Ausschreibung für 2 Postdoc-Stellen

Zum 1. Oktober 2019 sind am DFG-Graduiertenkolleg die beiden Postdoktorandenpositionen zu besetzen.

Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber

Hinweise zu den Postdoc-Positionen

Für die beiden Postdoc-Positionen sind je ein/e Wissenschaftler/in aus dem Bereich Baukonstruktionsgeschichte und Bauforschung (Ingenieurwissenschaften) sowie aus dem Bereich Archäologie, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und Denkmalpflege (Geisteswissenschaften) vorgesehen. Ziel ist der intensive Dialog zwischen Ingenieur- und Geisteswissenschaften zu einem übergreifenden, beide Disziplinen berührenden Thema, welches die beiden Postdoktorandinnen bzw. Postdoktoranden gemeinsam und komplementär als Tandem bearbeiten.

Voraussetzung für alle Bewerberinnen und Bewerber ist jeweils eine mindestens mit der Note gut abgeschlossene Dissertation sowie weitere Publikationen mit Bezug zum Forschungsthema des DFG-Graduiertenkollegs. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen in ihrer Bewerbung ihre inhaltlichen Vorstellungen zum übergreifenden Thema erläutern und insbesondere auf die Möglichkeiten und die Art seiner komplementären Bearbeitung durch ein Forschungstandem eingehen.

Die Kommunikation im DFG-Graduiertenkolleg findet in deutscher und englischer Sprache statt. Entsprechend gute Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt. Es besteht im Rahmen der Postdoc-Tätigkeit die Möglichkeit der Habilitation an der BTU Cottbus-Senftenberg. Die Zulassungsvoraussetzungen zur Habilitation an der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung der BTU Cottbus-Senftenberg regelt die Habilitationsordnung der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung in ihrer gültigen Fassung: http://opus.kobv.de/btu/volltexte/2007/203/pdf/abl02_05.pdf

Die Voraussetzung für eine Postdoc-Position ist, dass der Abschluss der Promotion nicht länger als sechs Jahre zurück liegt.

Dienstort für die Postdoc-Positionen ist Cottbus.

  

Hinweise zur Bewerbung

Die Bewerbung um eine Postdoc-Position im DFG-Graduiertenkolleg besteht aus zwei Teilen:

A. Beschreibung des Vorhabens:

Die Beschreibung des Vorhabens darf ohne Deckblatt nicht mehr als 10 Seiten umfassen (Arial 11pt, einzeilig).

Sie ist zu gliedern in:

  1. Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache (jeweils max. 200 Worte). Diese Zusammenfassung wird bei erfolgreicher Bewerbung auf der Homepage des Graduiertenkollegs veröffentlicht.
  2. Stand der Forschung (knapp, unmittelbar auf Vorhaben bezogen)
  3. Eigene Vorarbeiten: Bitte stellen Sie Ihre eigenen Vorarbeiten, den Erkenntnisstand und die Forschungsdesiderate dar, die mit dem geplanten Vorhaben beseitigt werden sollen. Welchen weiterführenden Beitrag zum Stand der Forschung soll das Vorhaben leisten?)
  4. Literaturverzeichnis: Bitte führen Sie hier ausschließlich die in der Beschreibung des Vorhabens zitierten fremden und eigenen Werke auf.
  5. Ziele: Darstellung der wissenschaftlichen Zielsetzung des Vorhabens und des zu erwartenden Erkenntnisgewinns. Erläuterung, welchen Beitrag die geplanten Forschungen zum Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs und zu dessen Querschnittsthemen leisten sollen. Erläuterung, welche Beiträge zum Erreichen der formulierten Ziele vom Graduiertenkolleg und seinen Beteiligten erwartet werden
  6. Arbeitsprogramm und Untersuchungsmethoden: detaillierte Erläuterung des geplanten Vorgehens und der hierbei zum Einsatz kommenden Methoden; Genehmigungen Dritter, die für das Forschungsprojekt notwendig sind, sollten möglichst beigefügt werden.
  7. Detaillierter Zeitplan

Die Absätze 5 (Ziele) und 6 (Arbeitsprogramm/Untersuchungsmethoden) sollten den größeren Teil der Beschreibung des Vorhabens umfassen.

Die Vorhaben sollen sich auf eines der in der Beschreibung des Graduiertenkollegs genannten Themen beziehen. Tandembewerbungen sind ausdrücklich erwünscht. Es können aber auch Einzelbewerbungen eingereicht werden. Einzelbewerber/innen müssen sich jedoch dessen bewusst sein, dass ihnen ein/e Tandempartner/in zur Zusammenarbeit an einem übergreifenden Thema zur Seite gestellt wird. Sie sollten ihre grundsätzliche Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit möglichst durch den Nachweis bereits erfolgter Beteiligungen an interdisziplinären Forschungsvorhaben belegen.

B. Anlagen (wenn nicht anders angegeben, in Schriftform)

Alle schriftlich eingereichten Bewerbungsunterlagen (Beschreibung des Vorhabens und Anlagen) sind zusätzlich als pdf-Dateien auf Datenträger beizufügen.

  1. wissenschaftlicher Lebenslauf mit Angaben über Mitarbeit an einschlägigen Forschungsunternehmungen (ggf. Nachweise beifügen) sowie Stipendien, Auszeichnungen und Preise
  2. Publikationsverzeichnis (im Druck oder in Vorbereitung befindliche eigene Arbeiten sind als solche zu kennzeichnen und als Manuskripte oder auf Datenträger als pdf beizufügen)
  3. Doktorarbeit (auf Datenträger als pdf)
  4. Zeugnisse, Urkunden und sonstige Nachweise in Kopie
  5. ggf. Abbildungen zur Erläuterung des Forschungsvorhabens (maximal fünf)

Relevante Literatur ist in der Bewerbung zu zitieren und im Literaturverzeichnis zu nennen. Die Darstellung muss ohne Hinzuziehen weiterer Literatur verständlich sein.