Start in das Projekt "Arbeit in der Wissenschaft in der Corona-Pandemie" in Brandenburg

Wie hat das die Arbeit von Wissenschaftler:innen in Brandenburg beeinflusst? Haben sich Karrierepläne und -chancen durch die Pandemie verändert? Und wurden dabei bereits existierende Ungleichheiten verschärft oder neue geschaffen? Dr. V.K. Pflücke und K. Coobs erforschen an acht Hochschulen die Veränderung der Arbeit in der Wissenschaft in der Corona-Pandemie.

Die Corona-Pandemie hat den Arbeitsalltag seit 2020 verändert – allerdings auf sehr unterschiedliche Weise. An den Hochschulen wurde die digitale Lehre eingeführt, der Präsenzbetrieb heruntergeschraubt, und bei der Anpassung der Arbeitsweisen an die Krisenbedingungen „auf Sicht“ gefahren. Konferenzen fielen und fallen aus oder finden digital statt, empirische Forschungsarbeiten müssen verschoben und angepasst werden. Zusätzlich ist auch das Leben zuhause und in der Familie, der Austausch mit Freund:innen und die Freizeit immer wieder neu zu organisiere

Wie hat das die Arbeit von Wissenschaftler:innen in Brandenburg beeinflusst? Welche Belastungen nahmen zu, welche vielleicht auch ab? Haben sich Karrierepläne und -chancen durch die Pandemie verändert? Und wurden dabei bereits existierende Ungleichheiten verschärft oder neue geschaffen?

Dr. Virginia Kimey Pflücke und Kathrin Coobs forschen von November 2021 bis Frühjahr 2022 gemeinsam im Auftrag der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten (LaKoG) Brandenburgs. Dafür führen sie eine quantitative Erhebung durch und suchen akademische: Mitarbeiter:innen, sowie Professor:innen für qualitative Interviews.

Im Zentrum der Gespräche stehen die Erfahrungen, die die wissenschaftlichen Beschäftigten an den Brandenburgischen Hochschulen gemacht haben, sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Lockdowns auf das Arbeitsleben, die Forschungskarriere, aber auch auf die Vereinbarkeit der wissenschaftlichen Laufbahn mit Privatleben und Familie, sowie auf die körperliche und psychische Gesundheit der Beschäftigten.

An dieser Stelle finden Sie bald auch den Link zum quantitativen Fragebogen (ca. 15 Minuten).

Bei Interesse an einem Interview und für weitere Informationen wenden Sie sich an corona_studie_brandenburg(at)b-tu.de

Kontakt

Kathrin Coobs
Soziologie für die Soziale Arbeit
T +49 (0) 355 69-581 8642
kathrin.coobs(at)b-tu.de

Dr. rer. pol. Virginia Kimey Pflücke
Wirtschafts- und Arbeitssoziologie
T +49 (0) 355 69-2523
pfluecke(at)b-tu.de