Qualitätsmonitoring der Studiengänge der Fakultät

"Ziel des Qualitätsmanagement der Fakultät 5 ist es, den strategischen Erfolg der Fakultät (und der Universität) durch qualitativ hochwertige Leistungen zu sichern und auszubauen. Die Fakultät versteht Qualitätsmanagement als Aufgabe für die gesamte Fakultät, für jeden wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter.
Zur Sicherung der Qualität von Studium und Lehre ist die Fakultät bestrebt eine Kultur des zielorientierten Austausches und der Bereitschaft zur kontinuierlichen Analyse und Verbesserung des Lehrangebotes zu entwickeln.
Die Fakultät strebt die Akkreditierung aller an ihr verankerten grundständigen und weiterführenden Studiengänge an.
Zur Überprüfung der Qualitätsstandards und der beruflichen Relevanz des Lehr- und Studienangebots der Fakultät werden quantitative Qualitätsmerkmale, wie die Entwicklung der Studierendenzahlen, Abbrecherquoten und Absolventenzahlen, sowie die Ergebnisse der zentral initiierten Qualitätsmanagement-Instrumente (studentische Lehrveranstaltungsevaluationen, Absolventenbefragungen, Studienqualitätsmonitor), sowie fakultätsinterner und externer (CHE-Ranking) Studierendenbefragungen herangezogen. Darüber hinaus legt die Fakultät besonderen Wert auf die maßgebliche Beteiligung und enge Kommunikation mit den Studentinnen und Studenten der Studiengänge, z.B. im Rahmen regelmäßiger Feedback-Runden. Die Ergebnisse dieser werden zur Diskussion der Potentiale, sowie zur Ableitung und Umsetzung konkreter Veränderungsmaßnahmen verwendet.
Die Fakultät richtet ihre Lehre kompetenzorientiert auf aktuelle Forschungs- und Anwendungsthemen aus. Sie ist bestrebt durch Erweiterungen des bestehenden Lehrangebots (z.B. durch einen Ausbau der Digitalisierung der Lehre und problemorientierter Lehr-Lern-Angebote) den Herausforderungen, die mit einer zunehmenden Heterogenität der Studierendenschaft verbunden sind, proaktiv zu begegnen. Die Fakultät fördert dazu auch die Weiterqualifizierung der Lehrenden durch die Nutzung bestehender hochschul-didaktischer Angebote und ermutigt alle Lehrenden derartige Möglichkeiten regelmäßig wahrzunehmen. Zur Verbesserung der Lehrqualität soll auch eine stärkere Standardisierung der Lehr- und Prüfungsorganisation beitragen, die der Entlastung des Lehrpersonals dienen wird.
Fachstudienberaterinnen und Fachstudienberater und das geplante studentische Mentorenprogramm sichern eine optimale Beratung der Studierenden in Fragen der Studiengestaltung. Durch den Ausbau des akademischen Mittelbaus (vgl. Personelle Entwicklungen der Struktur) soll darüber hinaus eine Verbesserung des Betreuungsverhältnisses insbesondere in Übungen, Praktika und im Bereich der Abschlussarbeiten erzielt werden.
Auch wenn ein hochschulinternes Qualitätsmanagementsystem ausgereift und funktionstüchtig ist, kann es nur zu einer Qualität führen, die das wissenschaftliche Personal der Hochschule in Lehre und Forschung erbringt. Somit ist die Gewinnung kompetenter und motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das wesentliche Element des Qualitätsmanagements, das seitens der Lehrstühle und Fachgebiete betrieben wird. Gleiches gilt für die Auswahl neu zu berufender Kolleginnen und Kollegen und die zuvor tätigen Berufungskommissionen, denen damit ein wichtiger und langfristig wirkender Prozess des Qualitätsmanagements übertragen wird.
Um die Funktionalität des Qualitätsmanagementsystems zu verankern, muss es steuernd auf die Mittelverteilung und damit als Leistungsanreizsystem wirken. Entsprechend sollen auch qualitative Indikatoren der Lehre und Forschung in die fakultätseigene Mittelverteilung einfließen.  Grundlage hierfür ist allerdings eine abgesicherte Grundausstattung jedes Fachgebietes."

[Auszug aus dem Fakultätsentwicklungsplan 2018]