintegrierenden Modell in der Regel an den Tarifvertrag des entsprechenden Ausbildungsberufes gebunden. Beim praxisintegrierenden Modell liegen keine vergleichbaren Auflagen vor.

Sie sollten bei der Höhe der Vergütung jedoch beachten, dass die Studierenden aufgrund der Doppelbelastung (Lernort BTU und Lernort Betrieb) kaum Zeit für einen weiteren Nebenjob haben werden. Die Vergütung sollte daher die grundsätzlich anfallenden Lebenshaltungskosten abdecken. Ein beliebtes Modell ist eine fixe monatliche Basisvergütung, gekoppelt mit einem notenabhängigen Zusatzbetrag (pro Semester / pro Jahr). Viele Unternehmen übernehmen darüber hinaus den halbjährlich anfallenden Link zu einer externen Seite Semesterbeitrag für ihre Studierenden.

FAQ

Häufige Fragen von Unternehmen

Einblenden aller Antworten
Ausblenden aller Antworten
  • Wie läuft der genaue Prozess bzgl. der Praxisphasen ab?

    ausbildungsintegrierendes duales Studium:
    Hier müssen sich Unternehmen an den Ausbildungsplan halten.

    praxisintegrierendes duales Studium:
    Die Praxisphasen können grundsätzlich flexibel geplant werden. Es müssen mindestens fünf Praxisphasen im Unternehmen absolviert werden. Die Dokumentation der Tätigkeit erfolgt mittels der vorbereiteten Modulblätter (siehe Dokumente). Auf den Modulblättern ist der jeweilige Modulverantwortliche angegeben. Dieser ist für die Anerkennung bzw. Bewertung zuständig. Der fachliche Betreuer im Unternehmen kann eine Empfehlung zur Bewertung auf dem Modulblatt vermerken.

    Die Firma schlägt ein Thema für die Praxisphase vor. Die/der Studierende stellt dieses dem Koordinator/-in und/oder dem Studiengangleiter vor. Diese bewerten, ob dies im jeweiligen Studienabschnitt bereits in diesem Umfang vom Studierenden realisiert werden kann und gibt Hinweise.

    Planen der betrieblichen Phase:
    spätestens vor der jeweiligen vorlesungsfreien Zeit

    Nach Entscheidung:
    Information an das Koordinationsteam → Absprache

  • Wann beginnt das Studium?

    In der Regel beginnt das erste Semester als Wintersemester. Das heißt Semesterbeginn ist im Oktober und Semesterende im März.

  • Wie lang darf die Probezeit sein?

    Beim praxisintegrierenden Modell gelten die Richtlinien des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Gemäß § 622 Abs. 3 gilt: "Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden."

    Beim ausbildungsintegrierenden Modell gilt das Berufsbildungsgesetz (BBiG).
    Gemäß § 20 gilt: "Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt mit der Probezeit. Sie muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen."

  • Muss das Unternehmen bestimmte Voraussetzungen erfüllen?

    Zur Sicherstellung der Qualität der Praxisphasen muss das Unternehmen einen Ausbildungsverantwortlichen und einen Fachbetreuer benennen. Der Fachbetreuer kann in den Praxisphasen variieren und muss nicht zwingend über einen Hochschulabschluss verfügen, sondern fachkundig in dem jeweiligen Aufgabenbereich sein. Weiterhin sind zur Absolvierung mancher Module gewisse Voraussetzungen zu erfüllen (z. B. Maschinenpool).

  • Welche Voraussetzungen müssen die Studieninteressierten für eine Immatrikulation mitbringen?

  • Wer sucht die Bewerber aus?

    Das Unternehmen ist für die Auswahl der Bewerber zuständig. Diese müssen jedoch die Hochschulzugangsvoraussetzung erfüllen, um ein duales Studium beginnen zu dürfen.

  • Muss das Unternehmen jährlich eine definierte Anzahl Studienplätze besetzen?

    Nein, das Unternehmen kann nach eigenen Bedürfnissen dual Studierende schicken.

  • Wann ist Anmeldeschluss für einen Studienplatz?

    Grundsätzlich gibt es keinen Anmeldeschluss, doch es wird empfohlen ab Oktober das Studium zu beginnen.

  • Wie sieht der konkrete Studienablauf aus, welche Termine sind zu beachten?

  • Welchen Einfluss haben die Unternehmen auf die Studieninhalte?

    Unternehmen können als Mitglied der Dualen Kommission tätig werden. Diese Kommission ist für die Qualitätssicherung des dualen Studiums zuständig und kann Verbesserungsvorschläge einreichen.

    Des Weiteren können kooperierende Unternehmen Personen vorschlagen, welche einen Lehrauftrag an der BTU Cottbus-Senftenberg übernehmen sollen.

  • Was sind CP und wie viele müssen erreicht werden?

    Credit Points (CP) sind Leistungspunkte, die man erhält, wenn man ein Studienmodul erfolgreich abgeschlossen hat. Die Anzahl der CP richtet sich nach dem Arbeitsaufwand für das Modul und ist im Curriculum festgelegt. In der Regel sind in einem Semester 30 CP zu erwerben.

  • Gibt es Vorgaben für die praktische Tätigkeit im Unternehmen?

    Ja, auf den Modulblättern für dual Studierende gibt es eine Checkliste, welche die Tätigkeiten bzw. Aufgabengebiete und deren Wertigkeit definiert.

  • Gibt es Semesterferien und/oder Urlaub?

    Ein Semester beinhaltet Vorlesungen und vorlesungsfreie Zeiten (Semesterferien). In diesen vorlesungsfreien Zeiten sind die Praxisphasen zu absolvieren und der gesetzliche Urlaub zu nehmen.

  • Wieviele Wochen im Jahr verbringen die Studierenden im Rahmen der Praxisphasen im Unternehmen?

    Während der gesamten Studiendauer verbringen die Studierenden insgesamt 74 Wochen (d. h. durchschnittlich ca. 21 Wochen pro Jahr) am Lernort Betrieb, abzüglich des vertraglich vereinbarten Urlaubsanspruchs.

  • Welche Titel bzw. Abschlüsse werden vergeben?

    • Bachelor of Engineering (B.Eng.) in den Studiengängen Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen
    • Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Bauingenieurwesen

    Beim ausbildungsintegrierenden dualen Studium zusätzlich zum Hochschulabschluss der jeweilige Berufsausbildungsabschluss (IHK/HWK).

  • Kann man auch einen Master-Abschluss erwerben?

    Sie können an der BTU Cottbus-Senftenberg, aufbauend auf den Bachelor-Studiengängen, einen regulären - d. h. nicht dualen - Master-Abschluss erwerben. Das duale Studium in den Master-Studiengängen ist in Planung.

  • Muss der Mindestlohn beim dualen Studium gezahlt werden?

    Da die Praxisphasen beim dualen Studium ein fester Bestandteil der akademischen Ausbildung sind, wird der Mindestlohn voraussichtlich nicht bindend sein.

  • Was passiert, wenn die Firma insolvent ist bzw. die/den Studierende(n) entlassen will?

    Das Studium kann auch ohne Unternehmen fortgesetzt werden – dann jedoch als reguläres Studium ohne dualer Komponente. Das bedeutet, dass dann alle Module, die im Betrieb absolviert werden sollten, an der BTU Cottbus-Senftenberg absolviert werden müssen.


Auszug der aktuellen Kooperationspartner

Seit Mitte 2015 wurden die ersten Kooperationspartner für das duale Studium gewonnen. Die nachfolgende Liste unserer Referenzunternehmen wird fortlaufend ergänzt.