Aktuelle Projekte

Cockpit 4.0

Projektbeschreibung

Das Verbundprojekt COCKPIT 4.0 soll für die Kleinserienmontage neuartige Assistenzsysteme zum Versuchsaufbau in die Einsatzumgebung bringen. Trainings- und Arbeitsmethoden sollen verschmelzen, monotone und qualitätskritische Aufgaben zunehmend automatisiert sowie modernste qualitätssichernde Technologien entwickelt werden, um die zunehmende Produktionskomplexität bei gleichzeitiger Volumensteigerung beherrschbar zu machen. Es werden zusätzlich betriebskulturelle Aspekte rund um die Arbeit 4.0 aufgegriffen und betrachtet.

Projektziele

  • Entwicklung eines Technologie unterstützten Lernmodells für die Produktionsumgebung
  • Rückführung von gewonnenem Wissen aus der Montage in die Konstruktion für gesteigerte Produktqualität

Technologien

  • Deep Learning Methode als Teilgebiet von maschinellem Lernen basierend auf der Nutzung neuronaler Netze
  • Intelligente Modellfabrik basierend auf dem digitalen Zwilling

Förderung
Das Projekt COCKPIT 4.0 wird mit Mitteln der Europäischen Union durch die Innovationband des Landes Brandenburg im Rahmen des Programms zur Förderung von Forschung, Innovationen, Technologien (ProFit Brandenburg) gefördert.

Projektpartner
Projektpartner sind die Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG in Dahlewitz, das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) Berlin und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg.

Projektlaufzeit
01.01.2018 – 31.12.2020, 3 Jahre

Ansprechpartner
E-Mail Carsten Wedemeyer

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus

Projektbeschreibung

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus hilft kleinen und mittleren Unternehmen in der Region Brandenburg bei der Steigerung ihrer digitalen Kompetenz. Das Zentrum bietet hierfür mittelstandsgerechte, modulare Angebote, die Unternehmen abhängig von ihrem jeweiligen Reifegrad beim Einsatz von digitalen Lösungen unterstützen. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt. Mitarbeiter, Sozialpartner und Führungskräfte werden z. B. über Lernpartnerschaften frühzeitig und aktiv eingebunden, um neue Technologien und Wirtschaftssysteme mitarbeitergerecht einzuführen.

Das Zentrum verfügt hierbei über besonderes Know-how in folgenden Themenfeldern:

  • Qualifizierung,
  • Automatisierungstechnik, Digitale Fabrik, Smart Factory
  • Logistik, Cyberphysische Systeme,
  • Smart Enterprises,
  • IT-Security & Privacy.

Das kostenlose Informationsangebot des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums umfasst folgende konkrete Angebote:

  • Informationsmaterialien und -veranstaltungen,
  • Unternehmersprechstunden und Unternehmensbesuche,
  • Seminare, Demonstrationsveranstaltungen, Schulungen im Trainingslabor,
  • Training-on-the-Job, Webinare, Online-Trainingsmodule und Video-Tutorials,
  • Lernpartnerschaften,
  • Begleitung von Umsetzungsprojekten in Unternehmen.


Schulungen des Kompetenzzentrums werden sowohl in der Modellfabrik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus - Senftenberg, in den Schulungszentren der Projektpartner als auch direkt vor Ort in Unternehmen durchgeführt. 

Projektpartner
Partner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Cottbus sind die Brandenburgische Technische Universität Cottbus - Senftenberg (Konsortialführer), die Technische Hochschule Wildau, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die IHP GmbH Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder) sowie die Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Brandenburg, vertreten durch die Industrie- und Handelskammer Cottbus.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus ist eines von derzeit 23 Zentren der bundesweiten Initiative »Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse« unter dem Dach von »Mittelstand-Digital«.

Projektlaufzeit:
01.12.2017 - 31.10.2020

Was ist Mittelstand-Digital?
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen finden Sie unter Link zu einer externen Seite www.mittelstand-digital.de.

Ansprechpartner:
Link zu einer externen Seite Dr. Denny Thimm

Innovationszentrum Moderne Industrie (IMI) Brandenburg

Projektbeschreibung

Eingerichtet als zentrale Anlaufstelle für klein- und mittelständische Unternehmen in Brandenburg, unterstützt das Innovationszentrum »Moderne Industrie Brandenburg« dabei, Innovationen im Bereich der Automatisierung und Digitalisierung auf den Weg zu bringen. Neben dem Angebot von allgemeinen Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen betreibt die Einrichtung dazu eine Modellfabrik, in der sich Unternehmer die Möglichkeiten von Digitalisierung und Automatisierung anhand von Beispielen demonstrieren lassen können. Darüber hinaus wird in einem vierstufigen Verfahren Hilfe bei der Entwicklung von Ansätzen, der Konkretisierung von Ideen und der Umsetzung daraus resultierender Innovationsvorhaben angeboten.

Im Juli 2015 ist das IMI Brandenburg, angesiedelt am Lehrstuhl Automatisierungstechnik an der BTU Cottbus-Senftenberg, unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Berger offiziell an den Start gegangen. Nach einer positiven Bilanz der ersten Förderperiode wurde eine Verlängerung des durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) finanzierten Projektes bewilligt.

Während der ersten dreijährigen Projektlaufzeit konnte das Team des IMI Brandenburg wertvolle Erfahrungen aus der engen Zusammenarbeit mit den brandenburgischen Unternehmen sammeln. Darauf aufbauend wird das bereits bestehende Angebot noch passgenauer auf die speziellen Bedarfe des Mittelstandes ausgerichtet und praxisnäher gestaltet. So werden neben der Modellfabrik am Innovationszentrum in Cottbus weitere lokal verteilte Zentren für den Wissens- und Erfahrungsaustausch entstehen. Im Sinne eines »von Unternehmen für Unternehmen«-Konzepts sollen bereits umgesetzte aber auch in Planung befindliche Digitalisierungs- und Automatisierungsvorhaben direkt vor Ort besichtigt werden können.

Ein weiterer Schwerpunkt ist zudem die Intensivierung und Erweiterung des bereits bestehenden Kooperations- und Partnernetzwerkes. Vorgesehen ist eine im Internet frei verfügbare Plattform, mit Hilfe derer Unternehmen und Anbieter technischer Lösungen zusammenfinden können.

Insgesamt betrachtet zielen alle Aktivitäten darauf ab, das Thema Digitalisierung und Automatisierung sowie alle damit in Verbindung stehenden Angebote, Maßnahmen und Leistungen breitenwirksam in ganz Brandenburg verfügbar zu machen.

Partner/Laufzeit
36 Monate (2018 - 2020)

Ansprechpartner
Diana Zeitschel
Link zu einer externen Seite www.imi4bb.de

Befund 4.0

Projektbeschreibung

Das Ziel des Projektes ist, durch den Einsatz innovativer Technologien und die Nutzung digitaler Medien das Identifizieren von Bauteilen beim Befunden komplexer Baugruppen zu vereinfachen. Hierfür wird von der Firma MTU Maintenance Berlin-Brandenburg GmbH und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg das Verbundprojekt BEFUND 4.0 durchgeführt.

Im Hinblick auf hoch spezialisierte Arbeitsprozesse mit einer sehr geringen Fehlertoleranz sollen verschiedene Konzepte entwickelt werden, die den Arbeiter in verschiedenen Bereichen unterstützen, um eine Senkung von Fehlern und Fehlerquellen sowie eine Steigerung der Prozessgeschwindigkeit, -genauigkeit und -qualität zu erzielen. Dies resultiert in einer Senkung der Kosten für die Befundung von Triebwerken.

Die Aufgaben der BTU konzentrieren sich dabei auf drei Themenschwerpunkte:

  1. Der Bereich der Bilderkennung soll es Arbeitern erleichtern Bauteile zu identifizieren und die notwendigen Dokumente für die Handhabung, Instandsetzung und Bewertung aus dem System bereitstellen.
  2. Der Bereich der Informationsdarstellung untersucht verschiedene Herangehensweisen für die Darstellung der notwendigen Informationen in einer prozess-geeigneten Form. Die Informationen müssen verständlich präsentiert werden und entscheidende Informationen ausreichend betont werden.
  3. Der Bereich der digitalen Schadensbildübermittlung soll es ermöglichen während der Befundung gesammelte Informationen digital zu speichern und anderen verständlich zugänglich zu machen. So sollen Probleme bei der Übermittlung von Schadensinformationen, bspw. durch den Verlust der Laufzettel, verhindert werden. Gleichzeitig soll diese Technologie zum Erstellen einer Bauteilhistorie dienen. Ebenfalls soll die Technologie der Firma die Möglichkeit geben die Nutzung von Papier weiter zu reduzieren.

Förderung
Das Projekt Befund 4.0 wird mit Mitteln der Europäischen Union durch die Innovationband des Landes Brandenburg im Rahmen des Programms zur Förderung von Forschung, Innovationen, Technologien (ProFit Brandenburg) gefördert.

Projektpartner
Projektpartner sind die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg GmbH (Konsortialführer) und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg.

Projektlaufzeit
01.01.2018 – 31.07.2019

Ansprechpartner
Link zu einer externen Seite Marc Gebauer

SmartBodySynergy

Smarte Rohbauzellen für einen synergetischen Hochlauf elektrifizierter Fahrzeuge

Projektbeschreibung

Entwicklung von modularen Rohbauzellen, die durch einen wirtschaftlichen Mix aus Flexibilität und Wandlungsfähigkeit in der Lage sind, alle Derivate einer Fahrzeugarchitektur zu fertigen und somit maximale Synergien zu bestehenden Produktionsstrukturen erzeugen

Forschungsvorhaben

  • flexible und wandlungsfähiges Powertrain-Werk und Rohbau-Gewerk
  • plug&produce-fähige und geometrieflexible Greif- und Spannsysteme sowie wechselbare Fügeköpfe
  • modulare, inline-fähige Mess- und Prüftechnik
  • skalierbare Qualitätsstrategien

Aufgaben des Lehrstuhles

  • Entwurf einer MRK-Zelle
  • Entwicklung eines Sicherheitskonzeptes für den Demonstrator
  • Absicherung und Akzeptanz der MRK bei den Mitarbeitern
  • Exemplarische Anpassung von Flex-Füge-Köpfen an Demonstrator

Partner/Laufzeit
6 Partner, 36 Monate Laufzeit (2016-2018)

Ansprechpartner
Carsten Wedemeyer

Graduiertenschule Dependable Cyber Physical Systems (DCPS)

im Rahmen des DAAD-Programms "Strategische Partnerschaften und thematische Netzwerke"

Projektbeschreibung

Mit der Graduiertenschule DCPS wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, der Doktoranden befähigt, über die Grenzen des eigenen Faches hinaus Innovationen in klein- und mittelständischen Unternehmen voranzutreiben. Dazu ist ein Verständnis des Gesamtsystems notwendig. Dies wird erreicht durch fächer- und hochschulübergreifende Forschungsthemen. 

Link zu einer externen Seite Graduate School DCPS

Laufzeit
2013-2016

Ansprechpartner
Philipp Städter

Graduate Research School "Lokale Produktion durch smarte Wertschöpfungsketten"

Projektbeschreibung

Aktuell werden lokal wirkende Verfahren überwiegend als Stand-Alone-Prozesse untersucht. Die zentrale Hypothese des bewilligten Graduate Research School Clusters ist, dass lokal wirkende Fertigungsverfahren zukünftig mehr und mehr genutzt werden, um die mangelnde Skalierbarkeit der Massenproduktion für die Herstellung von Kleinserien, Einzelteilen und individualisierten Produktvarianten auszugleichen. Hierzu müssen lokal wirkende Fertigungsverfahren als Teil neuer, „smarter“ Fertigungs- und Wertschöpfungsketten verstanden werden. 

Laufzeit
2016-2018

Ansprechpartner
Philipp Städter

EU SMErobotics

Supplemental Demonstrator - HyLight: Assembly with sensitive compliant robot arms

Projektbeschreibung

Projekt EU SMErobotics (EU-FP7-2012)

Das EU-Forschungsprojekt SMErobotics dient der Förderung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts innerhalb der Europäischen Union und zur Stärkung der lokalen Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen. Das Projekt legt den Fokus auf die Entwicklung eines Arbeitssystems, in dem Mensch und Roboter möglichst effizient in einer KMU-Umgebung zusammenarbeiten. Dabei soll der Roboter mit kognitiven Eigenschaften ausgestattet werden, um flexibel auf veränderte Produktionsbedingungen zu reagieren. Der Roboter soll in Ausnahmesituationen von dem Menschen lernen und die Fehlerbehebung, bei zukünftigen unvorhersehbaren Ereignissen, selbständig durchführen. Aufgaben sollen durch den Roboter automatisch höchst akkurat ausgeführt werden, wodurch der Mensch bei seiner Arbeit entlastet werden soll.  

Die im Projekt SMErobotics entwickelten hoch flexiblen und intelligenten Anlagen sollen durch ihre Eigenschaften schnell an neue Produkte angepasst werden können. Durch die Reduktion der Zeit für einen Produktwechsel, sollen roboterbasierte Fertigungssysteme einen wirtschaftlichen Nutzen für KMU bringen und Wettbewerbsvorteile zur außereuropäischen Konkurrenz sichern.

Forschungsvorhaben

  • Montage von Komponenten mit kleinen Toleranzen
  • prozess-integrierte Qualitätskontrolle
  • all-in-one Lösung für die Vereinzelung der verschiedenen Komponenten

Aufgaben des Lehrstuhles

  • Konstruktion und Aufbau der Demonstratorzelle
  • Entwicklung eines Konzeptes für eine Programmierung vor Ort
  • Entwicklung eines Identifikations- und Lokalisierungssystems für die Komponenten


Partner/Laufzeit

3 Partner, 42 Monate Laufzeit (2012-2016)

Ansprechpartner
M.Sc. Kornelius Wächter

Link zu einer externen Seite SMErobotics 

BMBF KATHAROS

Kontaminierungsprävention durch autonome Transport- und Handhabungsroboter in Wäschereisystemen

Projektbeschreibung

Konzeption eines neuartigen Servicerobotersystems für logistische Prozesse im Einsatzgebiet industrieller Großwäschereien

Forschungsvorhaben

  • Entwicklung autonom operierender, verknüpfter Transport-, Vereinzelungs-, Sortier- und Kommissionsmodule
  • Untersuchung adequater Identifikationstechnologien
  • Prototypische Umsetzung des Konzeptes und Evaluierung in realen Anwendungsszenarien


Aufgaben des Lehrstuhles

  • Entwicklung mechanischer Komponenten für Handling, Bordelektronik, Robotik für Wäschesortierung (Schmutzseite) und Transportroboter
  • Experimentelle Validierung der Demonstratoren (in Laborumgebung)
  • Einbindung und Integration des Vereinzelungs- und Sortierroboters in Prozess und Umgebung


Partner/Laufzeit

5 Partner, 36 Monate Laufzeit (2013-2016)

Ansprechpartner
Carsten Wedemeyer

Laundry Robotics Co-Techno/RFID-System

Projektbeschreibung

Co-Techno RFID-System zur räumlichen Lokalisierung und Orientierungserkennung der Stellplätze von Wäschestapeln und Mitwirkung bei der Entwicklung eines sich der Stapelgröße anpassenden Greiferkorbs.

Forschungsvorhaben

Entwicklungstendenzen im Bereich der industriellen Expedition von Flachwäsche im Durchlaufprozess von Wäschereien zeigen eine Notwendigkeit von Automatisierungslösungen, unter Einbeziehung von Robotic. Die Lösung dieser Aufgabenstellung verlangt die Entwicklung von technologischen Verfahren zur Optimierung des Aufbereitungsprozesses nach Artikeln und Kunden. Hierzu sind getaktete Zu- und Abführsysteme und sich der Stapelgröße anpassende Greifsysteme zu entwickeln. Diese Neuentwicklungen sind zu kombinieren mit einem neu zu entwickelnden RFID Ortungssystem, welches den exakten Stellplatz der Wäschestapel ermittelt.

Zur Absicherung der Prozessfunktionalitäten, hinsichtlich der Arbeitssicherheit ist eine Sensortechnologie über 3 Level zu entwickeln. Weiterhin wird die Entwicklung einer Prozessdatenerfassung mit selbstlernenden  Auswertungsfunktionalitäten um Ablauffehler auch durch niedrig qualifiziertes Personal zu beheben, sowie die Entwicklung eines Positionier-Algorithmus, der den Anforderungen biegeschlaffer Handlings-Objekte gerecht wird, angestrebt.

Partner/Laufzeit
(2014-2016)

Ansprechpartner
E-Mail Carsten Wedemeyer