Wanderausstellung " »Ohne Mut geht hier nichts « Lesbisch, schwul und trans* in Brandenburg – gestern und heute" am Fachbereich Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg

*Die Ausstellung ist bis zum 30.06.2019 am Institut für Soziale Arbeit im Foyer im Erdgeschoß zu sehen.*
Ab 1. Juli bis 31. August wandert sie ins Regenbogenkombinat Cottbus in Sachsendorf.

Kulturzentrum Bunte Welt, Thierbacher Straße 21 in Cottbus Sachsendorf

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung:

»Ohne Mut geht hier nichts! «
Lesbisch, schwul und trans* in Brandenburg – gestern und heute

 

Eine Wanderausstellung des Instituts Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg, des Vereins Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern und der Amadeu Antonio Stiftung;

Wann? 14. Juni 2019 um 16.30 Uhr (mit Abendprogramm)
Wo? Institut Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg

Bislang gibt es wenig Wissen über lesbische, schwule und trans* Persönlichkeiten, die  in der Region des heutigen Bundeslandes Brandenburg leb(t)en und wirk(t)en. Welche (kritischen) Vorbilder gibt es? Wie organisierten sich Schwule, Lesben und trans* Personen zu Zeiten der Weimarer Republik – und wie in der DDR? Welche Erfahrungen der Repression und Verfolgung mussten sie während der Zeit des Nationalsozialismus machen, welche Spuren des Widerstands finden sich? Und: Wie lebt es sich heute schwul, lesbisch oder trans* in den Städten und Dörfern des Landes? Wie organisieren sich Lesben, Schwule und trans* Menschen gegenwärtig, wie steht es um Anlaufstellen und Begegnungsräume?
Diese Ausstellung lädt dazu ein, sich mit dem Lebensalltag und der Emanzipation, mit dem Mut, den Kämpfen und Überlebensstrategien, mit der Diskriminierung und Verfolgung von Lesben, Schwulen und trans* Menschen in der Region des heutigen Bundeslandes Brandenburg zu beschäftigen: von der Zeit des Kaiserreichs bis in die Gegenwart.

Zum Programm:

  • Moderation: Miss Moonlight
  • 16.30 Uhr – feierliche Eröffnung der Ausstellung
  • Grußwort – Monika von der Lippe, Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg
  • Kurz-Vortrag: Lesben, Schwule, Trans*-Geschichte in Brandenburg sichtbar machen – Zwischen Diskriminierung, Verfolgung, Widerständigkeit und Emanzipation
    Christine Matt (M.A. Intercultural Education) und Prof. Dr. Heike Radvan (beide BTU Cottbus-Senftenberg) sowie am Projekt beteiligte Studierende der BTU
  • Feierliche Eröffnung mit Kuchen und Getränken
    18 Uhr – Konzert (Open Air) mit Katharina Franck von den Rainbirds

Zu den zentralen Beteiligten: 

Die historischen Teile der Ausstellung werden konzeptionell verantwortet von: Stella Hindemith (Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern),
Prof. Dr. Christiane Leidinger (Hochschule Düsseldorf),
Prof. Dr. Heike Radvan (BTU Cottbus) und Dr. Julia Roßhart (freischaffende Wissenschaftlerin und Lektorin, Berlin).

Die Konzeption und inhaltliche Erarbeitung des aktuellen Teils der Ausstellung verantworten Christine Matt (MA, BTU Cottbus) und Heike Radvan.
Inhaltlich erarbeitet wurden die Texte in Teil I und II von Dr. Julia Roßhart. Die Arbeit wurde unterstützt und ermöglicht durch Aktivist_innen,  Zeitzeug_innen, Studierende und Wissenschaftler_innen.

Gesamtkoordination und -organisation: Christine Matt, M.A.

Projektleitung: Prof. Dr. Heike Radvan

Die Erarbeitung der Wanderausstellung ist ein Projekt des Instituts Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg, des Vereins Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern und der Amadeu Antonio Stiftung; gefördert durch Lottomittel des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASGF) und durch die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe.