Herausgeber_innen der Reihe:

Prof. Dr. Jörn Ahrens (Kultursoziologe, JLU Gießen)
Prof. Dr. Heinrich Kirschbaum (Slawist, HU Berlin)
Prof. Dr. Ursula von Keitz (Literatur- und Filmwissenschaftlerin, Filmmuseum Potsdam)
PD Dr. Dr. Peter Klimczak (Medienwissenschaftler, BTU Cottbus)
Prof. Dr. Lars Koch (Literatur- und Medienwissenschaftler, TU Dresden)
Prof. Dr. Christer Petersen (Literatur-, Film- und Medienwissenschaftler, BTU Cottbus)
Prof. Dr. Schamma Schahadat (Slavistin, Universität Tübingen)
Prof. Dr. Kerstin Stutterheim (Filmwissenschaftlerin, Bournemouth University)
Prof. Dr. Florentine Strzelczyk (Kulturwissenschaftlerin, University of Calgary)
Prof. Dr. Dirk Uffelmann (Slavist, Universität Passau)


Konzept der Reihe:

Da bislang in deutscher Sprache keine breitenwirksamen Publikationen zum osteuropäischen Film vorliegen, werden ab 2015 in einem Zweijahresrhythmus ca. 25 wissenschaftlich fundierte, aber allgemein verständliche Beiträge zu Filmklassikern jeweils eines osteuropäischen Landes in Form eines Sammelbandes herausgegeben. Die einzelnen Beiträge sollen  sowohl das ›Individuelle‹ als auch das ›Repräsentative‹ des besprochenen Filmklassikers herausstellen: Da Filme kulturelle Artefakte sind, spiegeln sie neben ihren spezifischen Geschichten, Plots und Themen auch die Kultur des jeweiligen Landes wider.

Im ersten Jahr wurden die ›Klassiker des polnischen Films‹ behandelt, in den darauffolgenden Jahren stehen Russland (in zwei Bänden) Tschechien und die Slowakei, Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten sowie Rumänien und Ungarn im Fokus. Ziel der Reihe ist es, so die Filmproduktion sämtlicher osteuropäischer Nationen einem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen.

Als Autoren werden sowohl national und international etablierte Vertreter ihres Faches als auch Fachjournalisten und Filmschaffende eingeladenDie Herausgeber der einzelnen Bände wechseln, um eine optimale Betreuung der einzelnen Länderschwerpunkte zu ermöglichen. Alle Aufsätze erscheinen (zum Teil auch als Übersetzungen) in deutscher Sprache.

Drei bis vier der Beiträge eines Bandes werden zudem im Rahmenprogramm des Festivals des osteuropäischen Films (Filmfestival Cottbus) präsentiert. Dieses Filmfestival stellt mit über 20.000 Besuchern das führende Festival des osteuropäischen Films im deutschsprachigen Raum dar, sodass durch die Vorträge ein entsprechendes Plenum für die Bände und die Reihe garantiert ist und umgekehrt das Festival um eine wissenschaftliche Annäherung an die osteuropäische Filmproduktion bereichert wird.


Testimonials:

«Die Texte im Buch machen in der Tat neugierig. Sie wirken sachkundig, erzählen den Plot, verorten die Regisseure in einem Kontext. (...) Empfehlenswert.» ~Hans Helmut Prinzler

«Für erste Beschäftigungen mit dem polnischen Kino, seiner Ästhetik und Semantik sowie seinen kulturellen Hintergründen ist das Buch besonders zu empfehlen (...) die Beiträge sind verständlich geschrieben (...).» ~www.polen-pl.eu

«Man darf den Herausgebern [der Reihe] einen langen Atem wünschen: Mit jedem neuen Band würde eine Lücke auf dem deutschen Filmbuchmarkt geschlossen.» ~FILMDIENST

«Mit dem vorliegenden Sammelband [...] ist im Schüren Verlag eine weitere kritische Bewertung des osteuropäischen Spielfilms in Europa erschienen. Damit wurde [...] ein weiterer wirkungsvoller Akzent gesetzt.»