Zucht und Produktion

Fruchtkörper

Der Shii-Take wächst in dünnen Fäden, die Hyphen genannt werden. Diese sind durchschnittlich 10 µm breit, was vergleichsweise noch sieben Mal dünner als ein Frauenhaar ist. Wenn die Bedingungen stimmen, bilden sich an der Oberfläche des Substrates Fruchtkörper, die geerntet werden können. Die wohlschmeckenden Fruchtkörper dienen dem Pilz zur Fortpflanzung, denn darin werden die Sporen gebildet.

Shii-take Zucht

Seit vielen tausend Jahren wird der Shii-Take auf geschnittenen Baumstämmen kultiviert. Stämme von Laubholz, z.B. Shii-Baum oder Buche, werden über Bohrlöcher beimpft. Wachstum und Ernte sind langsam, d.h. dauern Jahre.

Moderne Zucht

Heutzutage wird aus Holzspänen und Zuschlagstoffen, z.B. Gips, ein Schüttsubstrat in Plastiksäcke gefüllt und nach der Sterilisierung beimpft. Durch die beim Wachstum gebildeten Enzyme verbindet sich das Gemisch zu einem Block, der zur Fruchtkörperbildung aus dem Plasikbeutel herausgenommen und in Regale gestellt wird.