Profil

Das Fachgebiet „Management regionaler Energieversorgungsstrukturen“ beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Ausprägungen der Energiewende und analysiert, entwickelt und bewertet Konzepte, Strategien, Instrumente sowie innovative Produkte und Dienstleistungen mit einem Fokus auf die kommunale und regionale Ebene.

Dabei wird die Transformation in Richtung einer nachhaltigen, dezentralen Energieversorgung möglichst ganzheitlich, d.h. unter Berücksichtigung systemischer und interdisziplinärer Aspekte betrachtet. Die Energiewende wird somit nicht nur als eine technische und ökonomische Herausforderung im Energiesektor angesehen, sondern explizit um die soziale und ökologische Dimension sowie die intersektoralen Bezüge erweitert. Zudem wird hier von einem weiten Management-Begriff ausgegangen, der neben der betriebswirtschaftlichen Ebene auch regionalökonomische, volkswirtschaftliche sowie sozial-ökologische und planerische Aspekte mit berücksichtigt und unterschiedliche Akteure, Methoden und Ansätze entlang der Wertschöpfungsketten und des Transformationsprozesses einbezieht.

Die interdisziplinäre und intersektorale Betrachtung des komplexen Themenfeldes der Transformation hin zu einem nachhaltigen Energiesystem werden als fundamental für ihr Gelingen angesehen und sind daher verpflichtender Bestandteil in der Ausbildung der Wirtschaftsingenieure an der BTU-Cottbus-Senftenberg.

Die Professur wurde im März 2012 erstmalig berufen und mit Prof. Dr. Bernd Hirschl besetzt, der bereits seit vielen Jahren zu diesen Themen forscht und berät. Prof. Hirschl war zuvor und ist weiterhin parallel am  Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin in der Forschung und Politikberatung tätig und leitet dort die Abteilung Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz. Die BTU und das IÖW begründeten seit der Berufung von Prof. Hirschl eine strategische Allianz, um die Drittmittelkompetenz beider Partner zu stärken und aktuelle Forschungserkenntnisse in die Lehre zu integrieren. Der Kooperationsvertrag zwischen der BTU (vormals Hochschule Lausitz) und dem IÖW kann hier eingesehen werden. Die Professur wurde in den ersten fünf Jahren (3/2012 bis 2/2017) von insgesamt 9 Stiftern aus der Region ins Leben gerufen (s. nähere Infos zur Gründung und zur Entfristung).
Das Fachgebiet ist an der Fakultät für Maschinenbau, Elektrotechnik, Energiesysteme (Fakultät 3) und dort im Institut für Elektrische Systeme und Energielogistik angesiedelt und wirkt zudem im interdisziplinären Institut für Energieoptimierte Standorte (EOS) mit.    

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