An der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg ist in der Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Musik im Fachgebiet Pädagogische Psychologie in Gesundheitsberufen im Rahmen eines drittmittelfinanzierten Forschungsprojektes in Senftenberg folgende Stelle zum 01.09.2019 zu besetzen:

Akademische/r Mitarbeiter/in (m/w/d) in einem DFG Projekt

befristet für 30 Monate, Teilzeit 65 v.H., E 13 TV-L

Kennziffer: 48/19

Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des durch die DFG drittmittelfinanzierten Forschungsprojektes „Hate Speech als Schulproblem? Eine kombinierte Schüler- und Lehrerstudie zu Relevanz, zur Häufigkeit und zu den Determinanten des Phänomens Hate Speech an Schulen sowie zum Umgang damit“,das in Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam durchgeführt wird. Als eine der ersten Studien ihrer Art soll sie das Phänomen Hate Speech im Schulkontext aus der Perspektive von SchülerInnen und Lehrkräften untersuchen. Eine wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen des Forschungsprojektes ist erwünscht. Das Projekt bietet sehr gute Rahmenbedingungen für die  wissenschaftliche Qualifizierung in einem exzellenten wissenschaftlichen Umfeld an der Schnittstelle von Psychologie, Erziehungswissenschaft und Soziologie. Gesucht wird eine motivierte Persönlichkeit, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstrebt und mit ihrer Promotion einen wahrnehmbaren Beitrag zum Forschungsfeld liefern möchte.

 

Aufgaben:

  • Entwicklung der Erhebungsinstrumente für SchülerInnen und Lehrkräfte
  • Durchführung von Datenerhebungen an Schulen (Tablet-basierte Befragung)
  • Datenbereinigung, -aufbereitung, -auswertung
  • Erstellen von Berichten und wissenschaftlichen Publikationen
  • Ergebnispräsentation auf wissenschaftlichen Kongressen
  • Anleitung von studentischen Hilfskräften

Im Rahmen des Projektes wird Gelegenheit zur Promotion gegeben.

Voraussetzungen:

  • wissenschaftlicher Hochschulabschluss (universitäres Diplom/akkreditierter Master/gleichwertig) in Psychologie, Erziehungswissenschaft, Soziologie oder einem vergleichbaren Fach
  • Kenntnisse und Interessen im Bereich der Gewalt-, Diskriminierungs- und/oder Vorurteilsforschung mit Bezug zur Lebenswelt Schule
  • Sichere Kenntnisse im Bereich quantitativer Forschungsmethoden und Statistik (u.a. auch Umgang mit entsprechender Software)
  • Englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zu Reisetätigkeiten und Aufenthalten an den beiden Standorten der Forschergruppe.

 

Für weitere Informationen über die zu besetzende Stelle steht Ihnen Prof. Dr. Ludwig Bilz

(E-Mail: ludwig.bilz(at)b-tu.de, Tel.: 03573/85-715) gern zur Verfügung.

 

Die Stadt Senftenberg liegt verkehrsgünstig an der A13 etwa 100 km südlich von Berlin und etwa 60 km nördlich von Dresden. Das sie umgebende Lausitzer Seenland ist eine attraktive Urlaubsregion zwischen Berlin und Dresden.

 

Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

Die BTU Cottbus–Senftenberg strebt in allen Beschäftigtengruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Auf die Vorlage von Bewerbungsfotos wird verzichtet.

Bitte beachten Sie die näheren Hinweise zum Auswahlverfahren auf der Internetseite der BTU.

Bewerbungen unter Angabe der Kennziffer sowie einen ausreichend frankierten Rückumschlag richten Sie bitte bis zum 03.07.2019 an das Institut für Gesundheit, Brandenburgische Technische Universität Cottbus–Senftenberg, Universitätsplatz 1, 01968 Senftenberg.

Gültig bis zum 03.07.2019