Technologietransfer

Es wurde ein zweistufiges Biogasverfahren entwickelt, patentiert und exklusiv der GICON GmbH lizenziert. Dieser  erfolgreiche Technologietransfer wurde mit dem Technologietransferpreis des Landes Brandenburg gewürdigt. Inzwischen wurden drei weitere, teilweise ergänzende, Technologien entwickelt und zum Patent angemeldet.
Die Anwendung des patentierten zweistufigen Verfahrens erfolgte zunächst für die Vergärung von nachwachsenden Rohstoffen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass dieses Verfahren insbesondere zur Vergärung von Bioabfällen und gemischten Siedlungsabfällen geeignet ist. Auf der Grundlage unserer Forschungen wird gegenwärtig eine Anlage in Erfurt zur Vergärung von Siebresten einer mechanisch-
biologischen Anlage zur Behandlung von Siedlungsabfällen gebaut. Weitere Anlagen sollen in Spanien, China und in den USA errichtet werden.

Der Lehrstuhl Abfallwirtschaft hat die Weiterentwicklung des an sich bekannten, jedoch praktisch noch nie angewendeten Schlammbettverfahrens  betrieben, es mit der Zweistufigkeit gekoppelt und konnte die wesentlichen Parameter signifikant verbessern. Auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen erfolgt die Mitwirkung bei der Errichtung einer Biogasanlage für die Verwertung von Restaurant-und Speiseabfällen in Lanzhou (China) nach diesem Prinzip mit einer Kapazität von 72.000 t/a. Die Anlage soll Ende dieses Jahres in Betrieb gehen. In einer weiteren Kooperation mit CIDETEC und Pilgrim’s Pride Ltd. (beides Mexico) wird das Konzept einer Anlage für die Vergärung von Abwässern aus der Geflügelverarbeitung entwickelt. Eine in Mexiko errichtet Pilotanlage funktioniert bereits zuverlässig und mit hohem Ertrag.

Weitere Untersuchungen in Deutschland konzentrieren  sich auf die Verwertung von Schlachthofabfällen, der Abwässern aus der Biodieselherstellung und auf die
Verwertung von Landschaftspflegematerial. Zusammen mit den Kooperationspartner ATB, GICON und dem Goethe-Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen der Universität Frankfurt erfolgt die Weiterentwicklung, Prozessmodellierung sowie die Umsetzung und der Test der Laborergebnisse in einer Pilotanlage.
Die jüngste Entwicklung ist ein Biogasreaktor, der ausschließlich Kohlendioxid und Wasserstoffe als Substrate zu Methan umsetzt. Damit ist es möglich Kohlendioxid aus beliebigen Quellen (auch aus Kraftwerken) mit Wasserstoff, der z.B. mit Hilfe der Elektrolyse aus zeitweilig überschüssig vorhandener Elektroenergie erzeugt werden kann, Bioerdgas zu erzeugen.
Die erreichte Methankonzentration im Biogas (ohne Reinigung) beträgt inzwischen ca. 90%. Der Aufwand für die Aufbereitung zur Einspeisung wird demzufolge ständig geringer.

Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese haben zwei Funktionen: Zum einen sind sie erforderlich für die grundlegende Funktionalität unserer Website. Zum anderen können wir mit Hilfe der Cookies unsere Inhalte für Sie immer weiter verbessern. Hierzu werden pseudonymisierte Daten von Website-Besuchern gesammelt und ausgewertet. Das Einverständnis in die Verwendung der technisch nicht notwendigen Cookies können Sie jeder Zeit wiederrufen. Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Seiten zum Datenschutz.

Erforderlich

Diese Cookies werden für eine reibungslose Funktion unserer Website benötigt.

Statistik

Für den Zweck der Statistik betreiben wir die Plattform Matomo, auf der mittels pseudonymisierter Daten von Websitenutzern der Nutzerfluss analysiert und beurteilt werden kann. Dies gibt uns die Möglichkeit Websiteinhalte zu optimieren.

Name Zweck Ablauf Typ Anbieter
_pk_id Wird verwendet, um ein paar Details über den Benutzer wie die eindeutige Besucher-ID zu speichern. 13 Monate HTML Matomo
_pk_ref Wird benutzt, um die Informationen der Herkunftswebsite des Benutzers zu speichern. 6 Monate HTML Matomo
_pk_ses Kurzzeitiges Cookie, um vorübergehende Daten des Besuchs zu speichern. 30 Minuten HTML Matomo