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BTU-Physik-Studierende besuchten im Sommersemester 2013 das größte von Menschen gebaute Forschungsinstrument: den Large Hadron Collider LHC am CERN in der Nähe von Genf. Maria Hempel, BTU-Doktorandin, be­treute zusammen mit Tobias Bär, Promovend der Uni Hamburg, die Cottbuser Gruppe. Die erste große Entdeckung am LHC war 2012 das Higgs-Teilchen, dessen gleichnamige Formel hier zu lesen ist. 2013 erhielten die beiden Phy­siker Peter Higgs und Francois Englert den Nobelpreis für ihre Theorie, die durch die Experimente am CERN sowie weitere Daten bestätigt wurde.
Der über 26 Kilometer lange, unterirdisch gebaute Teilchenbeschleuniger ist der leistungsfähigste der Welt. In seinem Innern werden Protonen fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht. Dabei entstehen neue Arten von Materie, die das Geschehen in der Frühzeit des Universums bestimmten. Physiker aus aller Welt arbeiten am LHC zusammen und er­hoffen sich neue Erkenntnisse über die Entstehung und Zusammensetzung unseres Universums. Eine fundamentale Frage, der sich auch die Studierenden in den Naturwissenschaften an der BTU Cottbus-Senftenberg widmen können.