Lehre online durchführen Letzte Aktualisierung: 16.04.2020

Das eLearning-Team des IKMZ/Multimediazentrums unterstützt Sie gerne bei allen mediendidaktischen und technologischen Fragen zur Umstellung Ihrer Lehre auf digitale Lehr- und Lernformate, um einen Online-Lehrbetrieb zu ermöglichen.

Sie erreichen uns auf folgenden Wegen:

Mailsupport: elearning(at)b-tu.de

Die Anfragen werden an die verfügbaren Mitarbeiter*innen verteilt und somit schnellstmöglich bearbeitet.

Telefonhotline "Digitale Lehre"  +49 355 69 39 39 

(bis 31.8.) Dienstag bis Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr 

Weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf den Webseiten des eLearning-Teams.

Die folgenden Ausführungen, welche als Unterstützung bei der Gestaltung Ihrer Lehre mit digitalen Lehr- und Lernformate dienen sollen, werden von uns kontinuierlich aktualisiert und ergänzt. Da zunächst kurzfristige Realisierung eines Online-Lehrbetriebs im Fokus steht, sind die dargestellten Szenarien eher niedrigschwellig gehalten. Gern beraten wir Sie auch zu komplexeren didaktischen Szenarien.

Bitte beachten Sie bei der Planung Ihrer Lehre, dass für Video- bzw. Webkonferenzen zurzeit nur eingeschränkte Ressourcen zur Verfügung stehen. Daher lautet unsere Empfehlung:  Gestalten Sie Ihre Lehre überwiegend mit asynchronen Szenarien.

Die aktuellen Informationen zu den Plattformen und Tools finden Sie auf der Webseite: Tools für Web- und Videokonferenzen

Grundlegendes

Für einen schnellen Einstieg in die Arbeit mit Moodle und die Möglichkeiten der digitalen Lehre haben wir Ihnen einen Moodle Selbstlernkurs erstellt. In handlichen Lektionen können Sie alles rund um die Erstellung Ihres eigenen Kurses und den Umgang damit lernen.
Wenn Sie bereits mit Moodle arbeiten und Fragen zu einer bestimmten Aktivität haben oder eine bestimmte Anleitung benötigen, können Sie in unserem Moodle Glossar nachschlagen. Sehr vieles, was Sie mit Moodle umsetzen können, ist dort zusammengetragen.

Was sind die grundlegenden Schritte, um die Lehre unter Einsatz der Lernplattform Moodle auf Online-Betrieb umzustellen?

Wir empfehlen - falls noch nicht erfolgt – möglichst für jede Lehrveranstaltung einen Kursraum auf der Lernplattform Moodle anzulegen. Informationen zur Kurserstellung finden Sie hier.

In den Kursräumen können Sie Lernmaterialien und Lehrveranstaltungsunterlagen (außer Videodateien und anderen großen Dateien) hochladen und so Ihren Studierenden bereitstellen. Videodateien können Sie auf das Medienportal der BTU hochladen und anschließend in Moodle einbinden. Mehr Informationen dazu finden Sie unter: Wie kann ich ein Video/eine Audiodatei auf das Medienportal der BTU hochladen und anschließend im Moodle-Kurs bereitstellen?

Die Kursräume in Moodle können von den Lehrenden selbst administriert werden. Falls Sie Moodle bisher noch nicht genutzt haben, empfehlen wir Ihnen den Moodle Selbstlernkurs, der Ihnen alles zeigt, was Sie wissen müssen, um Ihren Studierenden online Lehre zur Verfügung zu stellen. Sollten Sie BTU-spezifische Tutorials benötigen oder eine Frage, zu einer der Moodle-Aktivitäten haben, finden Sie entsprechende Informationen im Moodle Help-Kurs.

Wir unterstützen Sie gern bei Fragen und der Implementierung von verschiedenen Lernaktivitäten (z.B. Forum, Aufgaben, Chaträume, etc.), die Sie für Ihre Lehre nutzen können.  

In folgenden Abschnitten finden Sie weitere Informationen darüber, wie Sie auf dieser Grundlage Ihre Lehre mit asynchronen (bevorzugt) und synchronen Szenarien gestalten können.

Kann die Lernplattform Moodle, wie gewohnt, genutzt werden, oder muss mit Überlastung gerechnet werden?

Aktuell sehen wir keine Kapazitätsprobleme bei der regulären Nutzung der Kurse in Moodle. Die Beantragung neuer Kurse für das Sommersemester wird ebenfalls weiterhin durch das eLearning-Team des MMZ abgearbeitet (Geben Sie uns hier bitte etwas mehr Zeit als sonst).

Einschränkungen gibt es bei der Nutzung der in Moodle integrierten Adobe Connect-Funktionalität. Das DFN bittet darum, die Adobe Connect-Meetingräume nicht mehr in Moodle zu erstellen, da dies zu einer zusätzlichen Überlastung des Dienstes führt.

Weiterhin möchten wir Sie bitten, sparsam mit den Speicherkapazitäten umzugehen. Insbesondere Videos sollen nicht direkt auf Moodle, sondern auf dem Medienportal der BTU abgelegt und in Moodle-Kursen verlinkt werden. Mehr Informationen dazu finden Sie unter: Wie kann ich ein Video/eine Audiodatei auf das Medienportal der BTU hochladen und anschließend im Moodle-Kurs bereitstellen?

Andere große Dateien können in der OwnCloud abgelegt und ggf. geteilt oder auch auf dem Dokumenten-Server abgelegt und verlinkt werden.

Wie erhalten Studierende Zugang zu ihren Moodle-Kursen?

Alle Studierende mit BTU-Account haben Zugriff auf die Lernplattform Moodle, sie müssen sich allerdings in die Kurse einschreiben.

Um den Studierenden einen möglichst problemlosen Zugang zu ihren Moodle-Kursen zu ermöglichen, empfehlen wir die Einschreibemethode „Selbsteinschreibung“ zu wählen. Da aktuell keine Präsenzveranstaltungen stattfinden, sollte von der Vergabe eines Einschreibeschlüssels (Passwort zur Einschreibung) bei der Selbsteinschreibung abgesehen werden. Dieser Schlüssel wurde den Studierenden meist in der ersten Präsenzveranstaltung mitgeteilt und diente dem erhöhten Schutz der Kursinhalte vor unbefugtem Zugriff.

Empfehlenswert ist jedoch die Vergabe eines Zeitfensters bei der Selbsteinschreibung (Einschreibebeginn, Einschreibeende). Auf Grund des fehlenden Einschreibeschlüssels bitten wir alle Kursverantwortlichen selbstständig zu prüfen (insofern möglich), ob die eingeschriebenen Teilnehmenden auch wirklich berechtigt sind, den Kursinhalt einzusehen. Sollte dies nicht der Fall sein, sind die betreffenden Teilnehmenden manuell aus dem Kurs zu entfernen.

Informationen und eine Anleitung zur Einschreibung, den Einschreibemethoden sowie dem Einschreibeschlüssel finden Sie hier im Moodle Help-Kurs.

Wie kann die Anwesenheit von Studierenden in der Online-Lehre belegt werden?

Die Erfassung der Anwesenheit Studierender ist insbesondere bei asynchronen Lernszenarien eher unpraktikabel. Da der Vorteil dieses Online-Angebots in der zeitlich flexiblen Bearbeitung der Inhalte liegt, empfehlen wir die Beteiligung der Studierenden über die Lösung regelmäßiger Aufgaben oder eTests zu realisieren. Mehr dazu finden Sie unter: Wie kann ich meine Studierenden zur Reflexion der Lerninhalte anregen? und unter: Wie kann ich meinen Studierenden Feedback geben bzw. wie können sich die Studierenden gegenseitig Rückmeldungen geben?

Bei synchronen Veranstaltungen sehen Sie alle anwesenden Studierenden als Teilnehmende in einer Liste angezeigt. Des Weiteren können Sie bei festen Lehrveranstaltungsterminen die Aktivität „Anwesenheit“ in Moodle zur Verwaltung nutzen. Sind die Teilnehmenden zu der eingestellten Zeit im Moodle-Kurs online, wird vom System eine Anwesenheit erfasst.

Wie kann ich die Kommunikation mit meinen Studierenden gestalten?

Wenn Sie die Studierenden per E-Mail erreichen möchten, steht Ihnen natürlich das E-Mail-System der BTU uneingeschränkt zur Verfügung. Alternativ können Sie die Benachrichtigung über den Quickmail-Block im jeweiligen Moodle-Kurs nutzen. Auf diese Weise können Sie entweder alle in die Lerngruppe einer Veranstaltung eingeschriebenen Studierenden gleichzeitig kontaktieren oder einzelne Studierende separat auswählen. Den Quickmail-Block fügen Sie einem Kurs über "Zahnrad > Bearbeiten einschalten" hinzu. In der Navigation unten links finden Sie dann die Schaltfläche "Blöcke hinzufügen". Hier wählen Sie den Block "Quickmail" aus.

Standardmäßig ist in jedem Moodle-Kursraum ein Nachrichtenforum angelegt, welches zur Kommunikation von Lehrenden mit ihren Studierenden genutzt wird. Die Kommunikation über ein Forum bietet sich z. B. dann an, wenn Sie davon ausgehen, dass mehrere Studierende dieselben Fragen stellen. Sie können diese dann offen über das Forum beantworten und die Informationen so allen Studierenden verfügbar machen.

Außerdem sollte jede Dozentin bzw. jeder Dozent im Kursraum Kontaktwege und -zeiten angeben. Ergänzend dazu können Sie auch einen Online-Termin bzw. eine Sprechstunde mit Hilfe einer Web-, Videokonferenzplattform oder Chatsoftware anbieten. Geeignete Tools dafür finden Sie hier.

Kann ich externe Tools nutzen? Was ist dabei zu beachten?

Wenn Sie kostenlose externe Webdienste (Videokonferenzsysteme, Plattformen wie MS Office 365, WhatsApp etc.) nutzen, ergeben sich leider datenschutzrechtliche Probleme (z.B. Profiling, welches nach der bisherigen Auslegung des Datenschutzes beim dienstlichen Einsatz untersagt ist). Daher können wir - nach aktuellem Stand - für diese Dienste leider keine Empfehlung aussprechen. Wenn ein externer Dienst keine E-Mailadresse prüft, besteht dieses Problem nicht. Dennoch müssen hier datenschutzrechtliche Aspekte entsprechend berücksichtigen werden (z.B. bei der Verwendung von Namen, Kontaktdaten, etc.). Darüber hinaus können wir für externe Dienste keinen zentralen Support anbieten. Weiterhin ist zu beachten, dass beim Einsatz aller digitalen Plattformen und Tools auch urheberrechtliche Aspekte berücksichtigt werden müssen.

Wo finde ich noch weitere Informationen?

Hier finden Sie weitere didaktische Tipps und an der BTU realisierte digital gestützte Szenarien.
Für weitergehende Informationen empfehlen wir die Seiten des Hochschulforums Digitalisierung. Des Weiteren finden Sie auf den Webseiten von eTeaching.org eine Übersicht an Best-Practice-Beispielen für die Online-Lehre an der BTU und deutschlandweit.

Wissensvermittlung Asynchrone Szenarien

Wie kann ich meine Vorlesung aufnehmen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Vorlesungen aufzuzeichnen und bereitzustellen. Es empfiehlt sich, keine 90-minütigen Vorlesungen aufzuzeichnen, sondern diese in kleinere Einheiten bis ca. 15 Minuten zu teilen. Kürzere Videos erzielen nicht nur bessere Lerneffekte, sondern ersparen Ihnen auch Bearbeitungsaufwand. Die Erfahrung zeigt, dass bei längeren Aufzeichnungen mehr Fehler passieren und diese dann überarbeitet werden müssen.

Eine sehr einfache und empfehlenswerte Methode zur Vorlesungsaufzeichnung ist die Nutzung von PowerPoint. Hier haben Sie die Möglichkeit einzelne Folien/Präsentationen inkl. Audiospur direkt aufzunehmen. Testen Sie vor der Aufnahme Ihr Mikrofon. Wir empfehlen zudem, die Videos kurz und lebendig zu gestalten, da es oft schwieriger ist, die Aufmerksamkeit zu halten, wenn nur die Präsentation und nicht der/die Vortragende zu sehen ist. Bitte bedenken Sie auch die speziellen Bedürfnisse von Studierenden mit Seheinschränkungen, indem Sie das gezeigte Material stärker kommentieren.

Bitte beachten Sie, dass falls die mit PowerPoint erzeugte Vorlesungsaufzeichnung auf das Medienportal hochgeladen und dort bereitgestellt werden sollte, muss diese zunächst im MP4-Format abgespeichert werden.

Weiterführende Hinweise finden Sie unter:Anregungen zur Vorbereitung der Online-Lehrveranstaltungsaufzeichnung

Sie können Ihre Vorlesung oder Teile davon auch als Podcast oder Screencast aufnehmen und später auf Moodle einbinden. Eine Übersicht über dafür nutzbare Tools finden Sie hier.

Achtung: Bitte stellen Sie Videos und Audioaufnahmen nicht direkt in Ihren Moodle-Kurs ein. Laden Sie diese Aufzeichnungen bitte vorzugsweise auf das Medienportal der BTU hoch. Binden oder betten Sie Ihr Medium anschließend von diesem Dienst aus in Moodle ein, oder teilen Sie den Link Ihren Studierenden per E-Mail mit. Mehr dazu unter dem Punkt: Wie kann ich eine Video-/eine Audiodatei auf das Medienportal der BTU hochladen und anschließend im Moodle-Kurs bereitstellen?

Wie kann ich eine Video-/eine Audiodatei auf das Medienportal der BTU hochladen und anschließend im Moodle-Kurs bereitstellen?

Um ein Video hochzuladen benötigen Sie einen Zugang zu dem Medienportal der BTU. Sollten Sie noch nicht für die Hochladeberechtigung auf der Plattform freigeschaltet sein, wenden Sie sich bitte an elearning(at)b-tu.de. Nach Erhalt des Zugangs können Sie sich auf der Plattform einloggen und Videos hochladen. Die genaue Beschreibung dazu inkl. der Einbettung in Moodle finden Sie hier als Video oder Text.

Bitte melden Sie sich VOR der Beantragung Ihres Zugangs einmalig mit Ihrem BTU-Account auf der Plattform unter https://www.b-tu.de/media an.

Die Plattform akzeptiert die folgenden Formate mit einer max. Dateigröße von 2000MB (wir bitten Sie aber dringend darum, die Dateigröße möglichst gering zu halten):

Video: avi, wmv, mov, flv, mpeg, mpg, m4v, mp4
Audio: mp3, ogg, oga, wma, m4a

Bitte beachten Sie, dass die mit PowerPoint erzeugte Vorlesungsaufzeichnung vor dem Hochladen auf das Medienportal im MP4-Format abgespeichert werden muss. Sie können das freie Tool HandBrake (https://handbrake.fr) verwenden, um Videodateien zu verkleinern oder in ein MP4-Format zu konvertieren. Wenn das Video vorrangig aus unbeweglichen Folien besteht, sollten Sie unter 'Video' die Einstellungen 'Mittlere Bitrate (kbps:) 100' wählen sowie 'Encodierung in zwei Durchgängen' und 'Ersten Durchgang beschleunigen'. Auf diese Weise erreichen Sie deutlich kleinere Dateien. Überprüfen Sie nach der Konvertierung das Ergebnis und erhöhen Sie bei zu geringer Qualität den Wert für die Bitrate. Eine kurze Anleitung für die grundsätzliche Konvertierung eines Videos findet sich hier.

Wir empfehlen, auf der Medienplattform für jedes Video einen Lizenzhinweis zu hinterlegen (z. B. "Darf frei genutzt werden"). Diesen können Sie direkt im Video oder in der Videobeschreibung platzieren. Hinweise zu Lizenzen finden Sie hier.

Um Ihnen Ihre Videos in der Medienplattform zuzuordnen, empfehlen wir die Nutzung von Kanälen (Channels). Diese können von uns angelegt werden. Senden Sie dazu bitte eine E-Mail an elearning(at)b-tu.de. Anschließend erhalten Sie Adminrechte für Ihren Channel und können dort jederzeit eigene kursübergreifende Videos hochladen und verwalten. Ebenso können Sie wählen, ob der Channel auf der Plattform öffentlich sichtbar oder versteckt sein soll. 

Ich habe ein Video auf das Medienportal hochgeladen und einen Link auf Moodle gestellt. Wie kann ich das Video für alle sichtbar machen?

Beim Hochladen eines Videos auf das Medienportal haben Sie die Möglichkeit unter "Medien-Berechtigungen" den Zugriff auf "BTU Nutzer" (auf b-tu.de/media eingeloggte Nutzer) zu beschränken oder den Zugriff "Weltweit" freizugeben. Wenn Sie lediglich "BTU Nutzer" ausgewählt haben, kann das Video nur auf dem Medienportal von angemeldeten Nutzern betrachtet werden.

Als Moodle-Nutzer ist man nicht automatisch in b-tu.de/media angemeldet. Wird ein Video in Moodle eingebunden, muss der Zugriff auf dem Medienportal als „Weltweit“ freigegeben werden.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit in Moodle einen Link auf das Medienportal zu hinterlegen. So gelangen die Studierenden direkt auf b-tu.de/media und können sich dort authentifizieren. In diesem Fall reicht die Einstellung „BTU Nutzer“ - die Einstellung „Weltweit“ ist nicht notwendig.

In den meisten Fällen ist der praktikabelste Weg ein Video "versteckt" für den "weltweiten" Zugriff hochzuladen. So kann es problemlos in andere Dienste wie z.B. Moodle eingebettet werden.

Wie kann ich die Nutzung meiner Online-Materialien einschränken (z.B. Download von Videos verhindern)?

Beim Hochladen von Videos auf das Medienportal der BTU können Sie den Download unterbinden und die Videos versteckt anbieten. Details entnehmen Sie bitte dem Tutorial.

Eine Downloadbeschränkung von weiteren Materialien in Moodle ist nicht möglich. Hier haben Sie lediglich die Möglichkeit für z.B. in LibreOffice oder Acrobat DC erstellte PDFs, direkt beim Export den Druck und das Kopieren aus Dokumenten (kennwortgeschützt) in den Sicherheitseinstellungen zu untersagen.

Darf ich Fremdmaterial (Youtube-Videos, Dokumente, UrhG-geschütztes Material) in meinen Moodle-Kurs einbinden?

Beachten Sie vor der Verwendung von Fremdmaterialien, falls vorhanden, die jeweiligen Lizenzbedingungen des Materials. Stellen Sie sicher, dass Sie grundsätzlich Quellen angeben.

Außerdem dürfen die PDF-Dateien der Verlage nicht bearbeitet bzw. verändert und Copyright-Vermerke nicht entfernt werden.

Die Universitätsbibliothek hat eine Vielzahl an elektronischen Medien lizenziert. Diese können mittels Verlinkung in den Kurs eingebunden werden, wodurch Sie Ihren Studierenden den Zugriff auf das gesamte E-Book, den gesamten Zeitschriftenartikel und weitere Materialien ermöglichen können. Bitte beachten Sie, dass der Zugriff in der Regel aus dem Campusnetz (bzw. über VPN) erfolgen muss.

Nach § 60a UrhG dürfen Sie ferner Fremdmaterialien in Ihren Kurs einbinden, insofern die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Die geteilten Werke dienen der Veranschaulichung der Lehrinhalte (also nicht nur dekorativen oder Unterhaltungszwecken).
  • Zugriff haben nur Lehrende, Prüfende und Teilnehmende der jeweiligen Lehrveranstaltung (berechtigter Personenkreis). In Moodle sollten Sie also dafür Sorge tragen, dass nur der o.g. berechtigte Personenkreis in Ihrem Kurs eingeschrieben ist.
  • Die Lehre dient ausschließlich nicht-kommerziellen Zwecken.

Sobald die oben genannten Bedingungen erfüllt sind, gilt nach § 60a UrhG ganz allgemein, dass Sie bis zu 15% eines veröffentlichten Werkes (z.B. ein Buch, Film, Musikstück, Zeitungsartikel) pro Lehrveranstaltung teilen dürfen. Vollständig geteilt werden, dürfen zu Lehrzwecken:

  • Abbildungen
  • Einzelne Artikel aus Fachzeitschriften oder wissenschaftlichen Zeitschriften (jeweils aber nur ein Artikel pro Ausgabe)
  • Werke geringen Umfangs (bis max. 25 Seiten bzw. bei Filmen bis max. 5 Minuten)
  • Vergriffene Werke
  • Filme als Streaming (dabei ist die Wiedergabe erlaubt, das Kopieren oder Verteilen jedoch nicht)

Weitere Informationen zu Urheber-, Datenschutz- und Prüfungsrecht, finden Sie in unserem Online-Kurs „Rechtliche Aspekte der Hochschullehre, insbesondere des E-Learnings“ in Moodle.

Bitte beachten Sie, dass diese Information von uns zwar sogfältig recherchiert und zusammengestellt wurde - für die rechtsverbindliche Korrektheit können wir aber leider keine Gewähr übernehmen. 

Wie kann ich Open Educational Resources (OER) in meiner Lehrveranstaltung einsetzen?

Statt alle Ihre Inhalte selbst zu produzieren, können Sie auch aus dem großen Pool an freien Lern- und Lehrmaterialien schöpfen. Eine Liste an Links zu allgemeinen Informationen und konkreten OER-Sammlungen haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Wissensvermittlung Synchrone Szenarien

Wie kann ich mit Studierenden eine Vorlesung online abhalten?

Die Realisierung von Online-Vorlesungen ist mit didaktischen Anpassungen und unter Einsatz von geeigneten Web- und Videokonferenzplattformen möglich. Da aber Kapazitätsengpässe bei den verfügbaren Systemen sehr wahrscheinlich sind und auch Bandbreite bei einem Teil der Studierenden eingeschränkt verfügbar sein kann, empfehlen wir insbesondere bei größeren Studierendengruppen den Einsatz asynchroner Lehrszenarien.

Die Zusammenstellung der verfügbaren Plattformen für Videokonferenz, Webkonferenz und Video-Streaming als auch wichtige Hinweise zur Nutzung finden Sie hier.

Zudem empfiehlt sich die Aufzeichnung und anschließende Bereitstellung der Veranstaltung über das Medienportal der BTU. Mehr Informationen dazu unter den Punkten Wie kann ich meine Vorlesung aufnehmen? und  Wie kann ich eine Video-/eine Audiodatei auf das Medienportal der BTU hochladen und anschließend im Moodle-Kurs bereitstellen?

Wie kann ich eine Lehrveranstaltung oder Besprechung mit einer kleineren Gruppe online durchführen?

Lehrveranstaltungen in kleinen Gruppen oder auch Besprechungen mit Studierenden, Kolleg/innen oder Externen können mit Hilfe von Videokonferenzplattformen online durchgeführt werden. Sie können i.d.R. Ihre Inhalte per Bildschirmfreigabe teilen bzw. zu besprechende Dokumente (z.B. als PPT oder PDF) hochladen.

Die Zusammenstellung der verfügbaren Plattformen für Videokonferenz, Webkonferenz und Video-Streaming als auch wichtige Hinweise zur Nutzung finden Sie hier.

Was mache ich bei technischen Problemen während einer Videokonferenz?

Was mache ich, wenn ich keine Verbindung zur Videokonferenz aufbauen kann?

  • Das liegt wahrscheinlich an einer übermäßigen Auslastung des Systems. Nutzen Sie, wenn möglich, andere Kommunikationswege wie E-Mail, Telefon, Chat oder Forum, um so Kontakt mit den Videokonferenzteilnehmenden aufzubauen und die Situation aufzuklären.
  • Alternativ könnten Sie die zu besprechenden Inhalte auch anderweitig bereitstellen (z.B. als aufgezeichnetes Video) und die Diskussion auf einen späteren Zeitraum verlegen.

Was mache ich, wenn mein Mikrofon und/oder meine Kamera nicht funktionieren?

  • Allgemein: 
    • in der Systemsteuerung prüfen, ob Mikrofon/Kamera aktiv sind
  • Windows10:
    • in den Windows-Einstellungen unter "Datenschutz" die App-Berechtigungen für Kamera und Mikrofon freigeben

Was mache ich bei schlechter Soundqualität oder Rückkopplungen?

  • Nutzen Sie als aktive/r Sprecher/in immer Kopfhörer, besser noch ein Headset!
  • Überprüfen Sie zunächst Ihre Audio-Einstellungen über Meeting → Assistent für die Audio-Einrichtung.
  • Alle Teilnehmenden sollten ihre Mikrofone auf lautlos schalten, wenn sie nicht sprechen.

Was mache ich bei stockender Übertragung?

  • Schalten Sie Ihre Kamera, wenn möglich, aus. Umso weniger Daten übertragen werden müssen, desto besser sollte auch die Qualität sein.
  • Versuchen Sie einen anderen Webbrowser einzusetzen – einige Systeme arbeiten mit bestimmten Webbrowsern besser. Bei dem Einsatz von meet.btu wird beispielsweise die Nutzung vom Chrome-Browser empfohlen.
  • Verwenden Sie während der Videokonferenz keine VPN-Verbindung.

 Weitere Hinweise zur Nutzung der Videokonferenzplattformen finden Sie hier.

Lernphase

Für Anregungen zur Ausgestaltung Ihrer digitalen Lehre haben wir didaktische Tipps zusammengestellt. Darüber hinaus finden Sie auf unserer eLearning-Webseite bereits umgesetzte digital gestützte Szenarien.

Wie kann ich die asynchrone Kommunikation unter meinen Studierenden gestalten?

Studierende können untereinander über die Moodle-Funktion "Mitteilung" (Sprechblase ganz oben rechts) kommunizieren.

Für eine asynchrone Zusammenarbeit von Studierenden bieten sich in Moodle darüber hinaus Lernaktivitäten, wie z.B. ForenWikis oder Glossare an:

Sie können in Moodle ein separates Forum innerhalb Ihres Kursbereichs anlegen, in welchem die Studierenden untereinander Fragen beantworten und diskutieren können.

Das Moodle Wiki eignet sich beispielsweise für eine Komplexaufgabe, in der jeder Studierende einen Teil der Aufgabenstellung für sich definiert und den anderen Studierenden in einem eigenen Wiki-Artikel bereitstellt. Gemeinsames Arbeiten an Artikeln sowie deren Verknüpfung und Diskussion sind möglich. 

Das Moodle Glossar bietet die Möglichkeit, dass Studierende Fachbegriffe aufarbeiten und gemeinsam in einer Übersicht zusammentragen. Weitere Hinweise zur Nutzung dieser Lernaktivitäten finden sie unter: 

Wie kann ich die synchrone Kommunikation unter meinen Studierenden gestalten?

Zur synchronen Kommunikation der Studierenden untereinander kann die Lernaktivität Chat angelegt werden. Hier können Studierende untereinander kommunizieren und so die Arbeit an den Dokumenten koordinieren.

Wie können meine Studierenden gemeinsam Texte erstellen?

Um gemeinsam Texte zu er- und bearbeiten, stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Achtung: Bei der Nutzung externer Dienste, bitte Datenschutzaspekte angemessen beachten!

Wie kann ich meine Studierenden zur Reflexion der Lerninhalte anregen?

Videotutorials/Erklärvideos: Beauftragen Sie Ihre Studierenden mit der Erstellung eigener Videos mit Hilfe von PowerPoint oder ihrem eigenen Smartphone. Das regt nicht nur die eigene Reflexion des Gelernten an, sondern kann gleichzeitig als Wissensweitergabe an Dritte genutzt werden.
Hier finden Sie Hinweise für Ihre Studierenden [Gestaltungstipps] & [Videoerstellung].

Über die individuelle oder gemeinsame Erarbeitung von Inhalten in Form von beispielsweise Mindmaps (Moodle Mindmap) oder Lernjournals (Moodle Aufgabe) können Studierende das Gelernte zusammenfassend darstellen.

Zur Vertiefung der Inhalte können Sie in Moodle auch Übungsaufgaben, kleine Lern-Challenges oder Gamification-Elemente anlegen. Das geht u.a. mit Hilfe des Moodle-PlugIn "H5P". In dem Online-Seminar des eLearning-Teams der BTU sehen Sie Beispiele und erfahren mehr zu einzelnen H5P-Anwendungen, um interaktive Inhalte zu erstellen. Auf der H5P-Webseite finden Sie übersichtlich viele Beispiele!

Auch kurze formative Assessments können den Studierenden helfen, ihr neu erworbenes Know-How zu reflektieren und noch vorhandene Wissenslücken zu identifizieren. Das Online Seminar des eLerning-Teams der BTU gibt Ihnen für das Erstellen studienbegleitender eTests in Moodle einen ersten Einblick.

Wie und warum Sie Ihren Studierenden nach erfolgreichem Beenden von Lernaufgaben Abzeichen (Badges) verleihen können, wird Ihnen in diesem Online-Seminar nahegebracht.

Wie kann ich meinen Studierenden Feedback geben bzw. wie können sich die Studierenden gegenseitig Rückmeldungen geben?

Um Studierenden auch weiterhin Rückmeldungen zu ihrem individuellen Lernprozess zu geben, gibt es verschiedene Möglichkeiten des Online-Feedbacks. Neben einfachen E-Mail-Rückmeldungen können Sie auch die Chat- oder Nachrichtenfunktion von Moodle nutzen oder eine Online-Sprechstunde über eine Videokonferenzplattform anbieten.

Ergebnisse von Übungsaufgaben können von den Studierenden zur Kontrolle in Moodle über die Lernaktivität Aufgabe (für andere Studierende nicht einsehbar) oder im Forum (für alle einsehbar) hochgeladen und direkt kommentiert werden. Darüber hinaus können Sie Studierende auch dazu anregen, sich gegenseitiges Peer-Feedback zu geben. Das funktioniert über die Moodle Funktion Gegenseitige Beurteilung

Eine Zusammenstellung unserer Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

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