Das Projekt ist eine Kooperation zwischen den Firmen ZytoVision GmbH (Bremerhaven), GA Generic Assays (Dahlewitz) und MEDIPAN GmbH (Dahlewitz), dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH und der BTU Cottbus-Senftenberg und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Es handelt sich um ein dreijähriges Vorhaben, welches am 01. September 2016 begann und am 31. August 2019 enden wird.

Projektbeschreibung

In dem BMBF-Verbundprojekt „FISHng“ entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Fachgebiet der Multiparameterdiagnostik der BTU Cottbus-Senftenberg zusammen mit den Kooperationspartnern eine neue, innovative, digitale Plattform für die verbesserte Diagnostik von Tumoren. Das Pilotprojekt unterstützt die wirtschaftliche und technologische Entwicklung in den Regionen Berlin-Brandenburg und Norddeutschland/Bremen. Weiterhin trägt der Verbund zu einem überregionalen strukturellen Wachstum und der Vernetzung der Regionen bei. In diesem Projekt bündeln sich Kompetenzen aus der Grundlagenforschung, der wirtschaftlich orientierten Entwicklung, sowie der Produktions- und Vermarktungsstärke.

Die Fluoreszenz-in situ-Hybridisierung ist als hochsensitive und hochspezifische Methode zum Nachweis von Nukleinsäuren ein wichtiges Werkzeug in der Diagnostik und Forschung. Mit Hilfe dieser Methode ist der direkte Nachweis von genetischen Modifikationen in Zellen möglich. Diese findet auch Anwendung in der Diagnostik verschiedenster Tumorerkrankungen und liefert entscheidende Hinweise für die Therapie. Die Untersuchung von FISH-Präparaten erfolgt in der Routine zumeist manuell durch geschultes Personal am Mikroskop. Um den Aufwand gering zu halten, werden lediglich Teilbereiche der Gewebeschnitte mit insgesamt nur wenigen Zellkernen ausgewertet. Dennoch ist diese Prozedur zeitaufwändig, bindet gut ausgebildetes Personal und bringt eine hohe Intra- und Interobserver-Variabilität mit sich.

Ziel dieses Projektes ist es, durch Entwicklung einer automatisierten und standardisierten Technologieplattform für die FISH-Analytik eine deutliche Verbesserung der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse sowie eine erhebliche Zeit- und Kostenreduktion bei der Auswerteprozedur zu erzielen. Dazu soll mit Hilfe der an der BTU Cottbus-Senftenberg entwickelten Fluoreszenzmikroskopie-basierten VideoScan-Technologie eine Methode zur vollautomatischen Erfassung und Auswertung der Ergebnisse entwickelt werden. Bei der von Forschern aus der Arbeitsgruppe der Projektleiter Prof. Dr. Peter Schierack und Dr. Stefan Rödiger entwickelten Imaging-Plattformtechnologie werden Methoden der digitalen Bildverarbeitung und der statistischen Bioinformatik genutzt, die somit eine essentielle Rolle in diesem interdisziplinären Verbundvorhaben einnehmen. Weiterhin soll es innerhalb dieses Projektes ermöglicht werden, mehrere Gen-Defekte gleichzeitig in die Analyse einzubeziehen und so zeitnah ein umfangreicheres Bild der Krankheit zu erhalten. Um diese Multitargetansätze zu ermöglichen, werden im Rahmen des Verbundvorhabens zusammen mit den Kooperationspartnern innovative Mischfarbensonden etabliert und evaluiert. Neben anspruchsvollen Untersuchungen in der Tumordiagnostik können damit auch bakterielle Infektionen nachgewiesen werden.

Kontakt

Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus - Senftenberg

Fakultät für Umwelt und Naturwissenschaften

Universitätsplatz 1

01968 Senftenberg

Prof. Dr. habil. Peter Schierack (Projektleiter)

E-Mail: peter.schierack(at)b-tu.de

Dr. Stefan Rödiger (Projektleiter)

E-Mail: stefan.roediger(at)b-tu.de

Juliane Schiebel (Arbeitsgruppenleiterin)

E-Mail: juliane.schiebel(at)b-tu.de

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