Fragment-Diskurse. Theorien der Moderne im Zeichen des Fragmentarischen Modul 25405 (MA)

Die Anziehungskraft des Fragmentarischen als Topos der Kunst, Literatur und Philosophie scheint spätestens seit seiner theoretischen Fixierung in der Frühromantik ungebrochen zu sein. Reste, Risse, Lücken oder Brüche geben der Kunst einen neuen Ausdruck; verstummende Stimmen, abgebrochene Gesten, unvollendete Verse im fragmentarischen Schreiben, Dissonanzen, Verfremdungen und Verzerrungen verändern Klang und Ausdruck aller Formen der Darstellung. Über das Fragment als „Moment der Denklust“ (Phillipe Lacoue-Labarthe/Jean-Luc Nancy)[1] und radikale Geste der Befreiung der Kunst von der Idee des ästhetisch Schönen möchten wir uns im Rahmen der Dialog-Reihe „Fragment-Diskurse“ unterhalten. Gemeinsam mit unseren geladenen Gästen werden wir der Frage nach der Gültigkeit, Tragweite und Erscheinungsformen des Fragment-Begriffs in Architektur nachgehen. Im Dialog werden wir den zeitgenössischen Diskurs aufgreifen und darüber sprechen, inwiefern Konzepte von Modernität und Fragment sich dort niederschlagen.

Diese Reihe ist Bestandteil des Master-Seminars "Fragment-Diskurse. Theorien der Moderne im Zeichen des Fragmentarischen".

19:15-20:45 Uhr/online

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Meeting-ID: 927 2914 9318
Kenncode: 246746


[1]     Phillipe Lacoue-Labarthe und Jean-Luc Nancy: Noli me frangere,in: Lucien Dällenbach und Christiaan L. Hart Nibbrig (Hrsg.): Fragment und Totalität, Frankfurt a. M. 1984, S. 64–76.

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