7. Alumnitreffen der IT-Studiengänge

Das 7. Alumni-Treffen fand am 31. Mai 2013 statt. Prof. Dr. Dieter Schmeißer, Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Innovation der BTU Cottbus, begrüßte zunächst alle Teilnehmer im Namen der BTU und gab eine Schilderung der aktuellen Situation der BTU Cottbus, die durch Auflösung und anschließender Neugründung unter Einschluss der Hochschule Lausitz gekennzeichnet ist. Insbesondere verwies er auf die noch ausstehenden grundsätzlichen Entscheidungen durch das Landes- und das Bundesverfassungsgericht. Trotz der aktuell unklaren Situation betonte er die Wichtigkeit der Netzwerkbildung, insbesondere zwischen Alumni und der Hochschule.

Prof. Dr.-Ing. Monika Heiner, Organisator des diesjährigen Treffens, präsentierte anschließend aktuelle Informationen aus dem Institut für Informatik. So wurden bisher gut 500 Bachelor, 250 Diplom- und 250 Master-Abschlüsse in den IT-Studiengängen abgelegt. Über 60 Promotionen wurden im Institut angefertigt. Zahlreiche Forschungsprojekte - auch mit DFG und BMFT-Mitteln - werden an den Lehrstühlen bearbeitet. Durch die gemeinsamen Professuren, Prof. Dr.-Ing. Rolf Kraemer und Prof. Dr. Peter Langendörfer, ist das Institut in die Forschungsarbeit des Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder) eingebunden.

Das Treffen wurde fortgesetzt durch Präsentationen von Almuni. Zunächst berichtete Dr. Peter Deusen, ein ehemaliger Mitarbeiter des Lehrstuhls Datenstrukturen und Softwarezuverlässigkeit, über seinen Werdegang. Seit seiner Promotion 2001 arbeitet er im Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) in Berlin. Er berichtete über vielfältige Projekte in diversen Arbeitsgebieten – u. a. Protokoll- und Softwaretests, Autonome Systeme, Cloud Computing – bei denen er mitgewirkt hat.

Dr.-Ing. Thomas Mertke hatte an der BTU Wirtschaftsingenieurwesen studiert, beschäftigte sich anschließend am Lehrstuhl Automatisierungstechnik mit der Verifikation von SPS-Anwenderprogrammen und hat 2003 in Informatik promoviert. Seit 2001 arbeitet er bei der Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, einem Entwicklungsdienstleister in Maschinen-/Anlagenbau, Medizintechnik, Energie und Elektroindustrie. Am Standort Ingolstadt ist er Projektleiter im Bereich "Testsysteme" für die Automobilindustrie. Er beschrieb die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Informationstechnologen und Informatikern in der Fahrzeugentwicklung.

Dipl.-Inf. Andrea Lischke arbeitet seit ihrem Diplomabschluss in Informatik bei der Philips Medical System GmbH (Hamburg) im Development and Manufacturing Centre, dessen Software Test Team in der Software-Gruppe sie selbst mit aufgebaut hat. Sie beschrieb die vielen Rollen, die es in einer solchen Software-Gruppe gibt und wie die einzelnen Akteure interagieren müssen. Durch den Einsatz im medizinischen Bereich muss ein besonderes Augenmerk auf sichere und zuverlässige Systeme gelegt werden.

Ulrike Heidler, M. Sc., studierte Informations- und Medientechnik und arbeitet zunächst bei Capgemini ex sd & m AG. Zur Zeit ist sie bei Accso - Accelerated Solutions GmbH beschäftigt. Sie berichtete über die Arbeit  bei Software-Dienstleistern und das Abarbeiten von Projekten, die oft von unklaren und diffusen Kundenwünschen, dafür um so ambitionierteren Zeitvorstellungen gekennzeichnet sind, so dass immer wieder einen gangbaren und belastbaren Weg in den Projekten gesucht und  gefunden werden muss. Dies bedarf gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern, und die ständige Weiterbildung sollte nicht vergessen werden.

Jana Paulick, M. Sc. arbeitet seit ihren Abschluss in Informations- und Medientechnik im Bereich Usability Engineering. Seit 2011 ist sie für das Spiegel Institut Ingolstadt GmbH beim Voice User Interface Design für Autos tätig. Der Zwang den Autofahrenden möglichst wenig abzulenken erfordert schlanke und doch ausdrucksstarke Bedienkonstrukte, die möglichst intuitiv nutzbar sind, und auch noch in praktisch unmöglichen Ausnahmesituationen funktionieren soll.

Der letzte Vortragende war Dr.-Ing. Steffen Peter. Nach seinem Informatikstudium an der BTU arbeitete er im Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder) im Bereich Drahtlose Netzwerke. Nach seiner Promotion im Jahre 2011 wechselte er an die University of California in Irvine ins Design Science for Cyber Physical Systems Projekt. Nach den IHP-Zeiten, die immer wieder von Drittmittelakquise  und Wissenschatsmanagement geprägt war, genießte er jetzt die dortigen Möglichkeiten zum freien Forschen.

Das Treffen endete mit einem kleinen Imbiss, der gemeinsam von den Sekretärinnen des Instituts liebevoll vorbereitet wurde. Der abwechslungsreiche Tag klang aus mit einer gemütlichen Grillrunde, die von den Fachschaftsräten organisiert wurde. Hier wurden Kontakte zwischen den Ehemaligen, Studierenden und Mitarbeitern gepflegt und neu geknüpft. Insgesamt ein gelungener Tag, selbst das Wetter hatte ein Einsehen, so dass das vorsorgliche aufgestellte Zelt trocken wieder abgebaut werden konnte. 

Insgesamt konnten gut 100 Teilnehmer begrüßt werden. Etwa die Hälfte waren BTU-Absolventen, knapp ein Drittel Studierende der betroffenen Studiengänge.   

Vor einiger Zeit wurde der Verein "Freunde der Informatik der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus e.V.." gegründet, in dem u.a. Ehemalige und Aktive organisiert sind. Der Verein ermöglicht die einfachere Durchführung von wissenschaftlichen Kolloquien und Treffen dieser Art. Wer Mitglied werden oder Veranstaltungen wie dieses Alumni-Treffen unterstützen möchte, findet auf der Web-Seite des Vereins alle notwendigen Informationen. Der Jahresbeitrag beträgt derzeit 20,- Euro. Der Verein hat auch dieses Jahr das Alumni-Treffen unterstützt.

Fotos: BTU Cottbus/Multimediazentrum

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