Einordung und Zielsetzung des Projektes

Das Ziel des Projektes besteht darin nach Möglichkeiten zu suchen, die die stationären Einrichtungen der Altenpflege bei der effektiven und effizienten Nutzung, Bindung und Entwicklung ihrer Personalstrukturen unterstützen können. Sechs Referenzeinrichtungen im Land Brandenburg haben sich dem Anliegen und einer Zusammenarbeit in diesem Sinne geöffnet.

Für entsprechende Aufgaben wurden zwei Schwerpunkte gesetzt. Im ersten Schwerpunkt befasst sich das ipg Berlin mit der Justierung von berufe-und sozialrechtlichen Anforderungen an Pflegefachkräfte.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den zweiten Schwerpunkt „Personalentwicklung und Betriebliche Bildungsarbeit“. Dieser wird an der BTU Cottbus-Senftenberg bearbeitet unter Leitung von Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts Wirtschaft, Recht und Gesellschaft, des Instituts Soziale Arbeit und des Instituts Gesundheit. Studierende werden im Rahmen ihrer Projekt-oder Abschlussarbeit beteiligt.

Die Analyse von Daten zu Strukturen und Abläufen sowie zur Arbeitssituation in den Referenzeinrichtungen haben zur Festlegung von sechs Bereichen geführt, die unsere Referenzeinrichtungen für sich als sinnvolle Baustellen im Rahmen der Personalentwicklung ihrer Mitarbeitergruppen und -teams bewerten. Hierzu werden Bausteine in Form von Konzepten, Instrumenten und Leitfäden entwickelt und in Teilen vor Ort erprobt und evaluiert.

Die Arbeiten im Projekt begannen im November 2015 und sollen im Januar 2018 abgeschlossen sein.

Im Herbst 2017 werden daher die Arbeiten in den Referenzeinrichtungen abgeschlossen und die dort entstandenen Ergebnisse bzw. Bausteine der Personalentwicklung hinsichtlich ihrer Transferfähigkeit im Rahmen von Workshops geprüft. Zu diesen „Herbstgesprächen laden wir Vertreter von Einrichtungen, die nicht am Projekt beteiligt werden konnten besonders ein.