Das TransLAB ist ein transdisziplinäres Laboratorium

Die Idee zum TransLAB ist aus der wissentlichen Beanspruchung von Wissen zur Transformation entstanden und soll im Rahmen dieser Arbeit als ein Beitrag für transformative Methoden entwickelt werden. Das TransLAB ist dabei in der ersten Anwendung ein Instrument, welches einen systematischen Übergang aufzeigt. Es wirkt als Darbietung, wie z.B. die eines Frisbees, die spielerische Konzentration und Geschick mit kreativer Ablenkung und erhöhter fixierter Aufmerksamkeit einfordert. Reflektionen zu wissenschaftlicher Didaktik und pfadabhängiger Diskussionen können dadurch als humane Notwendigkeiten erkannt werden. Das TransLAB wurde erstmalig als eine praktische Anwendung zum Nachhaltigkeitstag an der Hochschule Bochum durchgeführt (BONEWS, 2013, S. 3). Es ist eine routine- und kulturverändernde Intervention, die in Gruppen und Institutionen einen Transformationsprozess unterstützen und initiieren kann. Es ist ein Raum für Begegnungen, Dialog und Wissensaustausch. Die Beteiligten reflektieren Routinen und handeln gemeinsame Ziele aus. Gleichzeitig gewinnen sie Mut, auch alte Traditionen durch eigene neue Verhaltensweisen im organisatorischen Alltag zu ersetzen und bestehende Verhältnisse konstruktiv zu hinterfragen und langsam zu verändern. Das TransLAB hat zum Ziel, langfristige und tiefgreifende Strukturveränderungen durch die Beteiligten selbst zu erwirken und damit eine Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit zu ermöglichen.

Warum benötigen wir das TransLAB?

Wissenslücken und blinde Flecken

Es soll Voraussetzungen für den gegenwärtigen oder für den zukünftigen Markt durch akademische Bildung schaffen. Wir denken, dass das TransLAB hilft, den zukünftigen Markt zu erkennen, wie Otto Scharmer es in Theory U mit "von der Zukunft her führen" sagt. Studierende erhalten Wissen aus anderen Quellen als "nur" denen der akademischen Disziplinen. Durch Begegnungen und Diskurse erhalten sie Erfahrungswissen unter Beachtung von Bedingungen, die  verantwortungsvoll sind.

Die Art und Weise vom "Ubuntu-Konzept" in Afrika wie auch dem der "Nachhaltigen Entwicklung" in Europa inspirieren unsere Methoden vom TransLAB - Accepting the otherness of the other -. 

Wie entwickeln wir das TransLab?

Transformieren der Fakultät 5

Das TransLAB steht dafür, mit drei Workshop-Schritten den Prozess der neuen Fakultät 5 zu begleiten. Vorstellungen und Ideen zum wissenschaftlichen Arbeiten und Verständnis können so reflektiert werden, dass gemeinsam erlebte Prozesse beispielsweise Empathie ermöglichen. 

 

Die drei Schritte sind folgende

Vorab im Oktober 2016 Einladungsmail durch unseren Fakultätsgeschäftsführer

Workshop (Rückblick) 18.11.2016 in der Zeit von 9:30 h bis 12:30 h im Raum ZHG/SR3.
Analytisch aufbauend auf unsere gemeinsame Vergangenheit werden wir darüber sprechen, wie unsere Fakultät 5 zukünftig aussehen sollte. Ein TansLAB Ansatz wird uns dabei methodisch unterstützen. Die Ergebnisse werden wir im Dezember zusammen mit Prof. Scholz diskutieren.

Workshop (Einblick) am 16.12.2016: Offenes Format zu "Transdisziplinarität und wir" in Kooperation mit Prof. Dr. em. Roland Scholz, ETH Zürich. Beginn um 9:15 h bis 17:00 h im Raum ZHG SR/3. Keynote von Prof. Dr. Roland Scholz: Disziplinäre Interdisziplinarität in transdisziplinären Diskursen. Notwendigkeit, Fiktion oder Realität. Der Tagesablauf geht ihnen via Mail zu oder rufen Sie mich an 0162 973766.

Workshop (Ausblick) 01/2017: Kombination - Das TransLAB als institutionelle Idee und Lehrformat, wie z.B. dem eines Lernraumes mit Hilfe innovativer und neuer Vermittlungsaspekte.

Der Fakultätsentwicklungsplan (FEP) ist am 22. Februar erfolgreich im Rahmen der Dekan-Debatte zusammen mit dem Präsidenten der Universität vorgestellt worden.