Semesterübersicht

Seminar Einführung in die angewandte Ethik (518343)

Termin

Do 15:30 - 17:00, A/B  Woche , 14.04.2022 bis 21.07.2022 , LB 4B / B3.21 , Durchführung als Online-Seminar per Videokonferenz nach vorheriger Terminabsprache.

Studiengang

Kultur und Technik Master (2. - 4. Semester) / Prüfungsordnung 2017

Lehrinhalt


Darüber hinaus wird in einem Seminar die Unterscheidung zwischen „theoretischer“ Ethik und „angewandter“ Ethik als maßgebende Antwort auf neue Handlungsoptionen und Entscheidungsdilemmata betrachtet, die im Zuge des wissenschaftlich-technischen Fortschritts seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Die im Zusammenhang mit dieser Entwicklung auftretenden ethischen Fragen bzw. Probleme erfordern neuartige Lösungsstrategien. Sie können nicht aus den überlieferten moralischen Prinzipien der traditionellen Moralphilosophie abgeleitet werden. Das Seminar zur Vorlesung widmet sich vor allem einer grundsätzlichen Aufarbeitung der konkreten ethischen Fragestellungen in den sehr unterschiedlichen Praxisbereichen wie Medizin, Wirtschaft, Technik und Architektur. Es soll gezeigt werden, wie ethische Normen und Prinzipien auf konkrete in Konflikt geratende menschliche Handlungsweisen angewendet und wie damit ethische Kontroversen im Idealfall auch gelöst werden können.
 
Leistungsnachweis: SE: Referat und schriftliche Ausarbeitung
 

Literatur

 Literatur zur begleitenden Lektüre:
 
Seminar: H. Friesen, K. Berr (Hg.), Angewandte Ethik im Spannungsfeld von Begründung und Anwendung, Frankfurt am Main 2004; N. Knoepffler, Angewandte Ethik, Köln 2010; D. Fenner, Einführung in die Angewandte Ethik, Tübingen 2010; D. Hübner, Einführung in die philosophische Ethik, Göttingen 2014. Weitere Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.

Lehrperson

apl. Prof. Dr. phil. habil. Hans Friesen

SWS

2.0

Module

  • Praktische Philosophie - Ethik (12189)
  • Praktische Philosophie-Ethik (13321)
  • Interdisziplinäres Forschungsprojekt (12174)
  • Sozialphilosophie: Systematische Fragen (13349)
518343 in HIS

Vorlesung Ästhetik, Kunst und Kultur (518344)

Termine

  • Di 15:30 - 17:00, A/B  Woche , 12.04.2022 bis 26.07.2022 , LB 4B / B3.21
  • 10:00 - 16:00, Block  Woche , 28.07.2022 bis 29.07.2022 , ZHG / Seminarraum 2, ZHG
  • 10:00 - 16:00, Block  Woche , 01.08.2022 bis 02.08.2022 , ZHG / Seminarraum 2, ZHG

Studiengänge

  • fachübergreifend
  • Kultur und Technik Bachelor / Prüfungsordnung 2008
  • Kultur und Technik Bachelor / Prüfungsordnung 2017

Lehrinhalt

Die Vorlesung soll eine allgemeine Einführung in die Grundbegriffe und die Geschichte der Ästhetik und der Kunstphilosophie von der Antike bis heute geben und damit die Voraussetzung für eine umfassende und eigenständige Auseinandersetzung mit ästhetischen und kunstphilosophischen Fragestellungen und Phänomenen schaffen.
Sie beginnt in ihrem ersten Teil mit allgemeinen Überlegungen zum Sein des Schönen und zur Funktion der Kunst, zur Frage des subjektiven Geschmacks, zum Problem des Geltungsanspruchs eines ästhetischen Urteils und mündet in einer Auseinandersetzung mit aktuellen Kunsttheorien, die sich unter anderem mit den Kategorien der Avantgarde und der ästhetischen Utopie, mit den Begriffen der Postmoderne und des Erhabenen, mit der Entwicklung der Kunst in der Medienwelt und der Kategorie vom Ende der Kunst beschäftigen. Im ersten Teil der Vorlesung werden die wichtigsten Grundbegriffe, Erkenntnisformen und Darstellungsarten der einschlägigen ästhetischen Theorien von Platon bis Danto rekonstruiert und hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit für eine Ästhetik der Gegenwart untersucht.
Die Vorlesung soll darüber hinaus in ihrem zweiten Teil aufdecken, dass sich in der Geschichte die Kunst als ein Kulturphänomen findet, an dem sich die spezifisch menschliche Weise der Welt- und Wahrheitserfahrung ablesen lässt. Diese Aufgabe kann sie Hegel zufolge jedoch nur erfüllen, wenn sie geeignet ist, rational dargestellt zu werden. Gerade in dieser Annahme ist man sich in der Kunstphilosophie nach Hegel freilich nicht immer einig. Die Vorlesung wird diese kunstphilosophischen Argumentationen exemplarisch rekonstruieren und damit zeigen, dass die Kunst als eine Weise des Weltvollzugs in der Moderne eine mannigfach deutbare Auslegung zulässt.
 
Leistungsnachweis Vorlesung: Protokoll und Klausur

Lehrperson

apl. Prof. Dr. phil. habil. Hans Friesen

SWS

2.0

Module

  • Ästhetik (13114)
  • Ästhetik, Kunst und Kultur (12198)
518344 in HIS

Vorlesung Einführung in die angewandte Ethik (518345)

Termine

  • Do 13:30 - 15:00, A/B  Woche , 14.04.2022 bis 21.07.2022 , LB 4B / B3.21
  • 10:00 - 16:00, Block  Woche , 28.07.2022 bis 29.07.2022 , ZHG / Seminarraum 2, ZHG
  • 10:00 - 16:00, Block  Woche , 01.08.2022 bis 02.08.2022 , ZHG / Seminarraum 2, ZHG

Studiengänge

  • Kultur und Technik Bachelor / Prüfungsordnung 2008
  • Kultur und Technik Bachelor / Prüfungsordnung 2017

Lehrinhalt

Wie leben heute in einer Welt der brüchigen kulturellen bzw. ethnischen Identitäten, der globalen politischen Veränderungen und der hausgemachten ökonomischen Krisen, der zunehmenden Verschmutzung, Vergiftung und Zerstörung unserer Lebensräume und der neuartigen Manipulationsmöglichkeiten durch die biotechnologischen Fortschritte, der zunehmenden Feindseligkeit unter den Menschen und der wenig helfenden pauschalen Schuldzuweisungen. Wie man in dieser Welt noch gut zu leben und richtig zu handeln vermag, ist eine schwierige und verwickelte Frage geworden. Sicherlich hält die tradierte Moral dafür keine fertigen Lösungen bereit. Auch unsere heutige Ethik wird darauf keine schnellen Antworten geben können. Die Beschäftigung mit der Geschichte der Ethik kann aber den Weg anzeigen, den ein ernsthaftes Nachdenken über die angesprochenen Probleme einschlagen muss.
 
Diese Vorlesung versteht sich insofern als eine intensive Auseinandersetzung mit den wichtigsten Philosophen von der Antike bis heute, die den Maßstab ihrer ethischen Theorien jeweils in einer grundlegenden Art und Weise zum Ausdruck bringen, wie etwa Aristoteles, Immanuel Kant, John Stuart Mill, John Rawls und Jürgen Habermas. Diese fünf Grundpositionen werden als normative, d.h. normbildende bzw. normbegründende Ethiken verstanden. Sie widmen sich den Fragen, welche Normen, Wert und Regeln überhaupt gelten sollen, welche ethischen Prinzipien ein für alle Menschen gutes Leben ermöglichen können, wie das Gewissen eine normvermittelnde Instanz sein kann, wie Wertentscheidungen ohne Widerspruch verallgemeinerungsfähig werden, an welche Voraussetzungen Gerechtigkeit zu knüpfen ist und wie Normenbegründungen intersubjektiv – in einem moralisch-praktischen Diskurs – durchzuführen sind.
 
Leistungsnachweis: VL: Klausur und Protokoll; Leistungsnachweis

Literatur

Literatur zur begleitenden Lektüre:
 
Vorlesung: A. MacIntyre, Geschichte der Ethik im Überblick. Von Homer bis zum 20. Jahrhundert, Meisenheim 1984; T. Wyller, Geschichte der Ethik. Eine systematische Einführung, Paderborn 2004; J. Rawls, Geschichte der Moralphilosophie, Frankfurt 2004; M. Quante, Einführung in die Allgemeine Ethik, Darmstadt 2003; Markus Gabriel, Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten. Universale Werte für das 21. Jahrhundert, Berlin 2020. Weitere Literatur wird zu Beginn der Vorlesung bekannt gegeben.

Lehrperson

apl. Prof. Dr. phil. habil. Hans Friesen

SWS

2.0

Module

  • Sozialphilosophie: Systematische Fragen (13349)
  • Praktische Philosophie - Ethik (12189)
518345 in HIS

Seminar Das Unbehagen in der Kultur (518346)

Termine

  • 1-Gruppe
    • Fr 11:30 - 13:00, A/B  Woche , 15.04.2022 bis 22.07.2022 , HG / Raum HG 0.19, HG
  • 10:00 - 16:00, Block  Woche , 28.07.2022 bis 29.07.2022 , ZHG / Seminarraum 2, ZHG
  • 10:00 - 16:00, Block  Woche , 01.08.2022 bis 02.08.2022 , ZHG / Seminarraum 2, ZHG

Studiengang

Kultur und Technik Master / Prüfungsordnung 2017

Lehrinhalt


Das Seminar geht in erster Linie auf Freuds gleichnamige Schrift ein. Gleichwohl werden Bezüge aufgezeigt, die von Nietzsche bis Adorno reichen. Freud geht davon aus, dass die Kultur ein Unbehagen verursacht, das zum ambivalenten Normalzustand des Menschen wird. Für den Menschen bedeutet Kultur zunächst Verzicht und Entsagung. Dennoch muss der kulturelle Gang der Geschichte und die kulturelle Welt gegen den eigentlich kulturfeindlichen Menschen verteidigt werden. Wenn Nietzsche sowohl die sokratische Dialektik als auch die durch die christliche Moral betriebene „Zähmung der Bestie Mensch“ auf „Verfall-Instinkte“ der abendländischen Kultur zurückführt, ist er mit Freud einer Meinung. Vor diesem Hintergrund stellt Adorno die Frage, ob das Ziel einer emanzipierten Gesellschaft überhaupt noch erreicht werden kann. In seinem berühmten Werk sagt Freud: „Es ist, wie man merkt, einfach das Programm des Lustprinzips, das den Lebenszweck setzt.“ Genau wie Freud geht Nietzsche bereits davon aus, dass es keine religiös-metaphysische Abgrenzung von sinnlichem Leben und übersinnlichem Geist geben kann: „Grad und Art der Geschlechtlichkeit eines Menschen reicht bis in die letzten Gipfel des Geistes hinauf.“ Das Leben tritt mit dem Geist bei Nietzsche in eine enge Berührung. Über diese Diagnose hätte sich Nietzsche sowohl mit Freud als auch mit Adorno ohne Widerspruch sofort einigen können. Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud und Theodor W. Adorno sind insofern Denker, die die Ideale der Aufklärung nicht einfach leugnen, sondern als „ambivalent“ beurteilen und daher gleichermaßen verteidigen und kritisieren. Wenn sie sich durchweg gegen Religion und Metaphysik wenden und dagegen Kunst und Wissenschaft favorisieren, bedeutet das aber nicht, dass sie den Gegensatz abschaffen, sondern in wechselseitiger Relativierung an dessen Emanzipation arbeiten.

Die Studierenden sollten sich den Text anschaffen. Es gibt mehrere Ausgaben bei Reclam, Fischer etc. Alle Ausgaben können benutzt werden.
Leistungsnachweis: schriftliche Kurzzusammenfassung

Literatur

Die Studierenden sollten sich den Text anschaffen. Es gibt mehrere Ausgaben bei Reclam, Fischer etc. Alle Ausgaben können benutzt werden.

Lehrperson

apl. Prof. Dr. phil. habil. Hans Friesen

SWS

2.0

Modul

Rationalität und Kultur (13464)

518346 in HIS

Seminar Normenkonflikte (518348)

Termin

09:00 - 17:00, Block  Woche , 15.08.2022 bis 16.08.2022 , ZHG / Seminarraum 1, ZHG

Studiengänge

  • Kultur und Technik Bachelor / Prüfungsordnung 2008
  • Kultur und Technik Master / Prüfungsordnung 2017

Lehrinhalt

Wir leben in einer Konfliktgesellschaft. Fast täglich werden wir mit moralischen Dilemmata und Konflikten konfrontiert, bei denen unterschiedliche Normen und Werte aufeinanderpral­len. Erst jüngst mussten Ärzte in der Corona-Pandemie angesichts begrenzter Kapazitäten entscheiden, welche Patienten intensivmedizinisch behandelt werden und wem diese Be­handlung verweigert wird. Wir werden in diesem Seminar ausgewählte Fallbeispiele von Normenkonflikten analysieren, Handlungsoptionen abwägen und Möglichkeiten zur Kon­fliktlösung ermitteln. Wir behandeln Konflikte in Medizin und Technik, Konflikte zwischen Recht und Moral, aber auch tragische Konflikte zwischen Leben und Tod.
Das Seminar findet als Blockveranstaltung am 15. und 16. August 2022 statt. Eine Anmel­dung per E-Mail an zoglauer@b-tu.de ist erforderlich.

Literatur

Thomas Zoglauer: Tödliche Konflikte. Moralisches Handeln zwischen Leben und Tod. Stuttgart: Omega-Verlag 2007

Lehrperson

apl. Prof. Dr. phil. habil. Thomas Zoglauer

SWS

2.0

Module

  • Praktische Philosophie-Ethik (13321)
  • Praktische Philosophie - Ethik (12189)
518348 in HIS

Seminar Ästhetik, Kunst und Kultur (518350)

Termine

  • Di 17:30 - 19:00, A/B  Woche , 12.04.2022 bis 26.07.2022 , LB 4B / B3.21
  • 10:00 - 16:00, Block  Woche , 28.07.2022 bis 29.07.2022 , ZHG / Seminarraum 2, ZHG
  • 10:00 - 16:00, Block  Woche , 01.08.2022 bis 02.08.2022 , ZHG / Seminarraum 2, ZHG

Studiengänge

  • fachübergreifend
  • Kultur und Technik Master / Prüfungsordnung 2017

Lehrinhalt

Die Vorlesung soll eine allgemeine Einführung in die Grundbegriffe und die Geschichte der Ästhetik der Moderne geben und damit die Voraussetzung für eine umfassende und eigenständige Auseinandersetzung mit ihren ästhetischen und kunstphilosophischen Fragestellungen und Phänomenen schaffen.

Sie beginnt in ihrem ersten Teil mit allgemeinen Überlegungen zum Sein des Schönen und zur Funktion der Kunst, zur Frage des subjektiven Geschmacks, zum Problem des Geltungsanspruchs eines ästhetischen Urteils und mündet in einer Auseinandersetzung mit aktuellen Kunsttheorien, die sich unter anderem mit den Kategorien der Avantgarde und der ästhetischen Utopie, mit den Begriffen der Postmoderne und des Erhabenen, mit der Entwicklung der Kunst in der Medienwelt und der Kategorie vom Ende der Kunst beschäftigen. Im ersten Teil der Vorlesung werden die wichtigsten Grundbegriffe, Erkenntnisformen und Darstellungsarten der einschlägigen ästhetischen Theorien von Platon bis Danto rekonstruiert und hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit für eine Ästhetik der Gegenwart untersucht.

Die Vorlesung soll darüber hinaus in ihrem zweiten Teil aufdecken, dass sich in der Geschichte die Kunst als ein Kulturphänomen findet, an dem sich die spezifisch menschliche Weise der Welt- und Wahrheitserfahrung ablesen lässt. Diese Aufgabe kann sie Hegel zufolge jedoch nur erfüllen, wenn sie geeignet ist, rational dargestellt zu werden. Gerade in dieser Annahme ist man sich in der Kunstphilosophie nach Hegel freilich nicht immer einig. Die Vorlesung wird diese kunstphilosophischen Argumentationen exemplarisch rekonstruieren und damit zeigen, dass die Kunst als eine Weise des Weltvollzugs in der Moderne eine mannigfach deutbare Auslegung zulässt.  

Leistungsnachweis: schriftliches Protokoll und Klausur

Lehrperson

apl. Prof. Dr. phil. habil. Hans Friesen

SWS

2.0

Module

  • Ästhetik (13114)
  • Ästhetik, Kunst und Kultur (12198)
518350 in HIS

Seminar Philosophie und Pandemie (518353)

Termine

  • Do 13:45 - 15:15, Einzel , am 07.07.2022 , LB 4B / B3.16
  • 09:15 - 17:00, Block  Woche , 27.09.2022 bis 30.09.2022 , HG / Raum HG 0.18, HG

Studiengang

Kultur und Technik Master / Prüfungsordnung 2017

Lehrinhalt

Als die COVID-19-Pandemie im März 2020 Deutschland erreichte, schien auch der philosophische Diskurs zum Stillstand gekommen zu sein. Nach anfänglicher Sprachlosigkeit kam –  wie in der Gesellschaft insgesamt auch in der Philosophie und angrenzenden Fächern wie der Rechtstheorie und der politischen –Theorie ein zunehmend lebhafter Diskurs zu zahlreichen Aspekten des „Corona“-Phänomens in Gang. Dabei geht es um eine Vielfalt von Themen: das Mensch-Natur-Verhältnis und die ökologische Krise der Gegenwart, gesellschaftliche Auswirkungen, politische Implikationen (bspw. für das Phänomen der Biopolitik und das Verhältnis Individuum-Staat), ethische Fragen (z. B. zur Rechtfertigung konkreter Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen). Im Seminar werden wir ausgewählte Beiträge dieses Diskurses analysieren und diskutieren.
Das Seminar wird als Präsenzveranstaltung mit Online-Anteilen geplant. Die Teilnehmenden verpflichten sich zur regelmäßigen Teilnahme an den (Block–)Seminarsitzungen, Einreichung mehrerer Lektürekommentare und Übernahme eines Referats (mit anschließender schriftlicher Ausarbeitung).
Die Vorbesprechung zum Seminar findet am 07.07.2022, 13:45 - 15:15 Uhr, statt. Ein Raum wird hierfür noch bekannt gegeben. Bitte schreiben Sie sich zuvor in den zum Seminar gehörenden Moodle-Kurs ein.

Lehrperson

Dr. phil. Markus Wolf

SWS

2.0

518353 in HIS

Seminar Philosophie der digitalen Gesellschaft (518354)

Termine

  • Fr 09:15 - 10:45, Einzel , am 17.06.2022 , LB 4B / B3.22
  • Fr 09:15 - 15:15, A/B  Woche , 24.06.2022 bis 08.07.2022 , LB 4B / B3.22

Studiengang

Kultur und Technik Master / Prüfungsordnung 2017

Lehrinhalt

Digitalisierung ist technisch betrachtet die Umwandlung von Information in digitale Formate und die Verarbeitung digitalisierter Information in Computersystemen. Digitalisierung ist zugleich aber auch ein gesellschaftliches Phänomen, das ökonomische, soziale und politische Strukturen zunehmend erfasst und verändert. In diesem Seminar diskutieren wir die Voraussetzungen, Versprechungen, Chancen und Risiken der Digitalisierung anhand ausgewählter philosophischer Texte. Welche gesellschaftlichen Folgen gehen mit der Digitalisierung einher? Wie sind diese Folgen aus Sicht verschiedener sozialphilosophischer und ethischer Theorien zu bewerten? Was verbirgt sich hinter Problemen wie der „Verantwortungslücke“ bei der Konstruktion autonomer Roboter oder dem „bias“ von Entscheidungen auf Basis künstlicher Intelligenz? Welche politischen Folgen sind mit der Nutzung digitaler Technologien verbunden?
 
Das Seminar wird als Präsenzveranstaltung mit Online-Anteilen geplant. Die Teilnehmenden verpflichten sich zur Textlektüre, aktiven Mitwirkung an den (Block–)Seminarsitzungen, Einreichung mehrerer Lektürekommentare und zur Übernahme eines Referats (mit anschließender schriftlicher Ausarbeitung).


Voraussetzung für die Teilnahme in das Seminar ist die Einschreibung in den zugehörigen Moodle-Kurs. Um die Teilnahme zu gewährleisten, schreiben Sie sich bitte bis zum 3. Juni in den Moodle-Kurs zum Seminar ein:

www.b-tu.de/elearning/btu/course/view.php

Lehrperson

Dr. phil. Markus Wolf

SWS

2.0

518354 in HIS