O-Töne zum Alumni-Treffen 2011

Richard Weickelt

Informations und Medientechnik, B.Sc. 2010
Softwareentwickler und Projektkoordinator bei der Lesswire AG

F: 1. Haben Sie direkt nach ihrem BTU-Abschluss angefangen zu arbeiten beziehungsweise können Sie sagen, wie Ihr Berufseinstieg verlief?
R.W.: Zum Abschluss des Bachelorstudiums (IMT PO 2003) stand ein Pflichtpraktikum an, welches ich bei der Lesswire AG absolviert habe. Bedingt durch die lange Praktikumslaufzeit von 3 Monaten konnte ich direkt als Softwareentwickler an einem Entwicklungsprojekt teilnehmen. Danach war ich bis zum formalen Abschluss des Bachelorstudiums noch einige Monate Werksstudent und wurde schließlich fest angestellt -- gleichwertig zu anderen Mitarbeitern mit Diplom oder Master.

F: 2. Hat Sie ihr Studium hinreichend auf den Berufsalltag vorbereitet?
R.W.: Das Studium nicht direkt, sondern das was ich selbst daraus gemacht habe. Mein Berufsalltag stellt an mich die Anforderungen:

  • Fachliche Kompetenz
  • Schnelle Einarbeitung in ein neues Thema
  • Aktive Kommunikation mit anderen Entwicklern und dem Kunden
  • Aufwände abschätzen und sich selbst einschätzen

Fachlich war es die Abschlussarbeit über ein anspruchsvolles Thema an einem anspruchsvollen Lehrstuhl, die mich am meisten vorbereitet hat. Vorher habe ich jedoch in anderen Veranstaltungen gelernt, Zusammenhänge zu sehen und nicht aufzugeben, auch wenn die Aufgabe unlösbar erscheint. Mein Berufsalltag erfordert viel Kommunikation, sowohl mit anderen Entwicklern als auch mit dem Kunden. Darauf hat mich am besten die intensive Kleingruppenarbeit vorbereitet, welche sich angefangen bei Info I durch fast alle Informatikveranstaltungen zog. Neben dem Studium war es das Engagement im Fachschaftsrat IMT, im Elektronikclub (ECCO) und in der Studentengemeinde, die mir geholfen haben, meine persönlichen Fähigkeiten zu entwickeln.

F: 3. Warum halten Sie den Kontakt zur BTU Cottbus? Was bringt Ihnen persönlich dieses Absolvententreffen?
R.W.: Durch das Absolvententreffen bin ich zu meinem derzeitigen Arbeitgeber gekommen. Anhand der Vorträge und vielen Gespräche erhalte ich Anregungen für meinen weiteren Bildungs- und Berufsweg.

F: 4. Sonstiges?
R.W.: Die Zeit wo man alles vorgesetzt bekommt, geht im Studium zu Ende. Man muss selbst anfangen, sein Umfeld zu gestalten. Dafür ist die Kleinheit der Uni und das enge Zusammenarbeiten der Informatiklehrstühle ein großes Plus, das man unbedingt nutzen sollte. Warum also nicht den direkten Kontakt zu Uni-Mitarbeitern suchen und sich in verschiedenen Projekten/Vereinen engagieren?

Dr. Christian Köhler

Informatik Diplom 2006
PostDoc / wissenschaftlicher Koordinator, Universität Siegen

F: 1. Haben Sie direkt nach ihrem BTU-Abschluss angefangen zu arbeiten beziehungsweise können Sie sagen, wie Ihr Berufseinstieg verlief?
C.K.: PhD-Student bei der Infineon Technologies AG, Promotion in Kooperation mit der TU München.

F: 2. Hat Sie ihr Studium hinreichend auf den Berufsalltag vorbereitet?
C.K.: Im Wesentlichen ja!

F: 3. Warum halten Sie den Kontakt zur BTU Cottbus? Was bringt Ihnen persönlich dieses Absolvententreffen?
C.K.: Persönliche Kontakte aus der Studienzeit pflegen, neue Kontakte knüpfen (z.B. für gemeinsame Projekte).

Dipl. Inf. Holger Koch

Informatik Diplom 2000
Diplom Informatiker/Information Specialist, DIN Software GmbH

F: 1. Haben Sie direkt nach ihrem BTU-Abschluss angefangen zu arbeiten beziehungsweise können Sie sagen, wie Ihr Berufseinstieg verlief?
H.K.: Im Jahr 2000 ging ich als SW-Entwickler zur SIEMENS AG, um am mobilen Internet zu entwickeln. Eine spannende Zeit in der ich schnell Verantwortung übernahm und eine eigene hochverfügbare Produktkomponente (Accounting File Server) im Gateway GPRS/UMTS Support Node (GGSN) mit 99.999 Ausfallsicherheit entwickelte.

F: 2. Hat Sie ihr Studium hinreichend auf den Berufsalltag vorbereitet?
H.K.: Ja. Immer wieder merkte ich, dass meine theoretischen Grundlagen und die dabei gesammelten praktischen Erfahrungen (SW-Projekte, Übungen, Dokumentationen, etc.), es mir immer wieder ermöglichten, mich schnell in neue Anwendungsgebiete der Informationstechnik einzuarbeiten und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Wichtigste Vorlesungen für meinen Berufseinstieg waren: Datenbanken und Informationssysteme (Prof. Thalheim), PSP (Persönlicher Software Prozess, Objektorientierte Programmierung (Prof. Lewerentz), Kommunikationssysteme (Prof. König), Theoretische Informatik (Prof. v. Braunmühl) und Compilerbau (Prof. Bachmann), Petrinetze, Parallele Programmierung und SW Zuverlässigkeit (Prof. Heiner), .... und natürlich das Industriepraktikum  und der HiWi Job waren wichtig um in der Wirtschaft zu funktionieren ;-) !

F: 3. Warum halten Sie den Kontakt zur BTU Cottbus? Was bringt Ihnen persönlich dieses Absolvententreffen?
H.K.: Kontakte aus der Studienzeit pflegen und dadurch etwas über die Vielfältigkeit unseres genialen Berufs zu erfahren.

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