Das Kopernikus-Projekt Ariadne – Evidenzbasiertes Assessment für die Gestaltung der deutschen Energiewende

Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Website: https://www.kopernikus-projekte.de/projekte/ariadne

Kooperation: adelphi | Deutsche Energie-Agentur (dena) | Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) | Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) | Ecologic Institute | Fraunhofer Cluster of Excellence „Integrierte Energiesysteme“ (CINES) | Helmholtz Zentrum Geesthacht | Hertie School | Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen | Institut der deutschen Wirtschaft Köln | Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität | Institute For Advanced Sustainability Studies (IASS) | Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) | Öko-Institut | Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung | Stiftung 2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz | Stiftung Umweltenergierecht | Technische Universität Darmstadt | Technische Universität München | Universität Hamburg | Universität Münster | Universität Potsdam | Universität Stuttgart – Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) | ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

Das Kopernikus-Projekt Ariadne ist ein im Rahmen des Förderschwerpunktes „Kopernikus Projekte – Die Zukunft unserer Energie” vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für drei Jahre gefördertes Forschungsprojekt.

Fest steht: Es braucht politische Maßnahmen, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Das Kopernikus-Projekt Ariadne erforscht, welche Politikinstrumente dafür tatsächlich geeignet sind. Vom besseren Verständnis der Wirkung einzelner politischer Maßnahmen und Politikpfade bis hin zum Überblick über das Gesamtsystem – gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft untersucht das Projekt sinnvolle Strategien für die Energiewende und ihre Akzeptanz bei Bürgerinnen und Bürgern. Erkenntnisse und Ergebnisse trägt das Projekt kontinuierlich auf einer multimedialen Website zusammen.

Nach bisherigem Kenntnisstand reichen die politischen Bemühungen der Bundesrepublik nicht aus, um die eigenen, ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen. Das Kopernikus-Projekt Ariadne (vollständiger Name: Ariadne – Evidenzbasiertes Assessment für die Gestaltung der deutschen Energiewende) zeigt Möglichkeiten auf, dies zu ändern. Mittelpunkt des Projekts ist ein Grünbuch-Weißbuch-Prozess – er soll Entscheidern Optionen vorstellen, die Politik so zu gestalten, dass die Einhaltung der Klimaschutzziele mit gesellschaftlich akzeptierten Politikinstrumenten möglich wäre.

Der Lehrstuhl für Energiewirtschaft ist Teil des Arbeitspakets zur kurzfristigen Energiesteuerreform und zum langfristigen sozioökologischen Steuerreform. In diesem Paket werden die Lenkungseffekte einer Reform der Energiesteuern und -abgaben im Hinblick auf eine weitere Ausweitung der Sektorkopplung untersucht. Der Lehrstuhl für Energiewirtschaft untersucht insbesondere das Potenzial für dynamische Preistarife im Verkehrssektor sowie die Einführung einer Straßennutzungsgebühr als Alternative zur Besteuerung von Kraftstoffen.

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