Mitarbeiter*innen

Thorsten Heimann, Dipl.-Päd. und Dipl. Soz.-Päd. (Doktorand)

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Institut für Soziale Arbeit
Lipezker Str. 47
03048 Cottbus

T +49 (0) 355 5818 435
F +49 (0) 355 5818 409
Thorsten.Heimann(at)b-tu.de

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Kurzbiographie

Thorsten Heimann ist seit dem Sommersemester 2020 an der b-tu als Akademischer Mitarbeiter auf einer Qualifizierungsstelle bei Prof. Dr. Juliane Noack Napoles beschäftigt. Er hat nach Abschluss seines Sozialpädagogikstudiums zunächst in der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit und danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Achim Trube im Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen im Bereich Arbeitsmarktforschung gearbeitet. Nach seiner Umsiedlung nach Kanada war er dort in der Unterstützung Arbeitsloser und Arbeitssuchender und als psychologischer Berater in privater Praxis tätig. In den letzten Jahren, vor der Rückkehr nach Deutschland nahm Herr Heimann zusätzlich neue kreative Herausforderungen als Schauspieler und Stand-In in Film- und Fernsehproduktionen in Vancouver wahr.

Forschungsinteressen

Herr Heimann ist insbesondere interessiert an der zukünftigen Entwicklung von Arbeits- und Organisationsstrukturen hinsichtlich weiterer technischer Entwicklungen und Arbeitsmodellen und wie diese unseren (Arbeits-) Alltag beeinflussen (werden). Da aller Fortschritt dazu gedacht ist, das Leben „besser“ zu machen, motivieren ihn Fragestellungen, ob eine jeweilige Verbesserung das Leben aller gelingender zu gestalten vermag. Zur Beantwortung dieser Fragestellungen sind die Erforschung und Erarbeitung alternativer (gesellschaftlicher) Arbeits- und Lebensmodelle zur Gestaltung eines nachhaltigen und gelingenden Lebens notwendig.

Veröffentlichungen

  • Heimann, Thorsten; Noack Napoles, Juliane (2021): Transformationsprozesse eudaimogenetisch gestalten, in: Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (Hrsg.): Soziale Arbeit 09.2021, S. 330-337.
  • Heimann, Thorsten (2021): Erwachsensein und Arbeit – ein (utopischer) Ausblick, in: Noack Napoles, J./Schemmann, M./Zirfas, J. (Hrsg.) (2021): Pädagogische Anthropologie der Erwachsenen. Beltz Juventa Verlag.
  • Heimann, Thorsten (2020): Rezension zu: Birgmeier, Bernd; Mührel, Eric; Winkler, Michael (Hrsg.): SozialpädagogischeSeitensprünge – Einsichten von außen, Aussichten von innen: Befunde und Visionen zur Sozialpädagogik, in: socialnet.de/rezensionen/26485.php.
  • Heimann, Thorsten; Setter Robert (2006): Oceanside Service Excellence Research Project – Final Report, Parksville (formals erhältlich auf der Internetseite des Parksville and District Chamber of Commerce).
  • Heimann, Thorsten (2002): Qualitätserfassung am Beispiel der Berufsberatung – ein Forschungsprojekt, in: Si:So, 7. Jhg., Heft 1/2002, S. 60-65.
  • Trube, Achim; Heimann, Thorsten (2002): BeQuEr – Beratungs-Qualitäts-Erfassung – Endbericht über die Pilotstudie zur Entwicklung eines Instrumentariums zur Qualitätssicherung in der Berufsberatung der Arbeitsverwaltung, Siegen (ZPE Universität Siegen).
  • Nordmann, Elmar; Heimann, Thorsten (1994): Rockmusik und Jugend – Der Bandworkshop als sozialpädagogisches Arbeitsfeld, Münster (Lit).
Anne Pesch, Erstes Staatsexamen Lehramt (Doktorandin)

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Kurzbiographie

Anne Pesch ist seit dem Wintersemester 2020/21 an der b-tu am Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften in der Sozialen Arbeit beschäftigt und hat sich im Oktober 2020 erfolgreich um ein GradV-Stipendium der Graduate Research School für ihre Doktorarbeit beworben.
Sie hat an der Universität zu Köln Pädagogik, Deutsch und Philosophie studiert. Während ihres Studiums und nach dem Abschluss des Ersten Staatsexamens war sie als Honorarlehrkraft sowie als redaktionelle Mitarbeiterin und Autorin (Deutschlandfunk und Bildungsverlag EINS / Westermann Gruppe) tätig und hat an den Arbeitstreffen der Humanities for Education Cologne (HEC) teilgenommen. Sie hat sich insbesondere mit Fragen der Allgemeinen Pädagogik, Anthropologie und Bildungsphilosophie beschäftigt. Neben ihrer Tätigkeit an der b-tu arbeitet sie für den Deutschlandfunk.

Forschungsinteressen

  • Allgemeine Pädagogik
  • Pädagogische Anthropologie
  • (Leib-)Phänomenologie
  • Technik und digitale Transformation
  • Eudaimogenese

Dissertation Körper, Leiblichkeit und die technische Transformation

Die technische Transformation und Etablierung digitaler Technologien berühren menschliche Selbst-, Mit- und Weltverhältnisse fundamental. Hält man sich die Entwicklung von Pflegerobotern oder Brain-Computer-Interfaces vor Augen, wird schnell deutlich, dass dabei auch der Körper bzw. der Leib betroffen ist.

In der Traditionslinie der Phänomenologie wird der Begriff des Körpers von dem des Leibes unterschieden. Während „Körper“ das materiale, mess- und sichtbare „Körperding“ beschreibt, ist die Perspektive der Leiblichkeit eine nicht-dualistische. Der Leib ist ein allgemeines Medium zur Welt. Wir haben einen Körper, durch unseren Leib sind wir zur Welt und in der Welt situiert. Der Leib ist ein Grundphänomen und immerzu an der Konstitution anderer Phänomene beteiligt. Das gilt auch, wenn wir digital kommunizieren, auf dem Smartphone Google bedienen oder ein Computerspiel spielen.

Die technische Transformation bringt andere leibliche Erfahrungen mit sich. Es gibt neue Herausforderungen und Gefährdungen. Die Nutzung von digitalen Medien konfrontiert mit neuen Formen von Materialität und Räumlichkeit, die umfassende, auch kulturhistorische Transformation führt zu neuen Vorherrschaften, was Wahrnehmungsmuster und sinnliche Wahrnehmung betrifft, es gibt andere Formen der Sozialität.

Auf der Basis von theoretischer Arbeit und Feldstudien soll ein genauerer Blick auf die verschiedenen Dimensionen geworfen werden, die systematisch mit Körper- bzw. Leiblichkeit verknüpft sind, und aktuelle Formationen von Leib-Technik-Verhältnissen aus phänomenologisch-anthropologischer Perspektive untersucht werden. Dabei geht es sowohl um die konkrete „Mensch-Technik-Interaktion“ als auch um Phänomene, an denen ein Wandel von leiblichen Bezügen deutlich wird, die außerhalb des konkreten Umgangs mit Medien und Technik liegen („Aus- und Rückwirkungen“).

Das Promotionsprojekt wird ab April 2021 mit einem GradV-Stipendium der Graduate Research School (GRS) gefördert.

Dr. phil. Patricia Falasca (CAPES-PrInt Projekt)

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Patricia.Falasca(at)b-tu.de

Kurzbiographie

Frau Patrícia Falasca hat Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Romanistik und Deutsch als Fremdsprache an der UNESP-Araraquara in São Paulo/Brasilien studiert. Nach dem Bachelorabschluss hat sie im Bereich Identität und Fremdsprachenlernen geforscht (Master – Unesp/Araraquara) und später auch zum Zusammenhang von Fremdsprachenlernen, Identität und argumentativen Aktivitäten im Unterricht für Deutsch als Fremdsprache (Doktorarbeit – UNESP/Araraquara; Herder Institut/Universität Leipzig). Sie verfügt über dreizehn Jahre Erfahrung in der Lehre von Fremdsprachen. In den letzten Jahren interessiert sie sich für die Beziehung zwischen Sprache(n), Frauenidentität und Gesundheit.

Informationen zum CAPES-PrInt-Projekt (Portugiesisch).

Forschungsinteressen

  • Deutsch als Fremdsprache und Identitätsentwicklung
  • Interkulturalität
  • Eudaimogenese, Sprache und Frauenidentität/Frauengesundheit

Veröffentlichungen

  • Falasca, Patrícia; Noack Napoles, Juliane (i.V.): A perspectiva bakhtiniana e a questão da identidade no processo de aquisição/aprendizagem de línguas estrangeiras / The bakhtinian perspective and the identity issue in the foreign language acquisition/learning process. In: Bakhtiniana. Revista de Estudos do Discurso.
  • Falasca, Patrícia (2021):Fremdsprachen im Erwachsenenalter lernen: Argumentation als didaktisches Mittel und die Identität der Lernenden. In: Noack Napoles, Juliane/Schemmann, Michael und Jörg Zirfas (Hrsg.): Pädagogische Anthropologie der Erwachsenen. Beltz Juventa Verlag, S. 192-203.
  • Noack Napoles, Juliane/Patrícia Falasca (2020): Generatividade e eudaimogênese em tempos de pandemia. In: Eiras Coelho Soares, Ana Carolina/de Almeida Santos Cidade, Camilla/Clemente Cardoso, Vanessa (Hrsg.): Maternidades plurais. Os diferentes relatos, aventuras e oceanos das mães cientistas na pandemia. Bindi Acadêmico, S. 472-480. 
  • Falasca, Patrícia (2017): “Eu disse tudo isso em alemão, mas em português penso totalmente diferente”: identidade e argumentação na sala de aula de língua estrangeira. Doktorarbeit. Unesp-Araraquara.
  • Falasca Patrícia; Del Ré, Alessandra (2016): Aquisição/aprendizagem de língua estrangeira: subjetividade e desdobramentos de identidades. In: Marianne Carvalho Bezerra Cavalcante; Márcio Martins Leitão; Paulo Vinicius Ávila Nóbrega; Gitanna Brito Bezerra; Thalita Maria Lucindo Aureliano; Giorvan Ânderson dos Santos Alves (Hrsg..). Questões em Aquisição da Linguagem e Psicolinguística Multimodalidade, Interacionismo e Patologias da linguagem. 1ed.João Pessoa: Mídia Gráfica e Editora, 2016, v. 2, S. 394-419.
  • Falasca, Patrícia (2015): Aprendizagem de língua estrangeira e argumentação em sala de aula: a perspectiva dialógica e discursiva em foco. In: Revista Leitura (UFAL), v. 1, S. 23-40.
  • Falasca, Patrícia (2014): Aprendizagem de línguas estrangeiras e desdobramentos identitários. 1. ed. Saarbrücken: Novas Edições Acadêmicas.
  • Marchezan, Renata Coelho; Falasca, Patrícia; Bueno, Rafaela Giacomin (2014): Aquisição/Aprendizagem de língua estrangeira e as contribuições bakhtinianas. In: Del Ré, Alessandra; De Paula, Luciane; Mendonça, Marina Célia (Hrsg). A linguagem da criança: um olhar bakhtiniano. 1ed. São Paulo: Editora Contexto, v. 1, S. 95-111.
  • Falasca, Patrícia; Silva, Amanda de Oliveira; Krause-Lemke, Cibele (2014): Aquisição/aprendizagem de língua estrangeira. In: Alessandra Del Ré; Luciane de Paula; Marina Célia Mendonça. (Hrsg.). Explorando o discurso da criança. 1ed.São Paulo: Contexto, v. 1, p. 145-162.