Auswahl

BAUHAUS: 1919 - 1933; Reform und Avantgarde

Autorin: Magdalena Droste
Hrsg.: Peter Gössel
TASCHEN Verlag, Köln 2015
Reihe: Architektur

96 Seiten, zahlr. Ill., graph. Darst.
ISBN 978-3-8365-6011-5  (Ausgabe: Deutsch)
ISBN 978-3-8365-6014-6  (Ausgabe: Englisch)
ISBN 978-3-8365-6013-9  (Ausgabe: Französisch)
ISBN 978-3-8365-6012-2  (Ausgabe: Spanisch)

"Dieser Band feiert die Innovationskraft der Bauhaus-Bewegung, die die Moderne mit ihren avantgardistischen Ideen befeuerte und in der Kunsterziehung auf umfassende Freiheit des künstlerischen Ausdrucks sowie die Verbindung von Funktion und Ästhetik setzte."

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Wassily Kandinsky. Lehrer am Bauhaus

Hrsg. von Magdalena Droste
Bauhaus-Archiv, Museum für Gestaltung, Berlin 2014

194 Seiten, zahlr. farb. und s/w Abb.
ISBN 978-3-922613-50-3
ISBN 978-3-922613-51-0 (englische Ausgabe)

Wassily Kandinsky, der berühmte Pionier der abstrakten Kunst, unterrichtete von 1922 bis 1933 am Bauhaus - so lange wie kein anderer Bauhaus-Meister. „Wassily Kandinsky – Lehrer am Bauhaus“ stellt seine Lehre nun detailliert vor. In dieser Zeit entwickelte Kandinsky seine kunsttheoretischen Ideen, die er bereits in seiner Schrift „Über das Geistige in der Kunst“ (1912) veröffentlicht hatte, weiter und lehrte in der Werkstatt für Wandmalerei, der Grund- und Hauptlehre sowie der Freien Malklasse des Bauhauses. Die Publikation umfasst vier Fachbeiträge mit insgesamt 200 Abbildungen von Unterrichtsmanuskripten und -materialien des Bauhaus-Lehrers, Praxisübungen und Mitschriften seiner Schüler sowie zahlreiche Originalfotografien. Biografien von Kandinsky und seinen Schülern sowie eine Auswahlbibliografie runden die Darstellung ab.

 


z.B. Humboldt-Box.

Zwanzig architekturwissenschaftliche Essays über ein Berliner Provisorium

Hrsg. von Sabine Ammon, Eva Maria Froschauer, Julia Gill, Constanze A. Petrow
und dem Netzwerk Architekturwissenschaft
transcript-Verlag, Bielefeld 2014
Reihe: Urban Studies

214 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-2671-1

Nicht Sujet, sondern Vehikel: Anhand der Humboldt-Box in Berlin erproben die Autorinnen und Autoren dieses Bandes, was eine interdisziplinär betriebene Architekturwissenschaft leisten kann. Neugierig nähern sie sich dem umstrittenen temporären Bauwerk auf dem Schlossplatz und reagieren mit überraschenden Antworten auf Fragen, die sich an diesem zentralen Ort der Hauptstadt als einem Exempel für die Theorie des städtischen Palimpsests entzünden. Mit essayistischer Leichtigkeit und wohltuender Distanz zur ideologisch aufgeladenen »Schlossdebatte« entfaltet sich ein Kaleidoskop der Lesarten zeitgenössischer Architektur in ihrem städtisch-diskursiven Umfeld.

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„Entartete Baukunst“? Zum Umgang mit dem Neuen Bauen 1933–1945

Anke Blümm
Wilhelm Fink Verlag, München 2013
Reihe: Schriften der Berliner Forschungsstelle „Entartete Kunst“

485 Seiten, 144 s/w Abb.
ISBN 978-3-7705-5588-8

Galt das Neue Bauen der Weimarer Republik im Nationalsozialismus als „entartet“? Die Frage liegt nahe, da die avantgardistische Architektur seit ihrem Entstehen genauso umstritten war wie z.B. moderne Malerei und Literatur, die nach 1933 als „entartet“ verfemt wurden.
Die Analyse enthüllt in exemplarischer Weise die Widersprüche zwischen Ideologie und Praxis im NS-Staat, deren Ursache im Wesen der Architektur als komplexem Zusammenspiel von Kunst, Nutzung und Wirtschaftsfaktor liegt.

(2014 ausgezeichnet mit dem Theodor-Fischer-Preis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München)

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Wissenschaft Entwerfen

Vom forschenden Entwerfen zur Entwurfsforschung der Architektur

Hrsg. von Sabine Ammon und Eva Maria Froschauer
Wilhelm Fink Verlag, München 2013
Reihe: eikones

488 Seiten, 53 s/w Abb., 23 farb. Abb.
ISBN 978-3-7705-5521-5

Kann Entwerfen eine Wissenschaft sein und wie lässt sich Entwerfen wissenschaftlich erforschen?
Auch in der Architektur nehmen aufgrund hochschulpolitischer Veränderungen die Bestrebungen zu, dem Entwerfen den Status des Forschens zu sichern und es als wissenschaftliches Verfahren zu adeln. Zugleich herrscht hohe Unsicherheit darüber, wie sich die komplexe Tätigkeit des Entwerfens methodisch überhaupt erschließen und einer systematischen Bearbeitung zugänglich machen lässt. Damit drängen sich Fragen nach den Bedingungen und Möglichkeiten einer genuinen Entwurfsforschung auf. In der Suche nach Antworten versammelt der Band interdisziplinäre Beiträge, die einen Querschnitt aktueller Entwurfsforschung abbilden und Konturen einer künftigen Entwicklung umreißen.

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Mythos Bauhaus

Hrsg. von Anja Baumhoff und Magdalena Droste
Reimer Verlag, Berlin 2009

366 Seiten, 120 s/w Abb., 11 farb. Abb.
ISBN-13: 978-3496-01399-0

Das Bauhaus gehört heute zum festen Bestand der „klassischen Moderne“. Es steht für Fortschrittlichkeit, Rationalität, Gleichheit der Geschlechter, konkurrenzlose Kooperation, aber auch für Resistenz gegen den Nationalsozialismus und eine internationale Rezeption. Neuere Forschungsansätze relativieren dieses scheinbare Wissen als Teil der Mythenbildung der Moderne.
Drittmittelgeförderte Publikation, die gemeinsam von Magdalena Droste (BTU) und Anja Baumhoff (Loughborough Universtiy, UK) herausgegeben wird, und deren Beiträge auf die gleichnamige, international besetzte Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZIF) der Universität Bielefeld im November des vergangenen Jahres zurückgehen.
Der Sammelband erschien zum 90. Gründungsjubiläum des Bauhauses 2009, dem mit einer von den drei deutschen Bauhaus-Institutionen gemeinsam kuratierten Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau Rechnung getragen wurde.

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