Wissenschaftliche Mitarbeiter

Dr. Suzana Alpsancar

Dr. Suzana Alpsancar Akademische Mitarbeiterin

Suzana Alpsancar studierte Philosophie, Germanistische Sprachwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte und Informatik in Chemnitz und Alicante. Von 2007 bis 2010 gehörte sie dem Graduiertenkolleg „Topologie der Technik“ der TU Darmstadt an und promovierte 2010 in Darmstadt mit einer technikphilosophischen Arbeit zu den Computerkonzepten von Vilém Flusser und Mark Weiser.

Als Post-Doc forschte sie an der TU Darmstadt und ging als Visiting Fellow an die Yale University zu Prof. Dr. Seyla Benhabib und Prof. Dr. Karsten Harries. Darüber hinaus war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Forschungsverbund „Die Sprache der Biofakte“ an der TU Braunschweig und im BMBF-Projekt „KIVA VI: Entwicklung Interdisziplinarität“ und an der TU Darmstadt tätig. Von Oktober 2016 bis September 2018 leitete sie als Gastprofessorin das Arbeitsgebiet „Technikphilosophie“ an der BTU Cottbus-Senftenberg. Seit Oktober 2018 ist Suzana Alpsancar Akademische Mitarbeiterin am Fachgebiet Allgemeine Technikwissenschaft an der BTU Cottbus-Senftenberg.

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Dr. Suzana Alpsancar
Lehrgebäude 10, Raum 130b
Erich-Weinert-Str. 1
03046 Cottbus

suzana.alpsancar(at)b-tu.de


Sprechzeiten

Forschungssemester! – Aktuell keine Sprechzeiten


Forschungsgebiete
 
Technik als Wissenskultur
  • Computerisierung von Wissenskulturen
Ethisches und politisches Handeln
  • Theoriegeschichte des Technikdeterminismus
  • Technikethik
    (z. B. informatisierte Handlungsumgebungen wie AAL, Smart Cars)
Zukunftsnarrative
  • Theorie und Geschichte der Technikfolgenabschätzung/-Bewertung
  • Computervisionen (Vilém Flusser, Mark Weiser)

Associate Professor Dr. Ingmar Lippert

Associate Professor Dr. Ingmar Lippert

Wie treffen sich das Digitale und das Soziale? Dieses Interesse treibt Ingmar Lipperts Forschung an. Ingmar Lippert untersucht die situierten Politiken im Herzen der „Digitalen Gesellschaft“, er analysiert die Strukturen und detaillierten Zusammenhänge zwischen Macht, Wissen, Technologie und Gesellschaft.

Inbesondere fokussiert er seine Forschung auf Datenpraktiken und die Politik durch, und in, Daten – in den sich teilweise überlappenden empirischen Domänen von Umwelt und Technik. Ingmar Lippert fragt wie Menschen Daten „gut“ praktizieren; er hinterfragt wie Werte und Verpflichtungen in Datenmanagement und -governance eingebettet sind; und er analyisiert problematisierend wie Wissen durch digitale Systeme formiert werden, auch durch deren „Bugs“, Reibungen und reibungslosen Integrationen.

Ingmar Lipperts Forschung interagiert mit, und zieht sich durch, Soziologien der Technik, der Umwelt und (Nicht-)Nachhaltigkeit und von Wissen und Wissenschaft. Seine Arbeit nutzt Science and Technology Studies (STS), welche er in einem transdisziplinären Modus heranzieht um mit Daten- und Wissenspraktizierenden, die er untersucht, zusammen zu arbeiten.

Als Associate Professor an der IT University of Copenhagen in der Technologies in Practice Research Group, ist er Ko-Leiter des Projektes Socio-Cultural Carbon und beforscht in diesem Rahmen sowohl Umweltmonitoring und-berichterstattung als auch Energiegovernance im Verhältnis zu Autochthonen Umweltwissen. Das Interesse an Umweltwissen brachte ihn zur BTU, wo er die Verhältnisse zwischen Wissen, Technik und Kohle beforscht. Als Senior Visiting Research Fellow im Museum für Naturkunde Berlin, im Bureau for troubles, analysiert er die Infrastruktur der Umweltberichterstattung der Europäischen Union.

Frühere Stationen von Ingmar Lippert waren eine Assistant Professorship an der IT University of Copenhagen and ein Lectureship am Tembusu College der National University of Singapore. Er ist in der Soziologie promoviert mit einer Dissertation zu Enacting Environments: An Ethnography of the Digitalisation and Naturalisation of Emissions, die er zwischen der Universität Augsburg und Lancaster University verfasste. Mehrmals war er als Research Fellow und Gastwissenschaftler an dem Institute of Advanced Studies of Science, Technology and Society (Graz) und an dem Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF, Bielefeld).

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Associate Professor Dr. Ingmar Lippert
Lehrgebäude 10, Raum 130b
Erich-Weinert-Str.
03046 Cottbus

ingmar.lippert(at)b-tu.de
www.ingli.de


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Nur nach Vereinbarung


Forschungsgebiete
 
Technik als Wissenskultur
  • „Digitale Gesellschaft“ (Datenbanken; Überlappungen von kleinen und großen Daten; Qualkulation and Datenpraktiken; Monitoring und Zurechenbarkeit)

  • Soziologische Theorien zur Problematisierung von Technik/Wissen (Praxistheorien, insbesondere Pierre Bourdieu; Feministische Analysen der Technikwissenschaften; (Post)Akteur-Netzwerk Theorie, inbesondere ontologische und ontische Politik; Performativität der Ökonomie; Diskurs- und Dispositifanalyse)

  • Sozialwissenschaftliche Methoden als Technik (Methodgraphie; Arbeitsplatzethnografie; Experimentelle digitale Methoden)

Umweltanthropologie
  • (Nicht-)Nachhaltigkeit; Umweltmanagement; Umweltgovernance

  • Umweltmonitoring

  • Umwelt als Infrastruktur

  • „Carbon“, CO2e und Kohle

  • Biodiversität und Pflanzen

  • Ökosystemdienstleistungen und Naturkapital

Dr. Mario Marino

Dr. Mario Marino Akademischer Mitarbeiter

Mario Marino hat das Studium der Philosophie an der Universität Pisa mit einer Arbeit zu Herders Anthropologie und Sprachphilosophie abgeschlossen. Mit einer Dissertation über das Sprachursprungsproblem in der Philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts und der deutschen philosophischen Debatte des 19. Jahrhunderts hat er an der Internationalen Schule für Kulturwissenschaften „Fondazione Collegio San Carlo“ in Modena promoviert. Die Dissertation hat eine Auszeichnung der „Consulta Nazionale di Filosofia“ bekommen.

2004 bis 2010 erfolgte eine Erweiterung seiner Interessen und Kompetenzen im Bereich der Wissenschaftsgeschichte durch eine Forschungs- und Lehrtätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Technik, Medizin und Naturwissenschaften „Ernst-Haeckel-Haus“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena (SFB 482 „Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800“, Teilprojekt D3: Anthropologie und Kulturmorphologie). Daraus resultierten u. a. die Veranstaltungen von Tagungen zu Naturforschung im 18. Jahrhundert (Jena, 2006), bzw. Rasse und Rassismus in der Philosophischen Anthropologie (München, 2013) sowie die Herausgabe der „Beyträge zur Naturgeschichte“ von Johann Friedrich Blumenbach im deutschen Original (Olms-Verlag, Reihe „Historia Scientiarum“) und in italienischer Übersetzung (Mimesis Edizioni, Reihe Scienza/Filosofia).

Nach einer zweijährigen Gastprofessur an der UAM (Adam-Mickiewicz-Universität) Poznań und einer Fellowship in Residence im Kolleg „Friedrich Nietzsche“ der Klassikstiftung Weimar (mit einem Projekt zu Primo Levi als Anti-Agamben) ist er an der BTU. Gleichzeitig schloss er erfolgreich zwei italienische kumulative Habilitationsverfahren in Moralphilosophie, bzw. Geschichte der Philosophie ab. In Cottbus habilitiert er zu klimaethischen und umweltanthropologischen Themen und Positionen in der internationalen Anthropozän-Debatte.

Mario Marino kooperiert international u. a. mit folgenden Hochschulen: UAM Poznań (Lehrstuhl: Angewandte Ethik), Università di Modena e Reggio Emilia (Lehrstuhl: Moralphilosophie), Università di Bologna (Lehrstuhl: Ästhetik), Universidad Nova de Lisboa (Philosophisches Institut).

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Dr. Mario Marino
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mario.marino(at)b-tu.de


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Donnerstag, 17–18:30 Uhr
und nach Vereinbarung


Forschungsgebiete
 
Ethisches und politisches Handeln
  • Ethik und Politik im technischen Zeitalter
    (u. a. Gehlen)
  • Umwelt- und Klimaethik
  • Primo Levi als Denker
  • Machiavelli und der Machiavellismus
Umweltanthropologie
  • Anthropozän vs. Kapitalozän
  • Natur- und Umweltphilosophie
    (u. a. Herder, Marx und der Marxismus)
  • Philosophische Anthropologie (Gehlen, Alsberg, Claessens, Blumenberg)
  • Naturkatastrophen: Philosophie und Kulturgeschichte
Bilder als Instrumente
  • Bilder in der physischen Anthropologie (Blumenbach und die Rassenklassifikationen, Rassentheorien und Rassismus)
Dr. Francesc G. Rodríguez

Dr. Francesc G. Rodríguez Akademischer Mitarbeiter

Die Forschung von Francesc Rodríguez stützt sich auf die Idee, Vorstellungswelten zur gemeinsamen Schöpfung von Umweltwissen und -grundsätzen in vielfältigen menschlichen und nicht-menschlichen Kontexten zu eruieren. Seine erste Begegnung damit, die in der Forschung zu seiner Dissertation reflektiert wurde, ist die Rezeption von Umweltprüfberichten in ländlichen Gesellschaften in Wechselwirkung mit Umweltkonflikten aufgrund von Deichbauprojekten. Seine Forschung ist zum einen ein Ansatz, allgemein akzeptierte Vorstellungswelten vom Wissen im Rahmen von nachhaltiger Entwicklungspolitik zu lösen. Gleichzeitig soll eine weniger anthropozentrische Einstellung etabliert werden, um den Folgen der Klimakrise und anderen Bedrohungen der Umwelt zu begegnen.

Nach seinem Studium der Soziologie an der Universität Barcelona im Jahr 2008 erhielt Francesc Rodríguez einen Master in Geschichte, Philosophie und Wissenschaftssoziologie an der Universität Bielefeld. 2011 trat er dem Graduate Programm in Science and Technology Studies der York-Universität Kanada bei. Dort verfasste er seine PhD-Arbeit mit dem Titel: Knowing Water Worlds: a postphenomenological approach to socioenvironmental imaginaries in Costa Rica.

Francesc Rodrígues hat internationale Forschungserfahrung in vielen akademischen Kontexten. Von 2006-2008 war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter in Spanien im Rahmen des INCLUD-ED-Projekts des 6th Framework Programme der Europäischen Kommission. 2011-2013 nutzte er in Kanada sowohl Diskurs- als auch quantitative Analyse, um Tausende von Artikeln über epidemische Hirnentzündung im 20. Jahrhundert zu untersuchen. Diese Analyse fand im Kontext des Epidemic Futures Project des Social Sciences and Humanities Research Councils statt. Während seiner Arbeit an seiner Dissertation von 2013 bis 2015 führte er in Zusammenarbeit mit Las Nubes Project Conservation seinen eigenen Ansatz der Advocacy-Forschung in ländlichen Gemeinschaften innerhalb und nahe des Alexander Skutch Biological Corridors in Costa Rica durch. Schließlich leitete er in den zwei Jahren an der Hochschule Rhein-Waal eine Stakeholder-Analyse zu einem Projekt bzgl. Wasserkreislauf des ICT4Water Clusters der Europäischen Kommission.

Während seiner akademischen Karriere hatte Francesc Rodríguez die Gelegenheit, in Kursen zu den Themen Wissenschaft, Gesellschaft und Umwelt zu dozieren und Artikel in diversen Fachzeitschriften zu publizieren. Francesc Rodríguez ist Mitglied des Science and Democracy Network und der Society for Social Studies of Science sowie des Las Nubes Alumni Chapters.

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Dr. Francesc G. Rodríguez
Lehrgebäude 10, Raum 114b
Erich-Weinert-Str. 1
03046 Cottbus

f.rodriguezMansilla(at)b-tu.de


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Nur nach Vereinbarung


Forschungsgebiete
 
Technik als Wissenskultur
  • Wissenspraktiken und Mitgestaltung lokaler Auseinandersetzung mit Extraktivismus in Lateinamerika
  • Soziotechnische Vorstellungswelten von Ansätzen zur Umweltverträglichkeitsprüfung
Ethisches und politisches Handeln
  • Advocacy-Forschung
Umweltanthropologie
  • Resiliente Wasserwelten
  • Artenübergreifende Begegnungen und ihre Implikationen für Wissenspraktiken
Bilder als Instrumente
  • Visuelle Kulturen von Natur, Sozial- und Umweltrecht

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