Schwerpunkte

Die Fakultät forscht über aktuelle Themen wie z. B. Land- und Wasserressourcenbewirtschaftung, Biomasse, Klimawandel, Ökosystemgenese und Rekultivierung. Dabei besetzte Nischen, d. h. Themen, bei denen die BTU-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler international anerkannte Beiträge liefern, sind z. B. Biomasse als Rohstoff und erneuerbarer Energieträger, das deutsch-polnische Umweltrecht (u. a. gefördertes DoktorandenInnen-Kolleg), beim Klimawandel die Genauigkeit regionaler Klimavorhersagen und bei der Ökosystemgenese die ökologische Langzeitbeobachtung der Entsehung neuer Ökosysteme.

Mit ihren Forschungsfeldern "Regionaler Wandel: Ökosystemgenese, Landschaftsentwicklung, Wasserbewirtschaftung" und "Nachhaltige Stoff- und Energiewirtschaft" trägt die Fakultät primär zu den BTU-Schwerpunkten Umwelt und Energie bei. Außerdem leistet sie auch einzelne Beiträge zu den Schwerpunkten Material und Bauen.

Die Beiträge zu den Schwerpunkten im Einzelnen sind wie folgt:

Energie

Dazu gehört vor allem Biomasse als erneuerbarer Energieträger einschließlich Kraftstoffe, Rohstoffpotentiale zur Energiegewinnung, Emissionsminderung durch Abgasreinigung und neue Brennverfahren, Energiekonsum und Energiebewusstsein.

Umwelt

Zu diesem sehr umfangreichen Schwerpunkt gehört die Altlastenbeseitigung, die Biodiversitäts- und Naturschutzforschung, die Rekultivierung von Bergbaufolgeflächen, die zukünftige Landnutzung und Bodenbewirtschaftung, die Auswirkungen des Klimawandels in Einzugsgebieten und Ökosystemen, die Eutrophierungsmodellierung und die Grundwasser- und Trinkwasserressourcen.

Material

Dazu gehört vor allem die Biomasse als Rohstoff für Materialien, funktionale Nanoteilchen und -oberflächen sowie Reparaturnetzwerke und das Recycling.

Bauen

Dazu gehört vor allem die Verwendung rückgebauter Platten aus dem Wohnungsbau.

Mögliche neue Potenziale ergeben sich in den Bereichen Bioraffinerietechnik, Optimierung von Prozessen und Anlagen mit dem Ziel der Energie- und Ressourceneinsparung, Landschaftspflege durch Megaherbivoren, Umweltauswirkungen neuer Materialien und Produkte bei der Verwendung von Rohstoffen, Untersuchung der komplexen, natürlich wie auch anthropogen verursachten Problemen in der Region, im Land und in der globalisierten Welt sowie Erforschung komplexer ökologischer Langzeitprozesse in internationalen Netzwerken.