Die BTU bekennt sich zu Weltoffenheit und Toleranz

Hochschulen leben von der Pluralität der Meinungen, die auf einem faktenbasierten Fundament gründen. Der Diskurs und das Ringen um Erkenntnisse bringen eine diskussionsfreudige Kultur mit sich. Gleichzeitig ist die Suche nach neuen Erkenntnissen an Methoden und Werten orientiert, die mit einem humanistisch geprägten Welt- und Menschenbild einhergehen. Dies ist eng verknüpft mit der Überzeugung von einer Gleichwertigkeit aller Menschen in unserer Gesellschaft. Dementsprechend orientiert sich die BTU – wie andere Hochschulen auch – an Demokratie und Menschenrechten. Im Wesen der Hochschulen liegt es auch, aus dieser Haltung heraus allem Neuen gegenüber offen zu sein und den Blick über Grenzen und Gegebenheiten hinaus zu richten.

Als junge Universität, die sich eng mit der Region verbunden fühlt, bekennen wir uns deutlich zu Weltoffenheit und Toleranz. Vor dem Hintergrund der derzeit vielerorts geführten Diskussionen haben sich Hochschulleitung und Senat der BTU Cottbus-Senftenberg zu dieser öffentlichen Positionierung entschieden. Wir sehen Diversität und Vielfalt als eine Chance für unsere gesellschaftliche Entwicklung: Im Kontakt mit Menschen, die oft als „Andere“ und „fremd“ gelten – dies bei genauerer Betrachtung jedoch nicht zwangsläufig sind – liegt auch die Möglichkeit, neue Erfahrungsräume und Entwicklungspotential zu eröffnen. Historische Forschung zeigt, dass Gesellschaften von Zuwanderung in vielerlei Hinsicht profitieren. Wir laden alle weltoffenen Menschen ein, als Angehörige und Freunde dieser Universität mit uns gemeinsam daran mitzuwirken, Verschiedenartigkeit respektvoll zu begegnen und die Akzeptanz dieser Diversität noch stärker in unsere Gesellschaft zu tragen.

Es ist an der BTU ein fest vereinbartes Ziel und ein hohes Gut, dass sich Mitglieder und Angehörige der Universität in ihrer Individualität und unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Alter, körperlicher Beeinträchtigung und sexueller Identität entfalten können. Diese Position lässt sich ebenso vor dem Hintergrund eines an den Menschenrechten ausgerichteten Wertesystems sehen wie unter eher pragmatischen, demografischen oder gar volkswirtschaftlichen Vorzeichen. Wir möchten für Cottbus und die Lausitz ein Willkommens-Klima für alle Zugezogenen, zeitweiligen oder dauerhaften Neu-Bürgerinnen und Bürger weiter fördern. Für die Zukunft der Region im Strukturwandel wird dies eine wichtige Voraussetzung sein, um qualifizierte Menschen anzuziehen und hier zu halten.

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt hat die Universität bereits 2011 ein Bekenntnis zu Fairness und Wertschätzung gegenüber ihren Studierenden und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abgelegt. Durch einen respektvollen Umgang miteinander und der nachhaltigen Etablierung von Chancengerechtigkeit durch umfassende Beratung und Betreuung auf allen Ebenen, verpflichtet sie sich zu einem wertschätzenden Arbeits- und Studienumfeld, das frei von Vorurteilen ist. So werden die Potentiale eines jeden Individuums mit seinen vielfältigen Kompetenzen, Hintergründen und Lebenssituationen ein Gewinn für unsere Universität.

Die BTU steht für ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander aller. Das zeigen wir unter anderem mit unserer Initiative „Cottbus ist bunt“, die ursprünglich von BTU und FC Energie Cottbus angestoßen wurde und mittlerweile ein großes Bündnis umfasst: Stadt Cottbus, Stadtmarketing, Staatstheater Cottbus, Brandenburgisches Landesmuseum, LEAG, Carl-Thiem-Klinikum, Bundesverband mittelständische Wirtschaft BMWV, „Cottbuser Aufbruch“, Cottbuser Sportstätten. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen haben bereits die „Cottbuser Erklärung“ unterzeichnet, weil sie gelebte Demokratie und ein respektvolles Miteinander für alle Bürgerinnen und Bürger unterstützen. Diese Erklärung kann jederzeit noch mit unterzeichnet werden (https://www.cottbus-ist-bunt.de/). Nicht zuletzt bedeutet kritisches Denken in der Wissenschaft auch, selbstreflexiv auf die eigenen Handlungsweisen zu schauen: An unserer Universität haben sich neben den institutionell verankerten Anlaufstellen auch verschiedene Arbeitskreise gebildet, in denen Betroffene Unterstützung erfahren können und präventive Vorgehensweisen auf individueller und gesamtuniversitärer Ebene erarbeitet werden.

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