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SUMMARY:Tagung Lausitzer Rhythmen: Hören, Erinnern, Leben
DESCRIPTION:Wie klingt eigentlich die Lausitz? Welche Erinnerungen, Erfahrungen und Geschichten tragen ihre Geräusche und Klänge in sich? Welche Rolle spielt das Hören beim aktiven Erinnern und Erleben? Diesen Fragen widmet sich das Soundscape Projekt „Lausitzer Rhythmen“, initiiert von Prof. Dr. Astrid Schwarz (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg) und Prof. Dr. Shintaro Miyazaki (Humboldt-Universität zu Berlin).&amp;nbsp;\nAm 4. und 5. Juni 2026 findet dazu die Tagung „Lausitzer Rhythmen“ in Berlin und Cottbus statt. Aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beschäftigt sie sich mit den Klängen und Geräuschen der Lausitz, einer Region, die historisch stark vom Braunkohlebergbau geprägt wurde. In einer visuell dominierten Gegenwart gerät das Hören häufig in den Hintergrund, obwohl es für das Erleben und Erinnern eine zentrale, oft unterschätzte Rolle spielt. Beiträge aus Musikwissenschaft, künstlerischer Forschung mit Ton und Bild, Akustik, Architektur und Filmkunst eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die Soundscapes der Lausitz und ihre soziotechnischen Assemblagen. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie sich diese Klanglandschaften in den Lebenswelten der Menschen vor Ort zeigen, wie die Lausitz in Ton und Bild erfahrbar wird und wie Erinnerungen durch Technik und Natur hervorgebracht werden. Auch Übergänge zu anderen Sinneswahrnehmungen wie Riechen und Tasten wollen wir, teilweise experimentell, erkunden.&amp;nbsp;\nVor dem Hintergrund des geplanten Kohleausstiegs 2038 gewinnen diese Fragen zusätzliche Relevanz. Die heute noch aktiven Tagebaue der Lausitz werden zu Akteuren künftigen Erinnerns, zu lebenden Archiven.\n&amp;nbsp;\n4. Juni 2026, ab 13:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr\nOrt: &amp;nbsp;Humboldt-Universität zu Berlin, Raum 2.26 (Signallabor), Georgenstraße 47, 10117 Berlin (Bitte um Anmeldung per E-Mail an anna.brautmeier.1@hu-berlin.de)\nMit Beiträgen von Musiker, Komponist und Klangforscher Richard Ortmann und Kulturwissenschaftlerin und Historikerin Uta C. Schmidt, Architekt Adrian Dorschner, Musiker und Sound-Artist Peter Cusack und Medienkünstler Udo Noll sowie den Kulturanthropolog:innen Anne Dippel, Alastair Mackie und Sarah Thanner.\n&amp;nbsp;\n5. Juni 2026, ab 9:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr\nOrt: &amp;nbsp;Kunsthalle Lausitz, Güterzufuhrstraße 7, 03046 Cottbus\nMit Beiträgen der ehemaligen Mitarbeiter der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) Toni Schneider und Göran Liebchen, Akustiker Stephan Hernschier und Jan Magister, Filmemacherin und Bühnenbildnerin Constanze Fischbeck, Musikwissenschaftler Albrecht von Massow, Künstlerin Eva Lopez, Restauratorin und Forscherin Alexandra Skedzuhn-Safir, Kulturmacher Michael Apel, Erbe der Lausitz (UNESCO 5)-Projektleiterin Susann Troppa, den Podcasterinnen Alena Voigt und Anna Brautmeier sowie Studierenden des BTU-Projekts Campus-Soundscapes.\n&amp;nbsp;\nPoster\nMitteilung der BTU\n&amp;nbsp;
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