Aktuelle Projekte

SmartBodySynergy

Smarte Rohbauzellen für einen synergetischen Hochlauf elektrifizierter Fahrzeuge

Projektbeschreibung zu SmartBodySynergy

Projekt SmartBodySynergy

Entwicklung von modularen Rohbauzellen, die durch einen wirtschaftlichen Mix aus Flexibilität und Wandlungsfähigkeit in der Lage sind, alle Derivate einer Fahrzeugarchitektur zu fertigen und somit maximale Synergien zu bestehenden Produktionsstrukturen erzeugen

Forschungsvorhaben

  • flexible und wandlungsfähiges Powertrain-Werk und Rohbau-Gewerk
  • plug&produce-fähige und geometrieflexible Greif- und Spannsysteme sowie wechselbare Fügeköpfe
  • modulare, inline-fähige Mess- und Prüftechnik
  • skalierbare Qualitätsstrategien

Aufgaben des Lehrstuhles

  • Entwurf einer MRK-Zelle
  • Entwicklung eines Sicherheitskonzeptes für den Demonstrator
  • Absicherung und Akzeptanz der MRK bei den Mitarbeitern
  • Exemplarische Anpassung von Flex-Füge-Köpfen an Demonstrator

Partner/Laufzeit

6 Partner, 36 Monate Laufzeit (2016-2018)

Ansprechpartner

Carsten Wedemeyer

Graduiertenschule Dependable Cyber Physical Systems (DCPS)

im Rahmen des DAAD-Programms "Strategische Partnerschaften und thematische Netzwerke"

Projektbeschreibung DCPS

Projekt DCPS

Mit der Graduiertenschule DCPS wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, der Doktoranden befähigt, über die Grenzen des eigenen Faches hinaus Innovationen in klein- und mittelständischen Unternehmen voranzutreiben. Dazu ist ein Verständnis des Gesamtsystems notwendig. Dies wird erreicht durch fächer- und hochschulübergreifende Forschungsthemen. 

Link zu einer externen Seite Graduate School DCPS

Laufzeit

2013-2016

Ansprechpartner

Philipp Städter

Graduate Research School "Lokale Produktion durch smarte Wertschöpfungsketten"

Graduate Research School

Aktuell werden lokal wirkende Verfahren überwiegend als Stand-Alone-Prozesse untersucht. Die zentrale Hypothese des bewilligten Graduate Research School Clusters ist, dass lokal wirkende Fertigungsverfahren zukünftig mehr und mehr genutzt werden, um die mangelnde Skalierbarkeit der Massenproduktion für die Herstellung von Kleinserien, Einzelteilen und individualisierten Produktvarianten auszugleichen. Hierzu müssen lokal wirkende Fertigungsverfahren als Teil neuer, „smarter“ Fertigungs- und Wertschöpfungsketten verstanden werden. 

Laufzeit

2016-2018

Ansprechpartner

Philipp Städter

EU SMErobotics

Supplemental Demonstrator - HyLight: Assembly with sensitive compliant robot arms

Projektbeschreibung zu EU SMErobotics

Projekt EU SMErobotics (EU-FP7-2012)

Das EU-Forschungsprojekt SMErobotics dient der Förderung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts innerhalb der Europäischen Union und zur Stärkung der lokalen Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen. Das Projekt legt den Fokus auf die Entwicklung eines Arbeitssystems, in dem Mensch und Roboter möglichst effizient in einer KMU-Umgebung zusammenarbeiten. Dabei soll der Roboter mit kognitiven Eigenschaften ausgestattet werden, um flexibel auf veränderte Produktionsbedingungen zu reagieren. Der Roboter soll in Ausnahmesituationen von dem Menschen lernen und die Fehlerbehebung, bei zukünftigen unvorhersehbaren Ereignissen, selbständig durchführen. Aufgaben sollen durch den Roboter automatisch höchst akkurat ausgeführt werden, wodurch der Mensch bei seiner Arbeit entlastet werden soll.  

Die im Projekt SMErobotics entwickelten hoch flexiblen und intelligenten Anlagen sollen durch ihre Eigenschaften schnell an neue Produkte angepasst werden können. Durch die Reduktion der Zeit für einen Produktwechsel, sollen roboterbasierte Fertigungssysteme einen wirtschaftlichen Nutzen für KMU bringen und Wettbewerbsvorteile zur außereuropäischen Konkurrenz sichern.

Forschungsvorhaben

  • Montage von Komponenten mit kleinen Toleranzen
  • prozess-integrierte Qualitätskontrolle
  • all-in-one Lösung für die Vereinzelung der verschiedenen Komponenten

Aufgaben des Lehrstuhles

  • Konstruktion und Aufbau der Demonstratorzelle
  • Entwicklung eines Konzeptes für eine Programmierung vor Ort
  • Entwicklung eines Identifikations- und Lokalisierungssystems für die Komponenten

Partner/Laufzeit

3 Partner, 42 Monate Laufzeit (2012-2016)

Ansprechpartner

M.Sc. Kornelius Wächter

Link zu einer externen Seite SMErobotics 

Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg (IMI)

Projektbeschreibung zu IMI Brandenburg

Projekt IMI Brandenburg

Im Rahmen des Projektes „Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg“ wurde zur Unterstützung von KMU in Brandenburg eine zentrale Anlaufstelle geschaffen. In der Modellfabrik können sich Unternehmer den Einsatz neuer Technologien in der Fertigung demonstrieren lassen oder sich über Referenzprojekte informieren, welche wiederum Ansatzpunkte und Ideen für die Verbesserung und Optimierung der eigenen Prozesse liefern. Im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden oder Workshops werden Wissen und Best Practice-Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen rund um Technologien, Methoden und Verfahren aus den Themenbereichen von Industrie 4.0 vermittelt. Darüber hinaus werden in einer Potentialanalyse basierend auf einem individuellen Gespräch im jeweiligen Unternehmen der Ist-Zustand und die Ziele erhoben. Anschließend wird eine Strategie entwickelt, mit welchen Maßnahmen das Unternehmen seine Produktion erweitern, modernisieren oder automatisieren kann. Zur Umsetzung der entwickelten Maßnahmen finden eine Vermittlung von möglichen Umsetzungspartnern und die Initiierung von Kooperationen und Projekten statt. Zusätzlich wird bei Bedarf über Fördermöglichkeiten informiert.

Partner/Laufzeit

 36 Monate Laufzeit (2015-2017)

Ansprechpartner

Diana Zeitschel
Link zu einer externen Seite www.imi4bb.de

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus

Projektbeschreibung Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Cottbus

Unterstützung für Unternehmen

Start des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Cottbus

Mit November 2017 sind die Arbeiten zum Aufbau des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Cottbus gestartet. Das neue Kompetenzzentrum am Lehrstuhl für Automatisierungstechnik der BTU Cottbus-Senftenberg wird kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Brandenburg Unterstützung bei der Steigerung ihrer digitalen Kompetenz leisten.

Mit einem Fördervolumen von ca. 3,5 Mio. Euro erfolgt zunächst eine dreijährige Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus ist eines von derzeit 20 Zentren der bundesweiten Initiative »Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse« unter dem Dach von »Mittelstand-Digital«.

Partner des Projekts sind die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Technische Hochschule Wildau, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die IHP GmbH Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder) sowie die Industrie- und Handelskammer Cottbus als Vertreterin der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Brandenburg. Die Führung des Zusammenschlusses liegt bei der BTU Cottbus-Senftenberg, die auch als zentrale Anlaufstelle auftritt.

Eine offizielle Auftaktveranstaltung zum Start des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Cottbus soll Anfang 2018 erfolgen.

Was ist Mittelstand-Digital?

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen finden Sie unter  Link zu einer externen Seite www.mittelstand-digital.de.

BMBF KATHAROS

Kontaminierungsprävention durch autonome Transport- und Handhabungsroboter in Wäschereisystemen

Projektbeschreibung zu BMBF KATHAROS

Projekt BMBF KATHAROS

Konzeption eines neuartigen Servicerobotersystems für logistische Prozesse im Einsatzgebiet industrieller Großwäschereien

Forschungsvorhaben

  • Entwicklung autonom operierender, verknüpfter Transport-, Vereinzelungs-, Sortier- und Kommissionsmodule
  • Untersuchung adequater Identifikationstechnologien
  • Prototypische Umsetzung des Konzeptes und Evaluierung in realen Anwendungsszenarien

Aufgaben des Lehrstuhles

  • Entwicklung mechanischer Komponenten für Handling, Bordelektronik, Robotik für Wäschesortierung (Schmutzseite) und Transportroboter
  • Experimentelle Validierung der Demonstratoren (in Laborumgebung)
  • Einbindung und Integration des Vereinzelungs- und Sortierroboters in Prozess und Umgebung

Partner/Laufzeit

5 Partner, 36 Monate Laufzeit (2013-2016)

Ansprechpartner

Carsten Wedemeyer

Laundry Robotics Co-Techno/RFID-System

Projektbeschreibung zu Laundry Robotics Co-Techno/RFID-System

Projekt Laundry Robotics

Co-Techno RFID-System zur räumlichen Lokalisierung und Orientierungserkennung der Stellplätze von Wäschestapeln und Mitwirkung bei der Entwicklung eines sich der Stapelgröße anpassenden Greiferkorbs.

Forschungsvorhaben

Entwicklungstendenzen im Bereich der industriellen Expedition von Flachwäsche im Durchlaufprozess von Wäschereien zeigen eine Notwendigkeit von Automatisierungslösungen, unter Einbeziehung von Robotic. Die Lösung dieser Aufgabenstellung verlangt die Entwicklung von technologischen Verfahren zur Optimierung des Aufbereitungsprozesses nach Artikeln und Kunden. Hierzu sind getaktete Zu- und Abführsysteme und sich der Stapelgröße anpassende Greifsysteme zu entwickeln. Diese Neuentwicklungen sind zu kombinieren mit einem neu zu entwickelnden RFID Ortungssystem, welches den exakten Stellplatz der Wäschestapel ermittelt.

 

Zur Absicherung der Prozessfunktionalitäten, hinsichtlich der Arbeitssicherheit ist eine Sensortechnologie über 3 Level zu entwickeln. Weiterhin wird die Entwicklung einer Prozessdatenerfassung mit selbstlernenden  Auswertungsfunktionalitäten um Ablauffehler auch durch niedrig qualifiziertes Personal zu beheben, sowie die Entwicklung eines Positionier-Algorithmus, der den Anforderungen biegeschlaffer Handlings-Objekte gerecht wird, angestrebt.

Partner/Laufzeit

(2014-2016)

Ansprechpartner
E-Mail Carsten Wedemeyer