Kreditpunkte und Arbeitsaufwand

Zusammenhängende Lehrveranstaltungen werden zu Modulen zusammengefasst.  Werden die Lehrveranstaltungen erfolgreich absolviert, erwirbt man so genannte Kreditpunkte (engl. credits, häufig auch als Leistungspunkte bezeichnet). Die Kreditpunkte beschreiben den Arbeitsaufwand des Moduls. Dabei entspricht ein Kreditpunkt 25 - 30 Arbeitsstunden.

Die erreichten Modulnoten werden jeweils mit den Kreditpunkten gewichtet. Aus ihnen wird die Bachelor- bzw. Master-Gesamtnote ermittelt.

Die Regelungen zum Arbeitsaufwand gelten bundesweit:

"In der Regel werden pro Studienjahr 60 Leistungspunkte vergeben, d.h. 30 pro Semester. Dabei wird für einen Leistungspunkt eine Arbeitsbelastung (work load) des Studierenden im Präsenz- und Selbststudium von 25 – max. 30 Stunden angenommen,  sodass die Arbeitsbelastung im Vollzeitstudium pro Semester in der Vorlesungs- und  der vorlesungsfreien Zeit insgesamt 750 - 900 Stunden beträgt. Dies entspricht 32 – 39 Stunden pro Woche bei 46 Wochen pro Jahr. Die Hochschulen haben die Studierbarkeit des Studiums unter Berücksichtigung der Arbeitsbelastung der Studierenden im Akkreditierungsverfahren nachvollziehbar darzulegen."

(aus "Portables Dokumentenformat Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)",  Anlage: "Rahmenvorgaben für die Einführung von Leistungspunktsystemen")