Forschung

Strukturwandel der Arbeit und Arbeitsmarktprobleme der Region

Die überraschend milden Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf dem deutschen Arbeitsmarkt scheinen zu belegen, dass die handelnden Akteure (Unternehmen, Erwerbstätige, Politik und Verwaltung) heute flexibler auf Herausforderungen reagieren, als dies vorher zu erwarten war. Gleichzeitig zeichnen sich bisher unbekannte neue Probleme durch den demografischen Wandel ab. Konkret stellt sich die Frage, ob die Region Cottbus am gegenwärtigen Aufschwung am Arbeitsmarkt partizipiert bzw. was getan werden müsste, um auch den hiesigen Arbeitsmarkt zu stabilisieren.

Die langjährige Kooperation des Lehrstuhls mit der Deutschen Vereinigung für sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF e.V.) wird genutzt, um an der BTU und in der Region Probleme des Arbeitsmarkts wissenschaftlich und gesellschaftspolitisch zu diskutieren.

Aktivitäten:

Öffentliche Ringvorlesung „Arbeit der Zukunft“ im Wintersemester 2014/15

Jacobsen, Heike 2013: „Minijobs - Risiken und Nebenwirkungen eines deutschen Erfolgsrezepts“. Vortrag im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der kowa (Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt Cottbus) (10.04.2013).

Vernetzung mit regionalen Akteuren (Netzwerk Fachkräftesicherung, Energieregion Lausitz, ZukunftsAgentur Brandenburg).

Jacobsen, Heike / Winkler, Andrea 2012: Gewinnerinnen und Verlierer - Behaupten Frauen sich erfolgreicher auf dem Arbeitsmarkt als Männer? Thesen zu Strukturbrüchen im Transformationsprozess am Beispiel der Stadt Cottbus. In: Brand Aktuell Heft 6.

Scheele, Alexandra / Winkler, Andrea 2012: „Risikofaktor Alleinerziehend? Wandel und Struktur einer Lebensform“. Vortrag auf der Fachtagung „Möglichkeiten und Grenzen der beruflichen (Re)Integration Alleinerziehender“ (23.02.2012) in Cottbus.