Management regionaler Energieversorgungsstrukturen I (B.Eng.) Modulnr.: 12620

Ziel der Veranstaltung im Bachelor ist es, die Vielfalt, Determinanten und systemischen Restriktionen einer dezentral geprägten, nachhaltigen Energieversorgung aufzuzeigen. Die Planung und die Steuerung dezentraler (dezentral geprägter) Energieversorgungsstrukturen ist deutlich komplexer als dies im bisherigen Energiesystem der Fall war und erfordert neben der technisch-ökonomischen Sicht und Zielstellung auch ein Verständnis und die Berücksichtigung ökologischer und sozialer Folgen und Erfolgsfaktoren.

Die Veranstaltugn gliedert sich idR. folgendermaßen:

  1. Ziele und Rahmenbedingungen der Energiewende
  2. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
  3. Aktuelle Klima- und Energiepolitik
  4. Transformation des Energiesystems - Fokus Strom
  5. Transformation des Energiesystems - Fokus Wärme/ Kälte
  6. Transformation des Energiesystems - Fokus Strom-Wärme-Kopplung
  7. Ökonomische Aspekte der Energiewende
  8. Energieeffizienz und Energieeinsparung
  9. Verkehr im Kontext der Energiewende
  10. (neue) energiewirtschaftliche Akteure
  11. Potentiale und Szenarien zur Transformation des Energiesystems & kommunaler Klimaschutz
  12. Sozial-ökologische Aspekte der Energiewende
  13. Biomasse

Die Veranstaltung ist eine Kombination von vorlesenden und seminaristischen Teilen. Im Rahmen der Vorlesung muss jeder Studierende einen Vortrag zu Übungsfragen oder einem Teilaspekt der Vorlesung halten sowie einen Vortrag eines Kommilitonen moderieren. Die regelmäßige mündliche Mitarbeit wird von den Studierenden erwartet und gefördert.

Die Veranstaltung findet in der Regel jährlich im Sommersemester statt.  Sie umfasst 5 CP bei 4 SWS. Prüfungsbestandteile sind in der Regel ein 20-minütiger Vortrag, eine Moderation und eine 2-stündige Klausur.