In der Forschung arbeitet das Fachgebiet Stadtplanung zurzeit an drei Themenbereichen:

Urbane Polarisierungsprozesse - Schrumpfung, Wachstum und Segregation

Stadtentwicklungsprozesse polarisieren sich zunehmend und sind immer mehr von globalen Dynamiken wie dem Klimawandel, Migrationsbewegungen und Wirtschaftsbeziehungen geprägt, selbst im Bereich der Klein- und Mittelstädte sowie ländlichen Räumen, die einen der räumlichen Schwerpunkte des Fachgebiets darstellen. Der Umgang mit sich polarisierenden Raumentwicklungen ist unterschiedlich: Neben Politiken des Ausgleichs ungleicher Raumentwicklung wird der Entwicklung von lokalen Strategien der Stadt- und Regionalentwicklung eine zunehmende Bedeutung zugesprochen. Bei diesen kommt stadtplanerischen Projekten oft eine Schlüsselrolle zu. Im Rahmen dieses Themenfelds soll ein vergleichendes kontextsensibles Verständnis der Rolle des Stadtplanung bei urbanen Transformationsprozessen entwickelt werden, das deutlich macht, welche Gestaltungs- und Steuerungsmöglichkeiten es gibt und wo die Grenzen stadtplanerischer Interventionen auf lokaler und regionaler Ebene gegenwärtig liegen, bzw. wie diese neu verhandelt werden können. 

Ideale, Normen und Standards in der Stadtplanung - Aushandlungen über urbane Zukünfte

Ziel dieses Themenbereichs ist es, ein tieferes interdisziplinäres Verständnis für die Veränderungsprozesse und das Zustandekommen von Idealen, Normen und Standards im Bereich der Stadtentwicklung und -planung zu gewinnen. Diese Paradigmen können sich sowohl auf materiell-räumliche, als auch auf immaterielle Aspekte beziehen und verändern sich über die Zeit. Als besonders produktiv erscheint die Fokussierung auf Stadt und Entwicklung als umkämpfte, konflikthafte Prozesse, da genau in Momenten des Konflikts verschiedene Interessen, Stakeholder, Wissensgebiete, sowie Interpretationen von Problemlagen und alternative Lösungsvorschläge zum Vorschein kommen. 

Wandel des Berufsfelds und universitäre Lehre in Architektur und Stadtplanung

Im Spannungsfeld zwischen oft konstatierten Krisen von Architektur und Planung und einer in den letzten Jahren aufgekeimten Debatte zum Berufsfeld und der Ausbildung, widmet sich dieses Themenfeld intensiven Rück- und Ausblicken in das Berufsfeld des Planens und Bauens und die universitäre Lehre in Architektur, Städtebau und Stadtplanung. Dazu zählt auch die empirische Forschung zu gegenwärtigen Arbeitsverhältnissen und Berufspraktiken in Architektur und Stadtplanung.  

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