Nachhaltigkeit mitdenken in Kommunen im Kontext von Infrastrukturentwicklungen Nachhaltige Planung von Infrastrukturentwicklungen

Erkennen.Bewerten.Handeln

Echte Nachhaltigkeit zu berücksichtigen, erfordert ganzheitliches Denken in der Planung von Infrastrukturentwicklungen. Die Qualifizierung greift aktuelle kommunale Stadtentwicklungsprozesse auf, thematisiert deren Wirkung auf technische Infrastrukturen und zeigt Möglichkeiten der Steuerung hin zu einer nachhaltigeren Ausrichtung der Systeme auf. Die bisher übliche rein sektorenbezogene Betrachtungsweise, die Erfolge auf effiziente Einzelsysteme begrenzt, wird aufgelöst. Im Fokus stehen Verknüpfungen der einzelnen Versorgungssysteme. Diese bergen Einsparpotentiale, die zu wertvollen Klimaschutzerfolgen führen können. Deren Erschließung und die damit verbundenen Chancen und Risiken werden thematisiert.

Zielgruppe: Die Qualifizierung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem kommunalen Bereich, d.h. kommunale Sachbearbeiter*innen und Sachgebietsleiter*innen im Bereich Stadtentwicklung, Umwelt und Infrastruktur.

Das breite fachgebietsspezifische Wissen der Teilnehmenden soll um Aspekte der Infrastruktur erweitert und in den Kontext aktueller und künftiger Infrastrukturentwicklungen eingebettet werden. Die Qualifizierung ist auf die Moderation dieser Erkenntnisgewinnung ausgerichtet (Lernbegleitung).

Ziel: Die Teilnehmenden

  • werden in die Lage versetzt, anstehende Infrastrukturentwicklungen zu analysieren, für den eigenen Tätigkeitsbereich mögliche Wirkungen auf verschiedene Nachhaltigkeitsdimensionen abzuschätzen, die richtigen Stellschrauben für eine nachhaltigere Entwicklung zu erkennen und Optionen für ein lenkendes Eingreifen zu entwickeln,
  • entwickeln ein Verständnis für Infrastrukturbereiche außerhalb des eigenen Tätigkeitsbereiches ,
  • adaptieren diese Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen für die eigene Kommune und  
  • unterstützen Infrastrukturbetreibende bei der Umsetzung kommunaler Nachhaltigkeitsziele .

Abschluss: Bei einer Teilnahme und dem Erbringen der geforderten Leistungsnachweise zu allen vier Arbeitsphasen (Modulen) wird als Abschluss ein Universitätszertifikat Certificate of Advanced Studies (CAS) vergeben (continuous assessment).
Bei alleiniger Belegung des Einstiegsmoduls erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat über die belegten Arbeitsphasen (Einstieg sowie Analyse und Fokussierung).

Zugangsvoraussetzungen: Für die Zulassung ist eine einschlägige, adäquate Berufspraxis in einem der folgenden Bereiche: Stadtentwicklung, Umwelt, Infrastruktur in Kommunen erforderlich.

Ablauf:

Die berufsbegleitende Qualifizierung dauert neun Monate und umfasst zwei Module:

  • Modul 1 (2 Leistungspunkte): Einstieg, Analyse und Fokussierung
  • Modul 2 (10 Leistungspunkte): Potenzialbestimmung, Konzeption und Refelxion

Die Kursteilnehmenden erarbeiten sich Wissen über Infrastrukturen, lernen Methoden kennen und üben sich in der Anwendung unter Begleitung der Dozierenden und der anderen Teilnehmenden.


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