Harte versus weiche Voraussetzungen von Modulen

Im Interesse der Studierenden ist es sinnvoll anzugeben, welche Voraussetzungen von den Teilnehmern erwartet werden. Dabei sollten eher Kompetenzen und Vorkenntnisse angegeben werden. Dadurch ist es für die Teilnehmer leichter ein zu schätzen, ob sie in der Lage sind, das Modul erfolgreich zu absolvieren. Man erspart sich auch viel Ärger mit Anmerkungen wie: "Woher sollen wir diese Kentnisse haben?"
   
Es sollte einem Leser jeweils klar werden, ob es sich um "weiche" oder "harte" Voraussetzungen handelt:

  • weich: Kenntnisse des Stoffes von ... [Dies wird nicht vom Prüfungsamt überprüft].
  • hart: erfolgreich abgelegte Modulprüfung in: Modulnummer: Modulbezeichnung [wird vom Prüfungsamt überprüft].

In der neuen Modulverwaltung werden diese Informationen in getrennten Feldern abgelegt.

Harte Voraussetzungen gelten unabhängig vom Studiengang. Harte Voraussetzungen dürfen nur Module umfassen, die in allen Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird, auch abgerechnet werden können (aus Gründen der Studierbarkeit in Regelstudienzeit). Bachelor- und Master-Studiengänge werden hierbei als unterschiedliche Studeingänge betrachtet, da externe Bewerber für ein Master-Studium die Modulprüfungen ja nicht abgelegt haben können. Kenntnisse dürfen aber sehr wohl vorausgesetzt werden, etwa mittels folgender Formulierung: Kenntnisse der Theoretischen Physik im Rahmen eines Bachelorstudiums Physik. 

Es gibt die Empfehlung des Präsidialkollegiums, möglichst mit weichen Voraussetzungen zu arbeiten, damit es leichter ist, die Regelstudienzeit einzuhalten (siehe auch Portables Dokumentenformat PK-Beschluss 26. Juli 2007).