Aktuelle Publikationen

Neuerscheinung: Stadtplanung. Keine Siedlungen, sondern Quartiere

DU (904) Dezember 2020
Konzeption: Vittorio Magnago Lampugnani, Wolfgang Sonne und Sylvia Claus
98 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-907315-03-3

http://www.du-magazin.com

Neuerscheinung: Ströme und Zonen. Eine Genealogie der „funktionalen Stadt“

Autorin: Christa Kamleithner
Birkhäuser, Basel 2020 (Bauwelt Fundamente 167)
376 Seiten, 80 Abbildungen
ISBN 978-3-0356-2049-8

Die „funktionale Stadt" wurde mit dem vierten CIAM-Kongress 1933 zur wirkmächtigen Formel für den Städtebau des 20. Jahrhunderts. Doch das Konzept war zu diesem Zeitpunkt bereits in die Jahre gekommen. Es ist auch weniger eine Erfindung von Architekten als das Ergebnis eines Abstraktionsprozesses, an dem Statistiken, thematische Karten und ökonomische Modelle maßgeblichen Anteil hatten.
Das Buch erzählt die Geschichte des modernen Städtebaus erstmals als Wissensgeschichte und zeichnet die Vorgeschichte der „funktionalen Stadt" nach, die weit ins liberale 19. Jahrhundert zurückreicht: Das Bild der Stadt als Organismus, der sich in Zonen gliedert und von Verkehr durchströmt wird, erweist sich so als ein Denkmuster marktgläubiger Reformer, das dann im 20. Jahrhundert durch den Staat umgesetzt wurde.

Weitere Informationen auf der Verlagswebsite
 

Neuerscheinung: Städtebau als politische Kultur. Der Architekt und Theoretiker Hans Bernoulli (1876–1959)

Hrsg.: Sylvia Claus, Lukas Zurfluh
Gestaltung: Philippe Mouthon
gta Verlag, Zürich 2018

Beiträge: Hubertus Adam, Sylvia Claus, Katia Frey und Eliana Perotti, Bettina Held, Dorothee Huber, Jörg Kuhn, Bruno Maurer, Riccardo Rossi, Lukas Zurfluh
sowie Alumni des Master of Advanced Studies-Programms in Geschichte und Theorie der Architektur, ETH Zürich

384 Seiten, 356 Abbildungen
ISBN 978-3-85676-353-4


Architektur ist kein Selbstzweck! So könnte die Maxime lauten, nach der Hans Bernoulli (1876–1959) sein Leben und Wirken ausgerichtet hat. Ob als Städtebauer, Hochschullehrer, Theoretiker, Publizist, Vertreter der Freiwirtschaftsbewegung, Unternehmer oder Nationalrat – der international aktive, brillante wie streitbare Basler Architekt sah in seinem facettenreichen, komplexen Schaffen stets einen Beitrag zum gesellschaftlichen Ganzen.
Indem er politisches Ethos mit architektonischer Qualität verband, avancierte er zu einem Pionier des Kleinwohnungs- und Siedlungsbaus. Er verurteilte die renditeorientierte Spekulation mit Grund und Boden und warnte vor deren sozialen Folgen, ein immer noch brisantes und heute mehr denn je aktuelles Problem. Die Lösung lag für ihn in der Kommunalisierung des Bodens und einer genossenschaftlichen Struktur des Zusammenlebens.
Weitere Informationen 
Rezension in Archithese

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