Ausstellung: Erinnerungskultur zu Zwangsarbeit und Holocaust herstellen - eine grenzüberschreitende Aufgabe

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 18. Dezember 2018, 16 Uhr, Foyer des IKMZ - Interessierte sind herzlich eingeladen!

Die Ausstellung widmet sich den persönlichen Schicksalen und Leidensgeschichten zahlreicher jüdischer Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, die im polnischen Nowogród Bobrzański (Christianstadt) zur Zwangsarbeit herangezogen wurden.

Initiiert von Frau Prof. Kirstin Bromberg wurde zusammen mit der Universität Zielona Gora dieses Thema durch Studierende beider Universitäten bearbeitet. Zu sehen ist eine Ausstellung, die aktuelle Objektfotografien und Audiomitschnitte von Interviews der Kinder bzw. Angehörigen ehemaliger Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen präsentiert. Die Studierenden waren sowohl bei der fotografischen Erschließung der Überreste dieser bedeutenden Sprengstofffabrik (Ulme) als auch bei der Recheche zum Thema Zwangsarbeit in dieser Fabrik beteiligt.
Unter der aktiven Gestaltung von Frau Elzbieta Przybyla entstanden entsprechende Roll Ups, die zum Nachdenken animieren.

Nach den Stationen Nowogród Bobrzański und der Universität Zielona Gora wird nun mit Unterstützung der Euroregion Spree – Neiße – Bobr das als Wanderausstellung konzipierte Projekt an der BTU Cottbus - Senftenberg im Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum gezeigt.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, den 18. Dezember 2018, 16 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Bemerkung zum Termin:
Besuch der Ausstellung während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek im Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) Cottbus möglich.

Ort:
Foyer
Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ)
Zentralcampus

Platz der Deutschen Einheit 2
03044 Cottbus

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. habil. Sylvio Simon
Werkzeugmaschinen
T +49 (0) 3573 85-425
Sylvio.Simon(at)b-tu.de